Was bringen Tabletten gegen Haarausfall?

Männer greifen gerne zu Tabletten gegen Haarausfall, um ihr Haarproblem, meistens eine androgenetische Alopezie, von innen heraus anzugehen. Das hat drei Gründe: 1. Die orale Anwendung ist sehr einfach, 2. die Inhaltsstoffe sind genau dosiert und 3. verfügen Tabletten oder Kapseln über ein medizinisches Wirkversprechen. Gerade der dritte Punkt ist für Männer ein wichtiges Kriterium – selbst wenn die Tabletten keine Medikamente sind oder Nebenwirkungen hervorrufen.

Mittel gegen Haarausfall kann man oral und lokal anwenden. Unser Angebot: lokale Behandlung.

 

In Kürze

  • Tabletten gegen Haarausfall haben einen Nachteil.
  • Sie wirken nicht direkt in der Kopfhaut, an den Haarwurzeln.
  • Dermatologisch sinnvoller erscheint die Behandlung als lokale Therapie.
  • Der Wirkstoff kommt direkt mit Kopfhaut und Haarwurzeln in Berührung.
  • Bewährt hat sich das körpereigene Molekül Thiocyanat in Thiocyn Haarserum.

Orale Therapie mit Tabletten

Männer haben bei der Behandlung von Haarausfall eine große Präferenz für Tabletten: An erster Stelle stehen Vitamine und Mineralstoffe, nicht zuletzt Medikamente:

Nahrungsergänzungsmittel

Da das Fehlen bestimmter Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente zu Haarausfall führen kann, folgern viele Männer im Umkehrschluss: Die tägliche Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel verhindere nicht nur den Haarausfall, sondern könne das Wachstum der Haare besonders gut stimulieren. Als besonders förderlich für verstärktes Haarwachstum werden Zink, Selen, Eisen und die Vitamine D, E, F und B7 (Biotin) angesehen. Das Problem: die regelmäßige Überdosierung bestimmter Vitalstoffe. Sie kann zu unerwünschten Nebenwirkungen führen; eine hohe Menge Vitamin D beispielsweise zu Kopfschmerzen. (Hypervitaminose)

Männer haben auch Nahrungsergänzungsmittel für sich entdeckt, die damit werben, mild wirkende, aber nicht verschreibungspflichtige Medikamente zu sein. Im Unterschied zu simplen Vitamin-Präparaten verfügen diese Mittel gegen Haarausfall über medizinische Wirkweisen. Das kann bedeuten: Die Wirkung wird oft von Nebenwirkungen begleitet.

Medikamente

Bei der Indikation erblich bedingten Haarausfalls, von dem besonders Männer betroffen sind, gab es bis vor Kurzem nur zwei Substanzen die eine nachweisbare Wirkung erzielen: Finasterid und Minoxidil. Vom verschreibungspflichtigen Wirkstoff Finasterid in der oralen Darreichungsform, d.h. Tablette, ist bekannt, dass Nebenwirkungen wie Stimmungsänderungen und Depression auftreten können. Bei Frauen ist Finasterid sogar kontra-indiziert.

Männer mit Haarausfall, die sich Minoxidil als Blutdruck-Medikament zur oralen Anwendung verschreiben lassen, hoffen sogar auf eine Nebenwirkung, nämlich verstärktes Haarwachstum. Andere Nebenwirkungen, wie Herzrasen oder Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) sind aber auch nicht auszuschließen. Minoxidil, als wirkstoffhaltiger Schaum für eine lokale Anwendung, ist so gesehen wohl die bessere Option – sieht man ab von Nebenwirkungen wie Hautrötungen, Kopfschmerzen oder Juckreiz.

Oral oder lokal?

Die Nutzung von Tabletten, die orale Einnahme der Wirkstoffe, spielt immer dann eine Rolle in der Medizin, wenn die zu behandelnden Zonen oder Organe des Körpers nicht zugänglich sind. Unter lokaler Therapie versteht man die Wirkstoff-Anwendung genau dort, wo dieser therapeutisch wirken soll. Dermatologen bevorzugen die lokale Therapie, also den direkten Kontakt der Wirkstoffe mit Haut bzw. Kopfhaut.

Lokale Therapie mit Thiocyanat

Die Anwendung von Thiocyn Haarserum: sanftes Einmassieren des Haarserums über 1 – 2 Minuten in die Kopfhaut, dauert zwar länger als die Einnahme von Tabletten. Der Vorteil: Der Wirkstoff Thiocyanat gelangt direkt an die Haarwurzeln, um dort Störfaktoren für das Haarwachstum zu kompensieren. Der Wirkstoff einer Tablette dagegen muss den Umweg über den Magen-Darm-Trakt nehmen, zirkuliert zunächst über den Blutkreislauf im ganzen Organismus, bis dieser schließlich auch an die Haare gelangt.

Da Thiocyn Haarserum als Mittel gegen Haarausfall unspezifisch wirkt und ohne Hormone auskommt, ist es sowohl für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet. Sobald sich der Haarzyklus normalisiert, konkret: sich die Wachstumsphase der Haare wieder auf die genetisch programmierte Dauer ausdehnt, ist der frühzeitige Haarausfall gestoppt, und zwar ohne Nebenwirkungen.

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