Haarausfall im Alter –
wie kommt es dazu?

Geheimratsecken, Tonsur und Glatze bei Männern. Kahle Stellen, schütteres und dünner werdendes Haar sowie breite Scheitel bei Frauen. Die Liste der Haarprobleme, die mit zunehmendem Alter auftreten können, ist lang. Doch wie kommt es zu Haarausfall im Alter? Männer und Frauen leiden darunter, dass ihre Haarfollikel die Fähigkeit zur Regeneration verlieren. Frauen zwischen 45 und 65 haben dann auch noch sehr oft mit dem Östrogenmangel der Wechseljahre zu kämpfen.

Älterer Mann mit Kinnbart und hoher Stirn lächelt verschmitzt durch Lesebrille. Nach Haarausfall im Alter kommt der Haarverlust.

Alterung der Haarfollikel

Rein rechnerisch produziert jede Haarwurzel im Laufe eines Menschenlebens gut zehn Meter Haar. Da erscheint es plausibel, dass nicht alle von den 100. bis 150.000 „Haarfabriken“ auf unseren Köpfen lebenslang reibungslos funktionieren. Im Laufe des Lebens mehren sich im menschlichen Körper Anzeichen eines Leistungsabfalls vieler organischer Funktionen. Das beginnt bereits ab dem 30. Lebensjahr z.B. mit Gelenkverschleiß oder nachlassender Sehkraft und macht sich auch in den Haarwurzeln, wo unsere Haare gebildet werden, bemerkbar.

Gestörter Zellstoffwechsel

Denken wir an die Falten im Gesicht. Sie nehmen zu, wenn die Durchblutung und Versorgung der Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen nachlässt. Etwas Vergleichbares passiert beim Haarwachstum. Haare sind Produkte eines aufwändigen Zellstoffwechsels. Wird der Zellstoffwechsel an der Haarwurzel gestört, kommt es zu einer Zunahme des Haarausfalls.

Schauen wir zunächst auf die Köpfe der Männer.

Doppelter Haarausfall

Der altersbedingte Haarausfall (Alopecia senilis) von Männern ist nicht zu verwechseln mit dem erblich bedingten Haarausfall (Androgenetische Alopezie). Der erblich bedingte Haarausfall beginnt bei Männern praktisch mit Ende der Pubertät, spätestens um die 30 Jahre, und begleitet sie den Rest ihres Lebens. Haarfollikel und Haare miniaturisieren, der Haarzyklus verkürzt sich mehr und mehr. Irgendwann stellen die Haarwurzeln die Produktion ein, die Kopfhaut wird sichtbar.

Alopecia senilis beschleunigt die Bildung der Männer-Glatze, wenn Geheimratsecken und Tonsur verschmelzen. Der altersbedingte Haarausfall ist mit 40 Jahren noch nicht zu erwarten, macht sich dann um die 50 Jahre immer stärker bemerkbar. Den Haarfollikeln fällt es zunehmend schwer, mit schädlichen Stoffwechsel-Nebenprodukten bzw. mit oxidativem Stress, d.h. Radikalen, fertig zu werden. Dieses Defizit führt schließlich zu einem diffusen Haarausfall, verteilt über den ganzen Kopf. Verstärkt wird Alopecia senilis nicht selten durch Stress in Job und Alltag.

Glatze droht

Auch wer früher mit seinen Haaren bzw. der Haardichte zufrieden war, ist vor Haarausfall nicht geschützt. Irgendwann, beim kritischen Blick in den Spiegel, ist die nachlassende Haardichte nicht mehr zu leugnen. Und die Sorge, dass sich das Haarbild zur Glatze ausweiten kann, wächst. Reinhard H.: „Genau in der Mitte hinten bildete sich eine Tonsur und von da aus nach vorne in die Stirn, da sind die Haare deutlich weniger geworden. Es hat vor 2 Jahren begonnen, dass ich an den Stellen schütteres Haar bekam, Gott sei Dank, so spät. Aber das wirkte meinem Schönheitssinn entgegen. Mein Haar war bisher mehr oder minder auch mein Markenzeichen. Ich trage seit 40 Jahren lange Haare, die gehen bis auf die Schultern runter.“

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Haarausfall infolge Östrogenmangel bei Frauen

Der altersbedingte Haarausfall bei Frauen, der auch auf die nachlassende Regenerationsfähigkeit der Haarfollikel verweist, wird durch den Haarausfall infolge Östrogenmangels sehr stark überlagert. Mit Beginn der Wechseljahre wird das „Haarwuchsmittel“ Östrogen plötzlich weniger. Früher ging man davon aus, dass die weiblichen Sexualhormone, Östrogene, nur für Fortpflanzung und Schwangerschaft dienen. Mittlerweile ist das Wirkungsspektrum dieser Hormone weiter erforscht und man weiß, dass sie in zahlreiche Regelkreise eingreifen, z.B. auch in den Zellstoffwechsel an der Haarwurzel, dort wo das Haarwachstum stattfindet.

Was tun gegen Haarausfall im Alter *?

Beginnt sich der altersbedingte Haarausfall bemerkbar zu machen, gibt es zwei Möglichkeiten: 1. sich mit dem zusätzlichen Haarausfall abfinden – auch weil ältere Leute, zumindest Männer, nach einer gesellschaftlichen Konvention weniger Haare haben „dürfen“. Oder 2. den Zellstoffwechsel der Haarwurzeln Tag für Tag stärken. Denn: selbst Haarfollikel „außer Dienst“ sind prinzipiell wieder reaktivierbar. Doch kommt es auf den richtigen Wirkstoff an. Haarausfall im Alter ist zwar vorprogrammiert, aber kein Schicksal.

Viele der gängigen Präparate scheiden hierfür aus, da sie sich nur gegen den anlagebedingten Haarausfall richten oder nur für Männer oder Frauen geeignet sind. Das körpereigene Molekül Thiocyanat hingegen, stärkt die Haarwurzel unspezifisch. Das heißt: Unabhängig von Alter oder Geschlecht werden körpereigene Prozesse aktiviert und unterstützt.

Ein körpereigener Wirkstoff zur täglichen Stärkung der Haarwurzel

Die patentierte Thiocyanat-Wirkformel ist Hauptbestandteil des neuen Thiocyn Haarserums. Wer frühzeitig und präventiv mit der Anwendung beginnt, stabilisiert den Haarzyklus – schon bevor das Alter am Haarschopf zerrt.

5 Tipps gegen Haaralterung

– Zellstoffwechsel stabilisieren (mit Thiocyn Haarserum)
– schonende Haarpflege
– sparsamer Einsatz von Haarkosmetik
– Vermeidung von Sonneneinstrahlung
– ausgewogene Ernährung

P.S. Und woher kommt weißes Haar?

Ein weiterer Indikator für den Alterungsprozess des Haares ist die Herausbildung weißer Haare. Der Grund dafür ist die Zunahme von Wasserstoffperoxid, bekannt als Wirkstoff, den Friseure nutzen, um Haare zu bleichen. Wasserstoff­peroxid (H2O2) entsteht bei vielen  Stoffwechselprozessen, u.a. auch im Haar. Im Alter nimmt die Menge an H2O2 zu, weil der Organismus das Wasserstoffperoxid immer schlechter in sein Bestandteile Wasser und Sauerstoff aufspalten kann. Das nicht abgebaute Wasserstoffperoxid verhindert schließlich die Bildung des Farbpigments Melanin, das den Haaren ansonsten ihre Farbe gäbe.

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