Haarausfall im Alter

Oft wird Haarausfall im Alter mit erblich bedingtem Haarausfall gleichgesetzt. Der Grund: Gut jeder zweite Mann über 50 erlebt einen beschleunigten Haarverlust und die Ausbildung einer Glatze. Und bei Frauen macht sich dünner werdendes Haar mit Beginn der Wechseljahre bemerkbar. Davon ist jedoch Haarausfall im Alter ist zu unterscheiden.

Haarausfall im Alter – wie kommt es dazu?

Alterung der Haarfollikel – oft vernachlässigter Faktor für übermäßigen Haarausfall

In Kürze

  • Haarfollikel altern.
  • Sie regenerieren langsamer und weniger gut.
  • Geschwächte Haarfollikel sind anfälliger für Störungen des Haarwachstums.
  • Die Wahrscheinlichkeit für übermäßigen Haarausfall steigt mit zunehmendem Alter.

Haarfollikel altern ab 30

Rein rechnerisch produziert jeder Haarfollikel Jahr für Jahr zwischen 100 und 150 cm Haar. Wenn wir jung sind, nehmen wir dieses Haarwachstum und unsere Haarfülle als selbstverständlich. Doch im Laufe des Lebens mehren sich Anzeichen eines Leistungsabfalls vieler organischer Funktionen. Alterungsprozesse zeigen sich ab dem 30. Lebensjahr. Wir bemerken, wie sich Falten um unsere Augen bilden oder wie die Sehkraft nachlässt. Und auch die Haardichte wird geringer.

Oxidativer Stress

Mit zunehmendem Alter fällt es den Haarfollikeln schwerer, schädliche Stoffwechsel-Nebenprodukte abzubauen. Es sind Sauerstoff-Radikale, die den Zellstoffwechsel an den Haarwurzeln verlangsamen. Außerdem neigen Haarfollikel dazu, die Wachstumsphase der Haare frühzeitig zu beenden. Wirken auf die Haarwurzeln neben den Sauerstoff-Radikalen weitere Störfaktoren, steigt die Wahrscheinlichkeit für übermäßigen Haarausfall. Zwar wachsen die Haare nach, aber jeder neue Haarzyklus ist wieder neuen Störfaktoren ausgesetzt.

Haarverlust?

Der stärker werdende Haarausfall mit zunehmendem Alter kann sehr deutlich sichtbar sein. Diese Momentaufnahme ist aber nicht gleichbedeutend mit Haarverlust. Das eigentliche Haarproblem besteht in einer verlangsamten Regeneration der Haarfollikel. Fallen mehr Haare aus als nachwachsen, erleben wir dünner werdendes Haar. Die Haarfollikel sind funktionsfähig, aber geschwächt oder nehmen sich mehr Zeit, bevor sie neue Haare wachsen lassen.

Was tun gegen Haarausfall im Alter?

Es gibt zwei Möglichkeiten, dem Haarausfall im Alter zu begegnen: 1. den Haarausfall zu akzeptieren. Vor allem Männer können sich mehr oder weniger gut mit dünner werdendem Haar arrangieren, weil sie nach der gesellschaftlichen Konvention durchaus eine Glatze haben dürfen. Für Frauen ist ein Leben mit weniger Haaren natürlich überhaupt nicht akzeptabel. Besser ist es daher 2. den Haaren beim Wachsen zu helfen. Wir könnten die Haarwurzeln stärken, so dass die Haarfollikel die Wachstumsphase ihrer Haare nicht frühzeitig beenden müssen. Bleibt die Frage: Mit welchem Mittel?

Ideal geeignet ist die patentierte Thiocyanat-Wirkformel als Hauptbestandteil des Thiocyn Haarserums. Männer und Frauen, die dieses Mittel 1 x täglich anwenden, stärken die Haarwurzeln und schützen sie vor wachstumsstörenden Faktoren, wie z.B. den Sauerstoff-Radikalen – am besten schon bevor das Alter am Haarschopf zerrt.

