Thiocyanat

Thiocyanat ist ein natürliches, körpereigenes Molekül und an einer Vielzahl natürlicher Lebens- und Abwehrprozesse beteiligt. Die chemische Strukturformel von Thiocyanat ist:

Natürliche Therapie bei Alopezie

Wirkung

Thiocyanat aktiviert bzw. reguliert körpereigene Prozesse, fördert die Zelltätigkeit im gesamten Organismus sowie die Transportprozesse körpereigener Moleküle. Thiocyanat dient als Stabilisator der Zellmembran und normalisiert damit vorhandene Ungleichgewichte im Zellhaushalt. Thiocyanat ist ein essentieller Bestandteil des Zellstoffwechsels.

Indikationsgebiete

Wird der Zellstoffwechsel an der Haarwurzel nachhaltig gestört, z. B. durch Androgene, Stress, Mangelernährung etc., leidet der Körper zudem unter Thiocyanat-Mangel, kann zusätzliches Thiocyanat hilfreich sein, Haarzyklus und Haarwachstum zu stabilisieren und zu stimulieren. Bei Neurodermitis bindet Thiocyanat entstehende Reizstoffe, stoppt den Juckreiz und bringt empfindliche Haut wieder ins Gleichgewicht.

Bildung

Etwa 60-70% der im Organismus vorhandenen Thiocyanat-Menge werden vom Körper selbst gebildet. Gleich zwei Enzyme sind im menschlichen Körper dafür verantwortlich; vor allem die Leberzellen erzeugen Thiocyanat. 30-40% des Thiocyanats werden durch die Ernährung aufgenommen, insbesondere durch Milchprodukte und vegetarische Kost, vor allem Kohlarten, z. B. Brokkoli, aber auch Cashewkerne.

Natrium-Thiocyanat

Insbesondere Natrium-Thiocyanat, wie in Thiocyn Haarserum, eignet sich zur äußerlichen Anwendung, um Über- oder Unterfunktionen körperliche Prozesse auszugleichen. Bei gleicher Dosierung wird durch Natrium-Thiocyanat mehr Thiocyanat in die Zelle eingebracht als durch Kalium-Thiocyanat. Dies hängt mit den unterschiedlichen Molmassen der beiden Verbindungen und den unterschidelichen Konzentrationen von Kalium und Natrium inner- und außerhalb der Zelle zusammen.

Forschung

1798 wurden erste Forschungen zu Thiocyanat durchgeführt. “Neu entdeckt“ und sukzessive erforscht wurde das Molekül in jüngster Zeit durch Prof. Dr. Axel Kramer. Durch Kramers Forschungen wurde ein umfassendes Verständnis von Thiocyanat geschaffen und sein Anwendungspotenzial in Ausmaß und Vielfalt besser verstanden.

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