Haarausfall stoppen, aber wie?

Während unserer Kindheit hatten wir keine Zweifel: Haare wachsen, und zwar für immer. Im Laufe des Lebens ändert sich diese Gewissheit. Unsere Haare reagieren sensibel auf eine Vielzahl von Störfaktoren. Männer haben meistens mit erblich bedingten Haarausfall zu tun. Frauen leiden vor allem an diffusem Haarausfall infolge hormoneller Ungleichgewichte nach der Schwangerschaft oder während der Wechseljahre sowie aufgrund diverser Mangelerscheinungen, wie zum Beispiel Eisenmangel. Wer den Haarausfall stoppen will, muss verstehen, was an der Haarwurzel passiert.

Fallende, weiße Dominosteine werden durch eine Hand gestoppt. Kann man Haarausfall ähnlich wirksam stoppen?

Haarausfall stoppen. Je früher desto besser.

In Kürze

  • Wer den Haarausfall stoppen will, muss den Haarzyklus normalisieren.
  • Ein gutes Mittel gegen Haarausfall stabilisiert den Zellststoffwechsel in der Kopfhaut und in den Haarwurzeln.
  • Im Grunde heißt Haarausfall stoppen und Haarverlust vermeiden, die Wachstumsphase der Haare verlängern.

Haarausfall verstehen

Wer Haarausfall stoppen will, muss Haarausfall verstehen. Haarwachstum und Haarausfall unterliegen den Gesetzmäßigkeiten des Haarzyklus. Ein Haarzyklus dauert bei Männern 3 – 6, bei Frauen bis zu 8 Jahre. Dann fallen die Haare aus. Der evolutionäre Grund: Unsere Haare sind jahrelang vielen äußeren Faktoren ausgesetzt: Licht, Temperaturschwankungen, Luftfeuchtigkeit und –trockenheit nicht zuletzt mechanischen und chemischen Reizen, die beim Haarewaschen oder Styling wirksam werden. Haare altern, verschleißen und werden schließlich durch ein neu nachwachsendes Haar ersetzt.

Individuell unterschiedliches Haarwachstum

Während der Wachstumsphase (Anagen) ist das Haar gut in der Haarwurzel verankert. Das Haar wächst durch Zellteilung in der Haarmatrixzone. Die in der Matrix gebildeten weichen, lebendigen Haarzellen haben sich, wenn sie die Kopfhaut erreichen, in verhornte Zellen verwandelt und werden als Haare sichtbar. Bei einem gesunden Zellstoffwechsel wächst das Haar jeden Tag 0,1 bis 0,5 mm, gut 1 cm im Monat, um die 10 cm im Jahr. Bei Kindern und Teenagern kann das Haarwachstum pro Jahr bis zu 15 cm erreichen.

Planmäßiger Haarausfall

Unsere Haarfollikel sind genetisch so programmiert, dass sie die alten Haare am Ende der Wachstumsphase abstoßen. Der Haarausfall wird in der zweiwöchigen Übergangsphase (Katagen) mit dem Abbau der Blutgefäße, d.h. einer Unterbrechung der Nährstoffversorgung, und der Rückbildung der Haarzwiebel eingeleitet. Nach einer Ruhephase (Telogen), die gut drei Monate dauert, baut das Haarfollikel langsam ein neues Haar auf. In der Regel genügt jetzt ein Strich mit der Bürste oder die Berührung beim Haarewaschen, um das nur noch locker verankerte, alte Haar von der Kopfhaut zu lösen. Das ist natürlicher Haarausfall. Fallen Haare vorzeitig aus, besteht ein Haarproblem.

Ursachen für übermäßigen Haarausfall

Neben erblich bedingtem Haarausfall bei Männern und Frauen oder diffusem Haarausfall infolge Erkrankungen, zum Beispiel Störungen der Schilddrüsenfunktion, verursachen auch Medikamente bzw. deren Nebenwirkungen übermäßigen Haarausfall. Dermatolgen kennen als Auslöser von Haarausfall Medikamente wie

  • Betablocker (Blutdrucksenker)
  • Lipidsenker (Mittel zur Reduzierung des Blutfetts)
  • einige Blutgerinnungshemmer (ausgenommen ASS)
  • Antibiotika und Antidepressiva,
  • nicht zuletzt Antischmerz- und Rheuma-Medikamente.

Bei Frauen ist oftmals die Antibabypille mit hohem Gestagenanteil für übermäßigen Haarausfall verantwortlich. Welche Medikamente noch als Ursachen eines Haarausfalls infrage kommen, erkennt der behandelnde Arzt.

Mehr über Ursachen für Haarausfall erfahren …


Den Zellstoffwechsel stabilisieren

Die Ursachen für Haarausfall sind vielfältig. Und man kann versuchen, jede einzelne diese Ursachen einzeln zu beheben. Eine andere Möglichkeit wäre es, den Zellstoffwechsel in seiner Gesamtheit vor wachstumsstörenden Einflüssen zu schützen. Wird der Zellstoffwechsel stabilisiert, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Haare nicht ausfallen, sondern weiterwachsen, prinzipiell unabhängig von der Art der Störung.

