Haarausfall mit 20?

Die Freude, endlich erwachsen zu sein, wird bei vielen jungen Männern durch das Ausdünnen ihrer Haare stark getrübt. Eine zeitlang ist es möglich, den Haarausfall zu ignorieren: anderes Styling der Haare, Tragen cooler Caps oder die Haare einfach kürzer schneiden lassen. Erblich bedingter Haarausfall lässt sich eine gewisse Zeit kaschieren, aber nicht für immer. Die Haardichte lässt nach. Die Haare ziehen sich mal langsamer, mal schneller, oft in Schüben, zurück. Wir kennen einen natürlichen Wirkstoff, den Haarausfall mit 20 zu stoppen.

Eine Glatze mit 20 ist möglich

Haarausfall mit 20? Der natürliche Wirkstoff Thiocyanat stimuliert das Haarwachstum.

 

In Kürze

  • Haarausfall mit 20 ist in den allermeisten Fällen erblich bedingter Haarausfall.
  • Haarfollikel und Haare miniaturisieren infolge der Wirkung von DHT.
  • Der Haarzyklus überdreht; ein schleichender Haarverlust wird in Gang gesetzt.
  • Erblich bedingen Haarausfall kann man nicht heilen, aber es gibt ein Mittel dagegen.
  • Der natürliche Wirkstoff Thiocyanat stärkt die Haarwurzeln und schützt sie vor wachstumsstörenden Einflüssen.  

Haare werden immer weniger

Keine Panik: Eine Glatze bzw. Haarlosigkeit im Alter von 20 Jahren ist relativ unwahrscheinlich. Erblich bedingter Haarausfall bei Männern ist ein lebenslanger Prozess. Dieser Prozess beginnt schon am Ende der Pubertät und verläuft in zwei Schüben: einige Jahre um das 20. sowie einige Jahre um das 40. Lebensjahr herum. Lichtes Haar oder schütteres Haar werden zu  Geheimratsecken und Tonsur, die irgendwann zu einer Glatze verschmelzen. Die Haare an den Seiten des Kopfes bleiben erhalten.

Der Haarausfall kann im Vergleich mit Brüdern, Vater und Großvätern stärker als auch weniger stark verlaufen. Haben Vater und Sohn mit 20 und 30 Jahren ähnliche Haardichten, dann wird das Haarausfallmuster des Sohnes mit 40, 50 oder 60 dem des Vaters stark gleichen. Die Geschwindigkeit des Haarausfalls hängt ebenfalls von den Genen ab: So kann bereits ein 20-Jähriger eine Fast-Glatze haben, während ein anderer mit 50 gerade den ersten Haarverlust bemerkt.

Wer ist schuld am Haarausfall?

Junge Männer hadern oft mit ihren Vätern. Heute weiß man aber, das die Erbanlagen für Haarausfall auch von der Mutter ins Genom der Söhne gelangen und sich dann ein Haarausfallmuster ergibt wie beim Vater mütterlicherseits, also dem Großvater. Da Haarausfall nicht durch ein einziges Gen, sondern durch mehrere Gene vererbt wird, lässt sich nur schwer voraussagen, ob und wie sich der Haarausfall entwickelt. Sicher ist: Vererbt wird die Empfindlichkeit bestimmter Haarfollikel gegen einen Abkömmling des männlichen Sexualhormons Testosteron, Dihydrotestosteron (DHT).

Was bewirkt das Androgen DHT?

DHT ist in der Pubertät sehr wichtig für die Entwicklung vom Jungen zum Mann. Es hat auch eine stimulierende Wirkung auf das Wachstum der Haare, insbesondere der Körperbehaarung. Das Problem: Die Haarfollikel, welche Haare auf dem Kopf produzieren, können die DHT-Signale nicht optimal verarbeiten. Der Zellstoffwechsel an den Haarwurzeln wird gestört. Der Haarzyklus überdreht, d.h. die Haare werden von Zyklus zu Zyklus kleiner und flaumartiger, miniaturisieren, bis sie schließlich ganz verschwinden. Erblich bedingter Haarausfall setzt einen schleichenden Haarverlust (Alopezie) in Gang. Die durch Androgene herbeigeführte Haarlosigkeit, wird auch Androgenetische Alopezie genannt.


Die Ursachen für erblich bedingten Haarausfall bei jungen Männern liegen in der Familie.

