Mit Thiocyanat das Haarwachstum beschleunigen?

Haarwachstum beschleunigen, lange Haare schneller wachsen lassen – das ist nicht so einfach, da die Wachstumsgeschwindigkeit der Haare genetisch festgelegt ist. Richtig ist aber auch, dass Haare maximal schnell wachsen, wenn individuelle Störfaktoren bei der Haarbildung beseitigt oder kompensiert werden. Die patentierte Thiocyanat-Wirkformel macht genau das.

Haarwachstum beschleunigen

Schneller wachsende Haare? Das ist durchaus möglich.

In Kürze

  • Unser Haar wächst durchschnittlich 0,3 mm pro Tag, im Monat ca. 1 cm.
  • Es gibt jedoch viele Störfaktoren, welche die Wachstumsgeschwindigkeit abbremsen.
  • Wenn wir unser Haarwachstum beschleunigen wollen, sollten wir uns nicht auf schnelles, sondern auf gesundes Haarwachstum konzentrieren.
  • Am besten fürs Haar: ausgewogene Ernährung, schonende Pflege der Kopfhaut, 1x täglich Thiocyanat, regelmäßiges Trinken, Haarspitzen kappen.

Wie schnell wachsen Haare?

Jedes einzelne Haar braucht seine Zeit, um ultrafeine Keratinfasern zu Cuticula, Cortex und Medulla eines elastischen und widerstandsfähigen Haarschaftes zu verdrillen. Diesen Prozess können wir nicht beschleunigen. Denn die Taktgeberin der Haarproduktion ist die Zellteilung. Die Wachstumsgeschwindigkeit der Haare liegt bei durchschnittlich 0,3 mm am Tag, ca. 1 cm im Monat und demnach 10 bis 12 cm im Jahr.

Gestörtes Haarwachstum

Unser Haar wächst aber nicht jeden Tag gleich gut. 0,3 mm Haarwachstum am Tag sind ein Mittelwert. Es können auch nur 0,1 mm sein. Dann würde unser Haar nur um 4 oder 5 cm im Jahr wachsen. Es gibt eine Reihe von Störfaktoren, welche den Zellstoffwechsel der Haare verlangsamen und damit ihr Wachstum: körperlicher und mentaler Stress, Dihydrotestosteron bzw. DHT (bei androgenetischer Alopezie), hormonelle Ungleichgewichte, Eisenmangel, Infektionen, Medikamente u.v.a.m.

Haare schneller wachsen lassen

Neben der natürlichen, genetisch programmierten Wachstumsgeschwindigkeit der Haare verhindert der Haarzyklus, dass unsere Haare schneller wachsen. Jeder Haarzyklus wird mit einer zwei- bis dreimonatigen Ruhephase Haarfollikels abgeschlossen. Erst danach beginnt ein neuer Haarzkylus.


Haarwachstum beschleunigen: Die 5 besten Tipps

Die Chancen für normales, d.h. gesundes Haarwachstum, steigen, wenn Zellstoffwechsel und Haarzyklus normal ablaufen. Ohne Störungen können wir das Wachstum unserer Haare auf maximal schnelles Wachstum beschleunigen.

1. Mehr Thiocyanat

Seit der Evolution des Lebens hat das Ur-Molekül Thiocyanat eine fundamentale Bedeutung für den Zellstoffwechsel des menschlichen Organismus, auch auf den unserer Haare. Thiocyanat wirkt auf die haarbildenden Zellen sowohl zellstabilisierend, als auch anti-oxidativ, also entzündungshemmend. Das Wachstum der Haare wird auf natürliche Weise stimuliert.

Das tägliche Problem: Wir waschen das wasserlösliche Thiocyanat aus der Kopfhaut und den Haarfollikeln heraus. Damit die Haarfollikel ihre Aufgabe, d.h. kontinuierliches Haarwachstum, erfüllen können und neue Haare durch Zellteilung und Zellwachstum produzieren, ist es wichtig, dem Haar fehlendes Thiocyanat von außen zurückzugeben.

Die Thiocyanat-Wirkformel in Thiocyn Haarserum ist das ideale Mittel, um den Thiocyanat-Verlust an den Haaren einfach und effektiv auszugleichen. Haare und Haarfollikel erhalten Tag für Tag genau die richtige Menge an Thiocyanat; eine sehr sinnvolle und schonende Maßnahme, um Haarwachstum zu stimulieren.