Der Wirkstoff, der dazu beiträgt, dass der Zellstoffwechsel an der Haarwurzel in Ruhe arbeiten kann, heißt Thiocyanat. Thiocyanat aktiviert bzw. reguliert körpereigene Prozesse, fördert die Zelltätigkeit im gesamten Organismus und die Transportprozesse körpereigener Moleküle. Thiocyanat hält den Zellstoffwechsel im Gleichgewicht. Eine patentierte Thiocyanat-Wirkformel befindet sich im neuen Thiocyn Haarserum und wirkt bei Frauen und Männern.

Haarausfall bei Frauen

Die am meisten verbreitete Art des Haarausfalls bei Frauen ist diffuser Haarausfall. Ursachen sind oft Mangelsitutionen, z.B. Eisenmangel aufgrund unzureichender Eisenversorgung über die Nahrung oder wegen erhöhten Blutverlusts infolge starker Monatsblutungen. Eine ausgewogene Ernährung und Ferritin, ein Proteinkomplex, der als Speicherstoff für Eisen dient, führen dann recht schnell wieder zu normalem Haarwachstum.

Haarausfall in den Wechseljahren

Als schwieriger stellt sich für viele Frauen der Mangel an Östrogen heraus. Wenn dem Zellstoffwechsel mit den Wechseljahren plötzlich das natürliche Haarwuchsmittel Östrogen fehlt, ist es fraglich, ob der diffuse Haarausfall mit einer Hormontherapie ausgeglichen werden kann. Schließlich werden nach der Menopause die Östrogenrezeptoren nach und nach abgebaut. Eine Hormontherapie liefe ins Leere.

Wäre es nicht sinnvoller, den Zellstoffwechsel an den Haarwurzeln zu stärken, und zwar mit einem Wirkstoff, der in keine hormonell gesteuerte Stoffwechselprozesse eingreift? Mit der  Thiocyanat-Wirkformel im Thiocyn Haarserum ergeben sich sehr gute Perspektiven, zumal neben dem diffusen Haarausfall infolge Östrogenmangels noch androgenetisch bedingter Haarausfall infolge eines relativen Androgen-Überschusses auftreten kann. Die Thiocyanat-Wirkformel bekämpft nicht die Ursachen des Haarausfalls, sondern optimiert den Zellstoffwechsel.

Haarausfall bei Männern

Viele Männer müssen schon in jungen Jahren mit der Diagnose erblich bedingter Haarausfall leben. Ein Blick mit der Lupe zeigt viele kleine Flaumhärchen statt kräftiger Terminalhaare. Warum lässt die Haardichte ausgerechnet an der Stirn (Geheimratsecken) und auf dem Hinterkopf (Tonsur) nach? Die Erklärung: Haarfollikel in diesen Kopfbereichen reagieren sehr empfindlich auf das DHT-Androgen, einen Abkömmling des männlichen Sexualhormons Testosteron. Die Haarfollikel miniaturisieren und damit auch die von ihnen produzierten Haare. Lediglich die Haare über den Ohren und am unteren Hinterkopf sind resistent gegen das DHT-Androgen – und werden deshalb auch bevorzugt für Haartransplantationen verwendet.

Wirkstoffe, die Haarausfall stoppen können

Da sich der Verlauf der androgenetischen Alopezie bei Männern weder durch Änderung der Lebensweise oder optimierte Ernährung – z.B. eiweißreiche Kost – beeinflussen lässt, setzen betroffene Männer seit Jahren auf die Wirkstoffe Finasterid und Minoxidil.

– Finasterid, unterdrückt die Bildung des DHT-Androgens, auf das die Haarfollikel sehr empfindlich reagieren und verkümmern.

– Minoxidil verbessert die Nährstoffversorgung sich miniaturisierender Haarfollikel durch Erweiterung der Blutgefäße.

Eine Analyse frei verkäuflicher und rezeptpflichtiger Haarwuchsmittel der Stiftung Warentest im Juli 2016 kam zu dem Ergebnis, das beide Wirkstoffe den Haarausfall erwiesenermaßen reduzieren. Sie seien aufgrund möglicher Nebenwirkungen und hormoneller Wirksamkeit aber nur eingeschränkt empfehlenswert. (test 8/2016: Nachwuchssorgen. S. 90-92)

– Für alle Männer mit Haarausfall ist der 3. Wirkstoff Thiocyanat * eine sehr attraktive Alternative.

Thiocyanat fördert als körpereigenes Molekül den physiologisch gesunden Zellstoffwechsel in der Kopfhaut und an der Haarwurzel. Die im Thiocyn Haarserum enthaltene Thiocynanat-Wirkformel kann seine optimale Wirkung am besten entfalten, wenn er regelmäßig über einen längeren Zeitraum 1x täglich angewendet wird. Bei jungen Männern – mit Fällen von androgenetischer Alopezie in der Familie – ist sogar die prophylaktische Nutzung von Thiocyn Haarserum als Mittel gegen Haarausfall empfehlenswert.

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