Kopfhaut

Teil der menschlichen Haut, welche den Schädel überzieht und sich über die Schädeldecke legt, auch Skalp oder Capillitium genannt. Die Kopfhaut umhüllt den Schädel als schützende Hülle. Haare an ihrer Oberfläche verstärken die Schutzfunktion.

Neben der Schutzfunktion ist die Kopfhaut maßgeblich

  • an unserer Sinneswahrnehmung dank unzähliger Sinneszellen beteiligt,
  • in der Lage, Flüssigkeitsaustausch zu betreiben,
  • den Wasserhaushalt und somit die Körpertemperatur unseres Körpers zu regulieren,
  • mitverantwortlich an der Immunabwehr durch eigene Abwehrzellen.

Betrachtet man die Kopfhaut im Querschnitt ergibt sich der hauttypische dreiteilige Aufbau. Unter der Oberhaut (Epidermis) befinden sich die Lederhaut (Dermis) sowie die Unterhaut (Subkutis). In der Dermis befinden sich die Haarfollikeleinheiten mit Haarwurzeln, Talgdrüse und Haarbalgmuskeln sowie Nervenzellen und Immunabwehrzellen.

Man unterscheidet in der Regel zwischen vier unterschiedlichen Kopfhauttypen:

  • normal
  • fettig
  • trocken
  • schuppig

Bei normaler Kopfhaut befinden sich Fett- und Feuchtigkeitshaushalt der Haut im Gleichgewicht. Die Talgdrüsen produzieren genau so viel Talg, dass Haut und Haare glatt und geschmeidig bleiben, die Haare aber nicht fettig werden. Juckreiz und Schuppen entstehen, wenn sich Fett- und Feuchtigkeitshaushalt der Haut im Ungleichgewicht befinden. Einem Anti-Schuppen-Shampoo gelingt die Reduzierung fettiger Schuppen. Eine sehr gute Option ist ein Hautberuhigendes Pflege-Shampoo, das reinigt, aber auch die Allergene, die für den Juckreiz sorgen, neutralisiert.

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