Haarausfall bei Männern – psychologische Aspekte

Haarausfall bei Männern wird als hartes Einzelschicksal empfunden. Die Wahrheit ist, es trifft jeden zweiten Mann. Sollten wir nicht lieber so cool bleiben wie zum Beispiel Zinédine Zidane oder Bruce Willis? Sie tragen Glatze. Und sehen gut damit aus. Nein, die meisten Männer wollen ihre Haare behalten. Haare sind wichtig für unser seelisches Gleichgewicht.

Eine der Ursachen von Haarausfall bei Männern: genetische Veranlagung.

In Kürze

  • Haarausfall bei Männern ist oft ein erblich bedingter Haarausfall mit Geheimratsecken, Tonsur, Glatze
  • Erblich bedingter Haarausfall ist ein schleichender Prozess.
  • Haare miniaturisieren, die Haardichte lässt nach, die Kopfhaut kommt zum Vorschein.
  • Ein Mittel gegen Haarausfall * und seine Ursachen muss die erblich programmierte Miniaturisierung der Haare umkehren.

Die Bedeutung von Haaren

Haare senden soziale Signale. Frauen wissen das. Langes, glänzendes Haar war in vielen Zeiten und Kulturen ein Zeichen für Weiblichkeit. Und heute mehr denn je. Frauen tun viel dafür, ihr Haare zu pflegen und zu kräftigen. Im Drogeriemarkt ist das Angebot an Shampoos, Kuren oder Repair-Gels überwältigend. Die Haarpflege der Frauen verfehlt ihr Ziel nicht. Schöne, lange Haare wirken auf Männer besonders attraktiv.

Frauen hingegen erkennen bei Männern, quasi auf den ersten Blick, Jugend und Potenz, aber nur wenn das Männerhaar dicht und füllig ist. Das ist unser evolutionspsychologisches Erbe. Wenn die Haare weniger werden und die Geheimratsecken größer, haben viele Männer naturgemäß ein Problem, weil sie diesem Bild nicht entsprechen. Da hilft es übrigens auch nicht, dass sich Frauen im Lauf der Jahre an die abnehmende Haarpracht ihrer Männer gewöhnen.

Das Ego wünscht sich volles Haar

Männer, die mit ihren Haaren, genauer ihrer Haardichte unzufrieden sind, sind mit ihrem Aussehen unzufrieden. Wer mit seinem Aussehen unzufrieden ist, leidet, weil Wunschbild und Realität nicht mehr in Übereinstimmung zu bringen sind. Am stärksten leiden Männer, wenn der Haarausfall früher einsetzt als bei anderen, wenn Geheimratsecken die Kopfhaut praktisch von heute auf morgen freilegen oder wenn sie früher besonders schöne, dichte Haare hatten. Ein Beispiel: Steven H., 25, der sich mit seinem Haarausfall nicht abfinden mochte und seitdem Thiocyn Haarserum verwendet: „Es geht dabei um ein persönliches Wohlbefinden, was darin besteht, dass man volles und gesundes Haar hat. Das ist schon hilfreich für das eigene Ego.“


Ursachen von Haarausfall bei Männern

Ein gewisses Maß an Haarausfall ist völlig normal und Teil eines gesunden Haarzyklus. Wir verlieren täglich bis zu 100 Haare, damit neue Haare nachwachsen können. Wachsen weniger Haare nach als ausfallen, entweder weil die Ruhephase des Haarfollikel zu lange andauert oder die Haarfollikel die Haarproduktion eingestellt haben, kommt es zu einer sichtbaren Ausdünnung der Haare bzw. des Haarkleids. Es gibt verschiedene Ursachen für den Haarausfall bzw. den Haarverlust (Alopezie).

Erblich bedingter Haarausfall

Ob sich bei einem Mann erblich bedingter Haarausfall entwickelt, richtet sich nach der genetischen Veranlagung. Die Haarausfall-Gene stammen sowohl vom Vater als auch der Mutter. Haarausfall ähnelt in vielen Fällen aber eher dem des Großvaters mütterlicherseits als dem des Vaters. Haare miniaturisieren und dünnen im Bereich der Stirn und auf dem Hinterkopf aus. Nach und nach bilden sich Geheimratsecken und eine Tonsur. Und langsam entsteht eine Glatze.

Oft wird erblich bedingter Haarausfall auch als androgenetische Alopezie bezeichnet, weil der Haarverlust (Alopezie) durch Androgene verursacht wird. Zellen, die das Haarwachstum im Haarfollikel steuern, sogenannte Androgenrezeptoren, reagieren empfindlich auf einen Abkömmling des männlichen Sexualhormons Testosteron, DHT. Der Haarzyklus überdreht: Die Haare wachsen zwar, fallen aber schon als Flaumhaar wieder aus.

Diffuser Haarausfall

Statistisch gesehen tritt diffuser Haarausfall bei Frauen öfter auf als bei Männern. Das liegt daran, dass Östrogene für viele Stoffwechselprozesse im weiblichen Organismus, auch an der Haarwurzel, eine sehr wichtige Rolle spielen. Produziert der weibliche Organismus weniger vom natürlichen Haarwuchsmittel Östrogen, wie nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren, lässt die Haarqualität nach und es kommt zu übermäßigem Haarausfall. Ursachen für diffusen Haarausfall bei Frauen und Männern sind z. B. Schilddrüsenunterfunktionen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus, unausgewogene Ernährung, aber auch Erkrankungen der Kopfhaut, wie Schuppenflechte (Alopecia psoriatica), oder Nebenwirkungen von Medikamenten durch Zytostatika im Rahmen einer Chemotherapie.