Ein schöner Nebeneffekt der Haarpflege mit  Thiocyn Haarserum ist übrigens die beruhigende Wirkung von Thiocyanat auf die Kopfhaut. Schuppen und Juckreiz lassen spürbar nach.

Geben wir unseren Haarwurzeln Thiocyanat 1x täglich zurück, kann der Thiocyanat-Verlust durch das Waschen der Haare ausgeglichen werden. Die Haarwurzeln werden gestärkt und Störungen kompensiert. Mit Thiocyanat ist es dann also möglich, verlangsamtes Wachstum der Haare zu beschleunigen.

2. Ausgewogene Ernährung

Damit die Haarwurzeln schöne, kräftige Haare produzieren, brauchen sie energiereiche Nahrung, aber auch größere Mengen an Vitaminen und essentiellen, also unentbehrlichen Spurenelementen, zum Beispiel Zink. Zink nimmt eine Schlüsselrolle im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel ein, aber auch im Zellstoffwechsel der Haare, konkret an der Haarwurzel, wo das Haarwachstum stattfindet.

Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene Zinkmenge für Frauen beträgt 7 mg, bei Männern 10 mg, und wird problemlos mit der täglichen Nahrung aufgenommen, wenn die Ernährungsweise ausgewogen ist. Top-Lieferant für Zink ist Rindfleisch. Zink findet sich in vergleichbaren Mengen aber auch in Haferflocken, Hartkäse (z. B. Emmentaler) oder Mais.

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Empfehlenswert sind Kombi-Präparate, am besten aus natürlichen Rohstoffen; künstlich hergestellte Substanzen kann der Organismus nicht so gut verwerten. Übrigens liegt die Betonung auf „Ergänzung“: Tabletten oder Pulver mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung.

3. Versorgung mit Sauerstoff optimieren

Beständiges Haarwachstum ist auch auf genügend Sauerstoff angewiesen. Wir atmen ein, damit Sauerstoff an die Zellen im Körper gelangt und dafür sorgt, Glukose in Energie umzuwandeln und die permanente Zellteilung (= Haarwachstum) stattfinden kann.

Werden die Zellen der Haarfollikel nicht mit genügend Sauerstoff versorgt, weil das Blut langsamer fließt, verlangsamt sich auch die Zellteilung. Diese Störung ist relativ einfach zu beheben. Gesundheitsexperten empfehlen. Mehr trinken! Denn Blutplasma, der Trägerstoff für unsere roten Blutkörperchen, besteht zu 90 % aus Wasser.

Wenn wir infolge körperlicher Anstrengung, zum Beispiel durch Sport, viel schwitzen, geht unserem Organismus Wasser verloren. Das hat auch Auswirkungen für das Blutplasma. Der Wasserentzug macht es zähflüssiger und langsamer. Gut für unsere Haare: Mehr trinken, vor allem Wasser.

Ein andere Ursache für zu wenig Sauerstoff an der Haarwurzel ist Eisenmangel und betrifft vor allem Frauen. Fehlt Eisen, genauer gesagt Ferretin, gelangt weniger Sauerstoff zu den Haarfollikeln. Das Wachstum im Haar-Zellstoffwechsel wird verlangsamt.

4. Kopfhaut schonend behandeln

Das aus wasserunlöslichen Faserproteinen (Keratinen) bestehende Haar ist relativ widerstandsfähig, wenn es beim Haarewaschen oder im Schwimmbad mit Wasser in Berührung kommt. Reinigende Tenside oder keimtötendes Chlor können dem Haar nicht viel anhaben – aber der Kopfhaut.

Wer zum Haarewaschen ein mildes Shampoo verwendet, nicht jeden Morgen und jeden Abend die Haare wäscht und beim Schwimmen eine Badekappe aus Silikon oder Gummi trägt, schont die Kopfhaut spürbar. Eine einfache Maßnahme – auch für Männer.

5. Haarspitzen abschneiden

Dieser Tipp wirkt auf den ersten Blick vielleicht kontraproduktiv. Trotzdem ist es absolut sinnvoll, die Spitzen der Haare immer mal wieder moderat zu kürzen, damit Spliss keine Chance hat. Denn wird Spliss nicht unterbunden, reißt das Haar an den Haarenden auf. Die auf dem Kopf gewonnene Länge ginge dann an den Haarspitzen verloren. Frauen, die lange Haare wollen, sollten ihr Haar deshalb alle 6 bis 8 Wochen moderat kürzen.

