Was tun gegen Haarausfall?
Männer-Strategien

Etwa die Hälfte aller Männer muss im Laufe des Lebens mit Haarausfall rechnen. Die Ursache in 90% aller Fälle ist androgenetische Alopezie bzw. erblich bedingter Haarausfall. Junge Männer sind auf der Suche nach einem Mittel gegen Haarausfall und schleichenden Haarverlust noch etwas zurückhaltend, weil sie das Risiko noch nicht richtig einschätzen können. Spätestens ab 30 wollen sich Männer auf keinen Fall mit schütterem Haar und einer Glatze abfinden. Eine neue, faszinierende Möglichkeit, Haarausfall in den Griff zu bekommen, ist das natürliche, körpereigene Molekül Thiocyanat.

Viele Frauen finden Männer ohne Haare attraktiv. Die meisten Männer wollen dennoch ihre Haare zurück.
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In Kürze

  • Was tun gegen Haarausfall? Männer verfolgen je nach Alter verschiedene Strategien.
  • Am Anfang steht meistens ein Shampoo gegen Haarausfall.
  • Ausgewogene Ernährung kann Haarwachstum fördern, Nahrungsergänzungsmittel eher nicht.
  • Der Wirkstoff Minoxidil kann die Kopfhaut reizen.
  • Die Behandlung mit Finasterid hat zahlreiche Nebenwirkungen.
  • Das natürliche, körpereigene Molekül Thiocyanat wirkt in jedem Alter.

Das tun Männer gegen Haarausfall

Auf der Suche nach den Ursachen für ihren Haarausfall erfahren Männer, dass bei androgenetischer Alopezie die Haare bzw. Haarwurzeln auf dem Oberkopf empfindlich auf einen Abkömmling des männlichen Sexualhormons Testosteron, DHT, reagieren. Der Haarzyklus überdreht, die Haare miniaturisieren, und es bilden sich Geheimratsecken, Tonsur und irgendwann eine Glatze. Um dem Haarausfall Einhalt zu gebieten und den nicht reversiblen Haarverlust zu vermeiden, verfolgen Männer, je nach Alter, unterschiedliche Strategien.

Junge Männer um die 20

Der erblich bedingte Haarausfall bei Männern kommt alles andere als überraschend. Wenn Brüder, Vater und Großväter wenig oder gar keine Haare mehr haben, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch der jüngere Bruder von erblich bedingtem Haarausfall betroffen sein wird. Da die eigenen Haare im Vergleich mit denen der Verwandten nach der Pubertät nur ansatzweise ausdünnen und Haarverlust hoffentlich in ganz ferner Zukunft eintritt, entscheiden sich junge Männer bei leichtem Haarausfall oft für eine Verdrängungsstrategie: „Mal abwarten“, ganz so schlimm wird es schon nicht werden.“

Wenn um die 20 Jahre der erste große Haarausfall-Schub einsetzt, wird nicht mehr verdrängt. Junge Männer greifen dann gerne zu einem Spezial-Shampoo. Mit der Wasch- und Pflegelotion im Shampoo ist es möglich, Wirkstoffe gegen Haarausfall direkt in die Kopfhaut und an die Haare zu bringen. Das Problem: Die Inhaltsstoffe dieser Shampoos, z.B. Koffein, Pflanzenextrakte, Arganöl etc., werden umgehend wieder ausgewaschen. Ihr Effekt auf die Haare ist sehr kurz.

Männer ab 30

Der Wunsch, Haarausfall zu stoppen und Haare wachsen zu lassen, führt irgendwann zur Überlegung, sich besser zu ernähren. Gefragt ist ausgewogene Ernährung, sehr oft werden Nahrungsergänzungsmittel konsumiert. Vitamine, Mineralstoffe, speziell Spurenelemente allein reichen aber nicht aus, den überdrehten Haarzyklus zu normalisieren. Man schätzt, dass Lebensmittel in einem gut sortierten Supermarkt etwa 10.000 verschiedene Nährstoffe enthalten. Präparate mit nur einigen isolierten Nährstoffen können eine vollwertige Ernährung nicht ersetzen.

Männer, die das 30. Lebensjahr überschreiten, hören gerne auf Freunde, die auch von Haarausfall betroffen sind und beginnen eine äußere Behandlung z. B. mit dem Wirkstoff Minoxidil. Schaum mit Minoxidil weitet die Blutgefäße in der Kopfhaut. Wenn die Blutzirkulation zunimmt, werden die Haare besser mit Nährstoffen versorgt. Leider kann es zu zahlreichen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Juckreiz, Hautrötungen, Hypertrichose, d. h. Behaarung an sonst unbehaarten Stellen, kommen.

Männer ab 40

Männer in dieser Lebensphase, haben schon vieles ausprobiert und sind bereit, für den Erhalt ihrer Haare größere Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen. Wenn Haarausfall mit großen seelischen Leiden verbunden ist, verschreibt der Hausarzt den Wirkstoff Finasterid. Das Wirkprinzip überzeugt: Finasterid verhindert in der Kopfhaut die Bildung des die Haarwurzeln miniaturisierenden Androgens Dihydrotestosteron (DHT).

Infolge zahlreicher Nebenwirkungen sollten sich Männer aber fragen, ob sie nicht vom Regen in die Traufe kommen. Denn die Verwendung von Finasterid ist ein starker Eingriff in den Hormonhaushalt. Als Nebenwirkungen werden Libidoverlust, erhöhtes Brustkrebsrisiko und Auswirkungen auf die Psyche bis hin zur Depression beschrieben. Die Gabe an Frauen ist kontraindiziert.

Wenn die Areale mit sichtbarer Kopfhaut im vierten und fünften Lebensjahrzehnt die Oberhand gewinnen, denken Männer verstärkt über eine Haartransplantation nach. DHT-resistente Haarfollikel des Haarkranzes werden auf den Oberkopf verpflanzt. Sehr erfahrene Haar-Chirurgen wagen sich durchaus auch an Haartransplantationen bei Männern ab Mitte 20, wenn der Haarausfall noch nicht zum Stillstand gekommen ist. Voraussetzung: Es muss genügend eigenes Spenderhaar für zwei bis drei Transplantationen vorhanden sein. Die zweite Transplantation würde Mitte 30 stattfinden, die dritte und letzte Mitte 40 nach dem zweiten großen Haarausfall-Schub.

Neue Männer-Strategie gegen Haarausfall *: Thiocyanat

Einen ganz neuen Ansatz gegen Haarausfall verfolgt der Thiocyanat-Wirkkomplex in Thiocyn Haarserum. Thiocyanat ist ein Multitalent: Im menschlichen Organismus hat es auf Zellen eine anti-entzündliche und zellstabilisierende Wirkung. Prof. Dr. Axel Kramer konnte durch seine Grundlagenforschung zeigen, dass Thiocyanat die Fähigkeit besitzt, Ungleichgewichte im Zellstoffwechsel auszugleichen.

Thiocyanat kann die Ursachen für Haarausfall nicht ausschalten, aber die Störfaktoren kompensieren. Dabei wirkt das Ur-Molekül geschlechtsunspezifisch, d.h. gleichermaßen bei Männern als auch Frauen. Sofern die Haarfollikel aktiv sind bzw. aktiviert werden können, ist es möglich, mit Thiocyanat dem Haarausfall vorzubeugen, Haarwachstum zu stimulieren und so dem Haarausfall Einhalt zu gebieten.

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