5 Tipps

1. schonende Haarpflege
2. sparsamer Einsatz von Haarkosmetik
3.  Vermeidung von Sonneneinstrahlung
4. ausgewogene Ernährung
5. Zellstoffwechsel der Haare
stabilisieren
– mit Thiocyn Haarserum

Fragen an unser Service-Team:

Hat man im Alter weniger Haare?

Von den ca. 100.000 Haarfollikeln auf unserem Kopf beenden viele irgendwann die Haarproduktion. Wie viele, das ist individuell unterschiedlich; darüber gibt es aktuell keine Studien.

Warum wachsen im Alter die Haare in anderen Körperregionen?

Das Androgen Testosteron hemmt bei Männern das Wachstum der Haare auf dem Kopf und lässt mehr Haare in den Ohren, auf dem Rücken oder in der Nase wachsen. Manche Frauen bilden einen Damenbart aus, d.h. feines Vellushaar entwickelt sich zu Terminalhaar.

Vermehren sich die Haare, wenn Frauen die Oberlippe rasieren?

Es bilden sich weder mehr Haare, noch wachsen die Haare schneller. Das subjektive Gefühl einer Zunahme der Haare entsteht durch das Berühren der Haarstoppel.

Warum glänzen meine Haare nicht mehr?

Störungen des Zellstoffwechsels in den Haarfollikeln führen zu Verbindungsfehlern bei der Haarbildung. Die Haare entwickeln eine rauhe Oberfläche und neigen zu Brüchigkeit. Häufiges Färben und Tönen sowie intensives Föhnen können die Schuppenschicht der Haare (Cuticula) von außen beschädigen und auch die Kopfhaut austrocknen.

Welche Bedeutung hat die Kopfhaut für die Haarqualität?

Ein sehr große Bedeutung. Denn Haarfollikel gehören als Hautanhangsgebilde zur Kopfhaut. Wenn Kopfhaut zu Trockenheit oder Entzündungen neigt, werden auch die Haarfollikel geschwächt.

Wie oft erneuern sich Haare?

Normalerweise durchlaufen Haarfollikel 20 bis 30 Haarzyklen, bevor sie keine neuen Haare mehr bilden können. Je mehr inaktive Haarfollikel, desto größer der Haarverlust.

Welche Ernährung ist gut für Haare?

Ausgewogene Ernährung, die den Haaren alles gibt, was sie brauchen: Proteine zum Aufbau der Haarsubstanz, Kohlenhydrate für den Energiestoffwechsel sowie B-Vitamine und Spurenelemente, aber auch Thiocyanat. Das Ur-Molekül nehmen wir mit Brokkoli, Cashewkernen oder Kresse auf. Es verbessert die Zellleistung und neutralisiert Sauerstoff-Radikale, die das Haarwachstum verlangsamen oder blockieren.

Warum habe ich mit zunehmendem Alter immer wieder mal Spannungsgefühle auf dem Kopf?

Im Alter verschlechtert sich die Durchblutung der Kopfhaut. Gleichzeitig produzieren die Talgdrüsen weniger Hautfett, was wiederum die Hautschutzbarriere schwächt.

Was sind die Ursachen für weiße Haare?

Bei vielen Stoffwechselprozessen, u.a. auch bei der Haarbildung, entsteht Wasserstoff­peroxid (H2O2), das der Organismus mit zunehmendem Alter weniger gut abbauen kann. Wasserstoffperoxid verhindert die Bildung des Farbpigments Melanin, welches den Haaren ansonsten ihre Farbe gäbe.

Was kann ich für die Gesundheit meines Haares tun?

Wichtig ist zu verstehen, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Haargesundheit mehr sind als Haarpflege. Wenn der Zellstoffwechsel mit Thiocyn Haarserum an den Haarwurzeln stabilisiert und der Haarzyklus normalisiert wird, ist schon viel gewonnen.

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