Haartransplantation: Welche Methode
ist die beste?

„Ja, es stimmt, ich habe mich einer Haartransplantation unterzogen. Und ich finde, das Ergebnis ist ganz cool geworden.“ Spätestens seit dieser Aussage von Fußballtrainer Jürgen Klopp ziehen immer mehr Männer auch eine Haartransplantation in Betracht. Diskutiert wird heute praktisch nicht mehr das „Ob“, sondern vor allem das „Wie“. Welche Methode der Haartransplantation ist die beste?

 

Haartransplantation beste Methode

Vorbereitung zu einer Haartransplantation. Unser Angebot: Starthilfe für gesundes Wachstum

 

In Kürze

  • Haartransplantation bei Haarausfall – für viele Männer die perfekte Therapie.
  • Wichtigste Bedingung: genügend Haare, die verpflanzt werden können.
  • Welche Methode ist die individuell beste.
  • Bei der minimal-invasive FUE-Methode entstehen keinen sichtbaren Narben.
  • Immer mehr Frauen wollen ihr Haar verdichten.
  • Bei der Regeneration der verpflanzten Haare hilft Thiocyanat.

Haartransplantation bei Haarausfall

Die Haartransplantation als eine therapeutische Maßnahme bei Haarausfall ist in den vergangenen 10 Jahren so unproblematisch geworden wie der Besuch beim Zahnarzt, sie dauert nur wesentlich länger. Je nach Größe des Areals sind mehrstündige Operationen die Normalität. Nach lokaler Betäubung der Kopfhaut werden die Haare von hinten nach vorne versetzt, genauer gesagt: Eigene Haarwurzeln werden entnommen, umverteilt, um ausgedünnte oder kahle Kopfbereiche zu verdichten. Dafür sind exakte Planung, Genauigkeit bei der Umsetzung und Geduld der Patienten für ein nachhaltiges Ergebnis entscheidend.

Drei Fragen vor der Haartransplantation

Bevor Männer eine Haartransplantation in Erwägung ziehen, haben sie lange unter ihrem Haarausfall gelitten und eine Menge ausprobiert. Jetzt wollen sie nicht mehr länger warten und vor dem Spiegel ihre Geheimratsecken und Tonsuren abtasten – beides Anzeichen für erblich bedingten Haarausfall – bzw.  der Ausdünnung ihres Haares weiter tatenlos zusehen. Die Haartransplantation erscheint ihnen jetzt als das einzig wirksame Mittel, um ein zufriedenstellendes Haarbild wiederherzustellen. Doch zunächst müssen drei Fragen beantwortet werden.

1. Welchem Arzt kann ich vertrauen?

Empfehlenswert als erster Schritt ist die Recherche im Internet. Viele Websites informieren sehr detailliert über Methoden und Erfolge. Video-Clips, Referenzen und Bewertungen schaffen Vertrauen. Erfahrung des Arztes bzw. Reputation der Klinik sowie finanzielle Möglichkeiten des Patienten stellen die Weichen. Wer die Kosten minimieren möchte, nimmt Kontakt mit Experten in der Türkei auf. Wer auf Qualität Made in Germany vertraut, wendet sich an Haarchirurgen in Deutschland.

Wer führt die Haartransplantation durch?

In deutschen Haarkliniken finden sich Spezialisten für Haartransplantation aus unterschiedlichen Fachbereichen. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist sicher das individuelle Beratungsgespräch mit dem Operateur, Fotobelege seiner Arbeit, nicht zuletzt Stimmen zufriedener Kundinnen und Kunden.

Haartransplantation Kosten

Die durchschnittlichen Kosten für eine Haartransplantation in Deutschland beliefen sich im Jahr 2018 für 800 Grafts auf 2.632 Euro (Türkei: 1.512 Euro). Eine Haartransplantation mit 1.600 Grafts kostete 5.264 Euro (Türkei: 3.024 Euro). Quelle: statista.de  (Ein Graft bzw. eine Follikeleinheit entspricht einem, zwei oder drei Haaren mit Haarwurzel.)

2. Bin ich für eine Haartransplantation geeignet?

Im Vorfeld einer Haartransplantation führen die Experten-Teams ausführliche Beratungsgespräche mit den Patienten. Geeignet sind Personen, die heute und in Zukunft über genügend Haarfollikel zumeist am Hinterkopf verfügen, die gegen das Androgen DHT resistent sind. Das eigene Spenderhaar muss über die richtige Größe, Struktur und Farbe verfügen und genügend viele follikuläre Einheiten aufweisen, so dass die Haardichte am Hinterkopf nach der Entnahme keine Einbußen erkennen lässt.