Kreisrunder Haarausfall

Von kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) sind Männer etwas häufiger als Frauen betroffen. Der Haarausfall erfolgt innerhalb kürzester Zeit und breitet sich dann kreisförmig aus. Neben der Kopfhaut macht sich der Haarausfall auch bei Augenbrauen und Wimpern sowie bei den Barthaaren bemerkbar. Auslöser ist wahrscheinlich eine Störung des Immunsystems. Die Entzündung der Haarfollikel führt zum Haarausfall. Gegen Alopecia areata gibt es noch keine ursächliche Therapie. Bei vielen Betroffenen wachsen die kahlen Stellen innerhalb eines Jahres spontan wieder zu; allerdings kann kreisrunder Haarausfall immer wieder auftreten.

Haarausfall bei Männern managen

Eine Möglichkeit, um die Geheimratsecken (österr. Hofratsecken, schweiz. Ratsherrenecken) optisch zu verkleinern, ist der klassische Scheitel: Wird das Haar nach einer Seite gekämmt, erscheint es zumindest auf der anderen Seite fülliger. Dünnen die Haare zusätzlich auf dem Hinterkopf aus, wird es schwierig, den Haarausfall durch eine Frisur zu kaschieren. Die ultimative Variante schließlich ist, die verbliebenen Haare sehr kurz zu schneiden, die Geheimratsecken damit sogar zu betonen, oder sich eine Glatze rasieren.

Auch wenn Männer-Lifestyle-Magazine VIPs loben, sobald diese sich lässig mit  Glatze präsentieren, unlängst z. B. der britische Thronfolger Prinz William, darf man diese Entscheidung nicht verallgemeinern. Die allermeisten von Haarausfall betroffenen Leser hätten doch lieber eine Frisur statt einer coolen Glatze. Die entscheidende Frage ist dann: Wie kann man die Haardichte verbessern? Im Unterschied zur Haartransplantation geht es darum, die miniaturisierten Haare nicht abzuschreiben, sondern ihnen eine neue Chance zu geben und auf dem Kopf das natürliche Haarwuchsmuster zu erhalten.

Haarausfall stoppen

Im ersten Schritt geht es darum, den übermäßigen Haarausfall zu reduzieren und in einem zweiten Schritt, die miniaturisierten Flaumhaare wieder zu kräftigen Terminalhaaren gemacht werden. Um das zu erreichen, entscheiden sich die einen für bessere Ernährung, schwören andere auf Nahrungsergänzungsmittel, Mineralien oder Vitamine, vermeiden Stress, nehmen Koffein-Shampoos oder Medikamente gegen Haarausfall. Der Wirkstoff Finasterid zum Beispiel hemmt die Umwandlung des Testostorons in Dihydrotestosteron (DHT) in dem Maße, dass Haare wieder ungestörter wachsen können.

Das Problem: Bei Eingriffen in den Hormonhaushalt können sich auch Nebenwirkungen einstellen, u. a. Nachlassen der Libido. Aus psychologischer Sicht ist die Entscheidung für einen Wirkstoff mit Nebenwirkungen nur durch einen sehr hohen Leidensdruck zu erklären. Ein weiterer Nachteil: Wirksame Medikamente gegen Haarausfall werden nur verschrieben, wenn der Haarausfall schon deutlich sichtbar ist. Sie können also nicht prophylaktisch genommen werden.

Psychologischer Vorteil

Haarausfall bei Männern fällt nicht vom Himmel. Er ist sehr oft genetisch vorprogrammiert und in der Familie bei älteren Brüdern, Vater und Großvätern zu besichtigen. Junge Männer, die absehen können, dass sie unter Haarausfall leiden werden, suchen nach einem Mittel, das ihre Haarwurzeln stärkt und die Haarfollikel gegen (kommende) wachstumsstörende Einflüsse schützt, das ohne Nebenwirkungen auskommt und sehr gut verträglich für die Kopfhaut ist.

Ein Mittel ohne Nebenwirkungen

Schon seit Ende 2016 erhältlich: Thiocyn Haarserum, die Spezialpflege bei Haarausfall*, schütterem und dünner werdendem Haar. Sein Wirkstoff ist Thiocyanat, das natürliche, körpereigene Molekül. Die patentierte Thiocyanat-Wirkformel stabilisiert den Zellstoffwechsel an der Haarwurzel und normalisiert den Haarzyklus – und kann auf diese Weise Haarausfall stoppen *.

P.S.

Manche Frauen – insbesondere nach der Menopause – erleben eine unliebsame Überraschung, wenn bei ihnen der Mittelscheitel ausdünnt, in wenigen Fällen sogar Geheimratsecken auftreten können. Thiocyn Haarserum ist auch für Frauen ein gutes Mittel gegen androgenetische Alopezie, um die Miniaturisierung der Haare zu verhindern und den natürlichen Haaransatz zu erhalten.

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