Was kann Thiocyanat?

Es ist bekannt, dass Haare, um zu wachsen, Nährstoffe in Form von Kohlenhydraten, Proteinen, Vitaminen und Spurenelementen brauchen. Aber Thiocyanat? Als die Evolution des Lebens auf der Erde begann, war das Ur-Molekül Thiocyanat neben den anderen Ur-Elementen wie Sauerstoff und Wasser schon längst vorhanden. Diese Tatsache erklärt die essentielle Bedeutung von Thiocyanat im Zellstoffwechsel aller Lebewesen, auch für das Wachstum von Haaren. Fehlt Thiocynat an der Haarwurzel, sollte es von außen ergänzt werden.

 

Damit Haare sprießen, brauchen sie auch Thiocyanat.

Thiocyanat fördert die Zelltätigkeit

Die Struktur des Thiocyanat-Moleküls ist SCN = Schwefel, Kohlenstoff, Stickstoff – und damit so einfach, dass Thiocyanat als therapeutischer Wirkstoff von der medizinischen Forschung lange Zeit mehr oder weniger ignoriert wurde. Prof. Dr. Axel Kramer, Universität Greifswalde, erforschte das Ur-Molekül intensiv und konnte nachweisen, dass Thiocyanat im menschlichen Organismus auf die Zellen eine anti-entzündliche und zellstabilisierende Wirkung ausübt.

Für einen gesunden Haarzyklus

Die Fähigkeit, Ungleichgewichte im Zellstoffwechsel auszugleichen, ist sehr nützlich, um zum Beispiel den Juckreiz bei Neurodermitis einzudämmen. Andererseits regt Thiocyanat den Zellstoffwechsel an, zum Beispiel an der Haarwurzel. Nur wenn sich die Haarzellen regelmäßig teilen, kann das Haar in einem gesunden Haarzyklus kräftig nachwachsen.

Ist der Haarzyklus intakt, folgt auf eine Wachstumsphase des Haares (Anagen), die in der Regel zwischen 4 und 6 Jahren dauern kann, eine zwei- bis viermonatige Ruhephase (Telogen). An ihrem Ende kommt es zum – völlig normalen – Haarausfall, damit ein neues kräftiges Haar nachwachsen kann.

Für Männer und Frauen

Es gibt keinen Anhaltspunkt, dass Thiocyanat nicht bei allen Haarausfallmustern wirken sollte. Dies ist auch unabhängig vom Geschlecht: Thiocyanat normalisiert den Zellstoffwechsel unspezifisch, deshalb „funktioniert“ es sowohl bei Männern als auch Frauen. Da Thiocyanat chemisch nicht reaktiv ist, gibt es keine Neben- oder Wechselwirkungen, wie bei Präparaten, die hormonell wirken. Überall dort, wo noch Haarwurzeln vorhanden und aktiv sind, kann Thiocyanat Haarwachstum anregen.

1 x täglich anwenden

Etwa 60 – 70 % der im Organismus vorhandenen Thiocyanat-Menge werden vom Körper selbst gebildet, der Rest über Nahrung (Gemüse und Milchprodukte) aufgenommen. Moderne Hygienestandards tragen jedoch dazu bei, dass unseren Haarwurzeln wertvolles Thiocyanat immer wieder entzogen wird: Thiocyanat wird bei jedem Haarewaschen aus den Haaren ausgespült, da es wasserlöslich ist. Herrscht an den metabolisch hochaktiven Matrixzellen der Haarfollikel Thiocyanat-Mangel, ist es sehr sinnvoll, Thiocyanat von außen zuzuführen, am besten mit dem zum Patent angemeldeten Thiocyanat-Wirkkomplex in Thiocyn Haarserum.

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