 


Weitere Ursachen für Haarausfall mit 20

DHT ist nicht die einzige Ursache für Haarausfall in jungen Jahren. Wird der Stoffwechsel kontinuierlich an der zellteilungsaktiven Haarwurzel gestört, ist es für die Haarfollikel schwer, Haare zu produzieren. Andere bekannte Störfaktoren:

Fettige Haare

Ein untrügliches Zeichen für die fortschreitende Ausdünnung des Haarkleids sind schnell fettende Haare. Haarfollikel, die längere Zeit keine Haare oder gar keine Haare mehr produzieren, haben weiterhin aktive Talgdrüsen. Der abgesonderte Talg macht die oberste Schicht der Haare, die Cuticula, wasserabstoßend und geschmeidig. Fehlt das Haar, wird der überschüssige Talg von der Kopfhaut oder anderen Haaren absorbiert.

Fettige Schuppen blockieren die natürliche Hautabschuppungsprozess der Kopfhaut und sind als Störfaktor für gesundes Haarwachstum zu bewerten. Ständiges Kratzen der Kopfhaut infolge Juckreiz schädigen die Hautbarriere und können zu Mikro-Entzündungen durch Fremdkörper und Reizstoffe führen. Regelmäßiges Haarewaschen birgt die Gefahr, dass die Kopfhaut austrocknet.

Unausgewogene Ernährung

Fehlen dem Haar durch einseitige Ernährung, z.B. durch Fastfood, Baustoffe wie Proteine, die das Haarkeratin bilden, oder Funktionsstoffe wie Vitamine und Spurenelemente, fällt es den Haarfollikeln zunehmend schwer, Haarsubstanz aufzubauen. Gerade die Haarfollikel, die durch DHT-Einfluss geschwächt sind, werden noch schneller die Wachstumsphase beenden und ausfallen.

Beständiger Stress

Die Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen infolge Haarausfall, nicht zuletzt die durchaus belastende Findungsphase als junger erwachsener Mann in Schule oder Ausbildung, im Freundeskreis und in der Familie mit vielen psychischen Auf und Abs erzeugen Stress, der sich negativ auf das Haarwachstum auswirken kann. Stresshormone wie Adrenalin gelangen auch zu Haarfollikeln und verursachen dort Entzündungen, diese bewirken den  Stopp des Haarwachstums mit folgendem Haarausfall.

Haarausfall bei Frauen

Junge Frauen verfügen Anfang 20 über die schönsten und längsten Haare ihres Lebens. Die Haarpracht auf einer gesunden Kopfhaut entsteht vor allem durch die Wirkung des weiblichen Sexualhormons Östrogen. Dieser geschlechtsspezifische Vorteil ist aber keine Garantie für lebenslang schönes Haar. Fehlt Östrogen bzw. produziert der weibliche Organismus zu wenig davon, sind auch Frauen von Haarausfall betroffen. Bei Hormonstörungen kann es jederzeit zu diffusem Haarausfall kommen. In den Wechseljahren, ab einem Alter von 50, wenn plötzlich ein Androgen-Übergewicht entsteht, wird erblicher Haarausfall bzw. androgenetische Alopezie ausgelöst. Die Haare von Frauen dünnen im Bereich des Mittelscheitels aus. Die Bildung einer Glatze wie bei Männern ist jedoch äußerst unwahrscheinlich.

Mangel an Thiocyanat ausgleichen

Eine der meist unterschätzten Ursachen für Haarausfall ab 20 ist der Mangel an Thiocyanat.

Thiocyanat ist ein körpereigenes Molekül und damit ein natürlicher Wirkstoff, das die Haar-Regeneration hemmenden Sauerstoff-Radikale entgiftet. Mit anderen Worten: Thiocyanat wirkt anti-entzündlich. Dadurch stabilisiert es den Zellstoffwechsel und normalisiert den Haarzyklus.

Das Problem: Wasserlösliches Thiocyanat wird beim Haarewaschen bzw. langen Duschprozeduren mit zu heißem Wasser aus der Kopfhaut gespült. Die Wiederaufnahme in den Körper vor allem über Gemüse, wie z. B. Blumenkohl, Broccoli, Rotkohl, Grünkohl, Kohlrabi, Wirsing, Kichererbsen, Süßkartoffeln, Cashewkerne oder Kresse wird durch unausgewogene Ernährung erschwert. Empfehlenswert ist daher ein Thiocyanat-Ausgleich von außen.

Mittel gegen Haarausfall

Thiocyn Haarserum mit zum Patent angemeldeten Thiocyanat-Wirkkomplex stärkt – 1x täglich angewendet – die geschwächten Haarwurzeln und schützt sie vor wachstumsstörenden Einflüssen. Gerade beim ersten, erblich bedingten Haarausfall-Schub um die 20, ist es möglich, die Haarfollikel an der Miniaturisierung zu hindern. Deuten sich Geheimratsecken und Tonsur an bzw. haben sich schon ausgebildet, stimuliert Thiocyanat dünnes, flaumiges Haar, wieder zu kräftigem Terminalhaar zu werden.


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