Plötzlich starker Haarausfall?

Starker Haarausfall ist alarmierend und zugleich psychisch sehr belastend. Innerhalb weniger Monate, Wochen, nicht selten innerhalb weniger Tage dünnen die Haare aus und die Kopfhaut wird sichtbar. Manchmal zeigt sich starker Haarausfall praktisch über Nacht, z. B. wenn der Organismus die Immunabwehr der Haarfollikel abschaltet (Alopecia areata). Starker Haarausfall wirft zwei entscheidende Fragen auf: Gibt es ein Mittel, das sowohl den Haarausfall stoppen als auch neues Haarwachstum stimulieren kann?

Plötzlich starker Haarausfall ist alarmierend

Starker Haarausfall ist zunächst ein Gefühl – lässt sich aber auch quantifizieren:
100 Haare und mehr pro Tag.

 

 

In Kürze

  • Starker Haarausfall heisst: Betroffene verlieren in kurzer Zeit sichtbar viele Haare.  
  • Die Haarfollikel beenden die Wachstumsphase, die Haare lösen sich von der Kopfhaut – oder sie brechen ab.
  • Die Behandlung sollte den Zellstoffwechsel an der Haarwurzel stabilisieren und den Haarzyklus normalisieren.
  • Ein gutes Mittel gegen starken Haarausfall darf die Kopfhaut nicht reizen.

Starker Haarausfall: Ursachen

Im Unterschied zum natürlichen, asynchronen Haarausfall läuft starker Haarausfall synchron bzw. wellenförmig ab. Die Haare fallen praktisch zur gleichen Zeit aus. Sie lösen sich bei der leichtesten Berührung von der Kopfhaut – oder brechen ab. Nach dem Ausbürsten der Haare oder nach dem Haarewaschen erkennen Männer und Frauen ungewöhnlich große Menge ausgefallener Haare. Starker Haarausfall heißt: Dauerhaft gehen mehr als 100 Haare pro Tag verloren.

Abgesehen von Ursachen wie schweren Infektionen, Vergiftungen durch Schwermetalle, vor allem Aluminium, Blei, Cadmium, Quecksilber, oder dem Einsatz von Zytostatika (Chemotherapie) u.a.m., die Haarausfall bewirken, kommen als Ursachen für starken Haarausfall vor allem Alopecia areata, Hormonstörungen oder androgenetische Alopezie infrage.


Haarausfall bei Männern

Jeder zweite Mann in Mitteleuropa ist von erblich bedingtem Haarausfall bzw. androgenetischer Alopezie betroffen. Normalerweise läuft erblich bedingter Haarausfall langsam und eher schleichend ab. In der Regel lassen sich aber zwei intensive Haarausfall-Schübe feststellen, die dazu führen können, dass die Haare büschelweise ausgehen: rund um das 20. und rund das 40. Lebensjahr. Die ausgefallenen Haare wachsen zwar wieder nach, entwickeln sich aber nicht mehr zu kräftigen Terminalhaaren. Die Haarfollikel bilden infolge einer hohen Empfindlichkeit gegen einen Abkömmling des männlichen Sexualhormons Testosteron, DHT, nur noch Flaumhärchen.


Haarausfall bei Frauen

Neben Funktionsstörungen der Schilddrüse, die das Haarwachstum sowohl bei Frauen als auch bei Männern negativ beeinflussen, wird bei Frauen starker Haarausfall sehr oft durch einen Östrogenmangel ausgelöst.

– Die Anti-Baby-Pille fördert meist das Haarwachstum infolge der darin enthaltenen Östrogene. Die Wachstumsphase der Haare wird verlängert. Wird die Pille abgesetzt, kommt es daher oft zu einem Absinken des Östrogenspiegels und zu verstärktem Haarausfall.

– Während der Schwangerschaft bemerken viele Frauen eine verbesserte Haarqualität und Haardichte. Ursache: ein höherer Östrogenspiegel. Nach der Schwangerschaft sinkt der Östrogenspiegel rasch. Der einsetzende diffuse Haarausfall ist bei den meisten Frauen ein vorübergehender Effekt.

– Mit Beginn der Wechseljahre wird im weiblichen Organismus nach und nach weniger Östrogen produziert. Fehlt das natürliche Haarwuchsmittel, macht sich das an den Haaren bemerkbar. Die Haare haben weniger Glanz, die Haardichte lässt spürbar und sichtbar nach.


Alopecia areata

Der Haarausfall führt zu kreisrunden, kahlen Stellen auf dem Kopf. Die Kopfhaut ist glatt, eingesunken, nichtschuppend; bei Männern zeigen sie sich „Haarlöcher“ auch im Bereich des Bartes. Letztlich kann jeder Haarfollikel betroffen sein: auch Augenbrauen, Wimpern, Achsel- und Schamhaare. Schmerzen, Juckreiz, Schuppen oder andere Beschwerden entstehen nicht. Alopecia areata tritt oft infolge genetischer Veranlagung und überwiegend im zweiten und dritten Lebensjahrzehnt sowohl bei Frauen als auch bei Männern auf. Die Ausbruchswahrscheinlichkeit wird durch Stress, Infektionen, Allergien oder Medikamente erhöht. Alopecia areata kann auch in diffuser, nicht kreisrunder Form auftreten. Wenn die Haarfollikel nicht vernarben, ist die Prognose, dass die Haare wieder nachwachsen, überdurchschnittlich gut.


Mittel gegen starken Haarausfall

Die Behandlung von starkem Haarausfall konzentriert sich auf die Beseitigung der Ursachen. Medikamente mit der Nebenwirkung Haarausfall kann der behandelnde Arzt bzw. Dermatologe ggf. absetzen oder gegen Medikamente anderer Substanzklassen ersetzen. Es ist bekannt, dass nach einer Chemotherapie das Haarwachstum von alleine wiedereinsetzt.

Die Ursachen für androgenetische Alopezie – der Testosteron-Abkömmling DHT trifft auf genetisch fehlprogrammierte Haarfollikel – können nicht abgestellt, aber kompensiert werden. Der auf die tägliche Anwendung optimierte Thiocyanat-Wirkkomplex in Thiocyn Haarserum stabilisiert den Zellstoffwechsel an der Haarwurzel und normalisiert den aus der Balance geratenen Haarzyklus. Zudem werden die Haarregeneration hemmenden Radikale entgiftet.

Die unspezifische Wirkung des körpereigenen, natürlichen Moleküls Thiocyanat macht sich auch bei der Regeneration der Haarfollikel bei Östrogenmangel oder Alopecia areata positiv bemerkbar.

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