3. Welche Methode ist die beste für mich?

Die Haarfollikel sind auf der Kopfhaut nicht gleichmäßig verteilt, sondern wachsen von Natur aus in kleinen Gruppen, genauer gesagt in follikulären Einheiten. Diese Einheiten bestehen aus 1, 2 oder 3, manchmal sogar aus 4 bis 5 unmittelbar benachbarten Haarfollikeln. Der Haarchirurg nennt sie Grafts. 1.000 verpflanzte Grafts entsprechen im Durchschnitt 3.000 Haaren. Basis einer erfolgreichen Haartransplantation sind genügend viele Haarfollikel-Einheiten bzw. Grafts am Hinterkopf, die dann im Rahmen einer FUT,  FUE oder mithilfe eine Medizinroboters verpflanzt werden.


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Drei Methoden, ein Ziel: vitale Haarfollikel gewinnen

FUT = Follicular Unit Transplantation

Umgangssprachlich wird die FUT auch Strip-Methode genannt und beginnt mit der Entnahme von Haaren aus dem Haarkranz, zumeist dem Hinterkopf, mit einem Skalpell. Erfahrenen Operateuren gelingt die Entnahme und das Vernähen der Wunde in 5 Minuten. Der Haarstreifen wird unter einem hochauflösenden Mikroskop in seine natürliche follikularen Einheiten zergliedert und vom behandelnden Arzt in die vorbereiteten Areale eingepflanzt.

FUE = Follicular Unit Extraction

Wachsender Beliebtheit erfreut sich die minimal-invasive FUE-Methode. Der Operateur benutzt keine Skalpelle oder Stanzen, sondern feinste Extraktionsnadeln. Die kostbaren Haarfollikel werden einzeln entnommen und in kleinste Öffnungen eingesetzt. Der große Vorteil der FUE-Methode besteht darin, dass keine großflächige Wunde entsteht und dadurch Schmerzen vermieden werden. Eingespielte Teams können bis zu 5.000 Transplantate bzw. Haarfollikel mit ihren kurzen Haarschäften in acht Stunden einsetzen. Auf einen Quadratzentimeter werden dann rund 100 Haarfollikel verarbeitet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: keine sichtbaren Narben, unproblematischer Heilungsprozess, maximale Dichte und ein sehr natürlicher Haaransatz.

Transplantationsroboter

Der Vorteil des Einsatzes von High-Tech liegt in der Narbenvermeidung, vor allem in der extrem genauen Entnahme der Grafts. Das computergesteuerte System führt eine Qualitätsanalyse des Hinterkopfes per Scan durch. Das Besondere: Die Wuchsrichtung jedes einzelnen Haares wird genau erkannt. Beschädigungen bei der Verpflanzung werden weitgehend vermieden. Nach Identifizierung der vitalsten Haare bzw. Haarfollikel kommt wieder der Mensch ins Spiel: Der Operateur übernimmt die Implantierung.

Meist verkannter Qualitätsfaktor

Experten verweisen darauf, dass die Qualität einer Haartransplantation vor allem durch die Anordnung der Einschnitte im Zielareal des Kopfes definiert wird bzw. durch die spätere Anordnung der Haarwurzeln, die Haardichte, die Wuchsrichtung und das möglichst natürliche Haarbild. Mit welchen Methoden die Haare für die Transplantation gewonnen werden, hat letztlich nicht die allerhöchste Priorität. Trotzdem gewinnt die FUE (Follicular Unit Extraction) an Bedeutung.

Gute Methode zur Regeneration der Haare

Aufgrund des unvermeidlichen Operationschocks stoßen die transplantierten Haarfollikel 2 – 5 Wochen nach der Transplantation die Haare ab. Es folgt eine 3 – 6 Monate dauernde Ruhephase. Danach beginnen die Haarfollikel wieder mit der Haarproduktion. Um die Haarfollikel bei ihrer Arbeit zu unterstützen, empfiehlt sich die Anwendung der Wirkstoffes Thiocyanat, der auf natürliche Weise den Zellstoffwechsel an der Haarwurzel unterstützt, dort wo das Haarwachstum stattfindet, und dabei hilft, den Haarzyklus ins Gleichgewicht zu bringen. Die patentierte Thiocyanat-Wirkformel in Thiocyn Haarserum ist dermatologisch sehr gut verträglich 2 und sehr einfach anzuwenden.


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