Fördert gesundes Wachstum der Haare:
Thiocyn Haarserum.

Fragen an unser Service-Team

Welche Vitamine brauchen Haare?

Vitamine sind bei vielen Stoffwechselprozessen des Organismus von großer Bedeutung, nicht zuletzt damit Haarfollikel lange und kräftige Haare bilden können. Für schönes Haar von großer Bedeutung ist zum Beispiel Vitamin B7, auch Biotin genannt.  Biotin spielt eine wichtige Rolle im Eiweißstoffwechsel zur Herstellung von Haarkeratin und unterstützt die Glukosebildung, um die Haarfollikel mit Energie für Zeilteilung Zellwachstum zu versorgen.

Ist Thiocyanat ein Vitamin?

Prof. Kramer definiert Thiocyanat infolge seiner vitaminähnlichen Wirkungen als Vitaminoid. Thiocyanat hat eine anti-entzündliche und zellstabilisierende Wirkung, indem es Sauerstoff-Radikale neutralisiert. Die Zellbildung wird aktiv gefördert, und die Haarwurzeln zur Bildung neuer Haare stimuliert.

Wie schnell kommen Haare nach einer Chemo wieder?

Nach der massiven Störung des Zellstoffwechsels an den Haarwurzeln lassen sich  zwei Effekte beobachten. 1. fallen viele Haare meist schon wenige Tage nach der Verwendung von Zytostatika aus. 2. Infolge gehemmter Zellteilung in der Haarmatrix können auch die Haarschäfte abbrechen – und zwar schon im Haarfollikel oder kurz über der Kopfhaut. Abgebrochene Haare wachsen weiter. Die Haarfollikel, die ihre Haare abgestoßen haben, brauchen eine zwei- bis dreimonatige Ruhephase nach der letzten Chemo, bevor ein neuer Haarzyklus beginnt.

Was sollte man essen, damit sich der Haarwuchs verbessert?

Es gibt nicht das Superfood, das Haare schneller, kräftiger und dichter wachsen lässt. Wichtig ist eine ausgewogene, proteinreiche, kohlenhydrathaltige Ernährung mit Spurenelementen wie Eisen, Vitaminen und Thiocyanat (in Broccoli, Cashewkernen, Süßkartoffeln oder Kresse) als Funktionsstoffen für den optimalen Zellstoffwechsel der Haarfollikel.

Welches Shampoo ist gut für das Wachstum?

Jedes Shampoo, das effektiv reinigt, aber mild ist. Denn sobald die Kopfhaut infolge Shampoo-Anwendung zur Trockenheit oder gar zur Entzündungen neigt, steigt auch das Risiko für einen gebremsten Zellstoffwechsel der Haare. Die Kopfhaut muss sich nach dem Waschen im Gleichgewicht befinden, gut durchfeuchtet und elastisch sein, damit kräftige Haare sprießen können. Übrigens: Ein Shampoo, das gleichzeitig als Haarwuchsmittel arbeitet, muss noch erfunden werden. Das Problem: Wirkstoffe, die nach zwei Minuten aus den Haaren gewaschen werden, können nicht wirken.

Welche Auswirkungen haben Haarpflege und Styling?

Die übermäßige Pflege ist manchmal zu viel des Guten. Vermeiden sie lange Haarwäschen mit zu heißem Wasser und zu heißer Fönluft. Hitze beschädigt die Außenhülle der Haare, so dass diese spröde und brüchig werden. Auch übertrieben häufiges Tönen und Färben sind schlecht für eine lange Mähne.

Behindert Stress den Haarwuchs?

Das kann passieren, wenn Stress-Botenstoffe an die Haarfollikel gelangen und den Zellstoffwechsel in Form von Entzündungsreaktionen stören. Im schlimmsten Fall stoßen die Haarfollikel die Haare ab und das Haar dünnt aus. Entfällt die Ursache Stress beginnt aber ein neuer Haarzyklus.

War dieser Artikel hilfreich für Sie?
Bewertungen: 15 Durchschnitt: 4.8