Haarausfall durch Medikamente?

Ja, es stimmt! Seit einiger Zeit weiß man, dass die Verwendung bestimmter Medikamente auch Haarausfall auslösen kann. Die pharmakologischen Substanzen gelangen über den Blutkreislauf in die Kopfhaut, stören dort den Zellstoffwechsel der Haarwurzel und das Wachstum der Haare. Haarausfall durch Medikamente ist in der Regel diffus und betrifft sowohl Frauen als auch Männer.

 

Haarausfall durch Medikamente

Keine Seltenheit: Nebenwirkung Haarausfall.
Unser Angebot: Haarfollikel stärken, Haarausfall vermeiden.

In Kürze

  • Verschiedenste Medikamente stören als Nebenwirkung das Wachstum der Haare.
  • Ein erster Schritt, diffusen Haarausfall zu vermeiden, ist die Prüfung des Beipackzettels.
  • Medikamente mit der Nebenwirkung “Haarausfall” können oft mit Präparaten einer anderen Substanzklasse getauscht werden.
  • Wenn nicht, ist Thiocyanat eine gute Möglichkeit, die Haarwurzeln vor wachstumsstörenden Einflüssen zu schützen.

Medikamente, die zu Haarausfall führen

Erbliche Disposition, Hormonschwankungen, Wirkung von Zytostatika (Chemotherapie), Stress, unausgewogene Ernährung oder Pflegefehler werden immer wieder als Ursachen für übermäßigen Haarausfall genannt. Dermatologen wissen, dass Haarausfall auch durch Medikamente keine Seltenheit ist. Sie verweisen auf Betablocker (Blutdrucksenker), Lipidsenker (Mittel zur Reduzierung des Blutfetts), einige Blutgerinnungshemmer (ausgenommen Acetylsalicylsäure bzw. ASS), Antibiotika und Antidepressiva, nicht zuletzt Antischmerz- und Rheuma-Medikamente. Bei Frauen ist oftmals die Antibabypille mit hohem Gestagenanteil für übermäßigen Haarausfall verantwortlich. Welche Medikamente als Ursachen eines Haarausfalls infrage kommen, erkennt der behandelnde Arzt.

Zwei Arten von Haarausfall

In den meisten Fällen macht sich der vermehrte Haarausfall (diffuses Telogeneffluvium) drei Monate nach dem Ereignis durch eine vorzeitige Unterbrechung der Wachstumsphase vieler Haare bemerkbar. Im Unterschied dazu kommt es beim therapeutischen Einsatz von Zytostatika anlässlich einer Chemotherapie spätestens nach zwei Wochen durch Fehlwuchs zum Haarausfall (dystrophischer Haarausfall). In beiden Fällen wird die Kopfhaut glücklicherweise nicht geschädigt.

Chemotherapie ohne Haarausfall?

Eine neue Möglichkeit, die Haare während einer Chemotherapie vor der Wirkung der Zytostatika zu bewahren, sind spezielle Kühlkappen, welche die Kopfhaut auf 15 Grad Celsius herunterkühlen. Infolge der durch Kälte hervorgerufenen Gefäßverengung gelangt sehr wenig „Chemie“ ans Haar. Außerdem wird der Zellstoffwechsel an der Haarwurzel verlangsamt und ist deshalb weniger anfällig für eine Schädigung,  so die Theorie. Noch verfügen relativ wenige Kliniken über die Möglichkeit zur Kühlkappen-Prophylaxe infolge hoher Anschaffungskosten

Haarausfall nach Operationen

Wie eine Operation bzw. eine Vollnarkose Haarausfall hervorruft, konnte bislang noch nicht erschöpfend geklärt werden. Es ist aber zu vermuten, dass ein Narkotikum, genauso wie andere Medikamente, den Zellstoffwechsel an den Haarwurzeln behindert und das Wachstum der Haare unterbricht. Sind Zellteilung und Zellwachstum für eine gewisse Zeit gestört, kann das Haar nicht weiterwachsen und fällt aus. Darüber hinaus erhalten OP-Patienten häufig zusätzliche Medikamente, wie Schmerzmittel, die den Organismus und auch die empfindlichen Haarfollikel zusätzlich, oft über mehrere Tage und Wochen, belasten, bis sie vollständig vom Körper abgebaut werden.


Behandlung von medikamentösem Haarausfall

Um den Haarausfall zu stoppen, ist es von großer Bedeutung, das für den Haarausfall verantwortliche Medikament zu identifizieren, abzusetzen oder ggf. gegen ein Medikament einer anderen Substanzklasse auszutauschen. Wer schon einmal von übermäßig diffusem Haarausfall betroffen war, sollte den behandelnden Arzt vor einer anstehenden Operation oder einer neuen Medikation darauf hinweisen. Wenn sich kritische Medikamente nicht absetzen oder ersetzen lassen, stellt sich die Frage, wie ihre negative Wirkung auf das Haarwachstum kompensiert werden könnte. Gesucht wird ein Wirkstoff, der die Haarwurzeln stärkt, aber ohne Neben- oder Wechselwirkungen auskommt.

Positive Nebenwirkungen

Neben einer langen Liste von Medikamenten bzw. Wirkstoffen, die Haarausfall hervorrufen, gibt es Substanzen, deren Nebenwirkung genutzt wird, um Haarausfall zu stoppen. Minoxidil, als Blutdrucksenker konzipiert, wird heute als Wirkstoff gegen androgenetische Alopezie eingesetzt. Finasterid, eigentlich zur Behandlung von gutartigen Prostatavergrößungen entwickelt, verhindert die Umwandlung von Testosteron in das für Haare schädliche Dihydrotestosteron (DHT). Das Problem: Die Verwendung pharmakologischer Stoffe mit positiven Nebenwirkungen als Haartherapeutika schließt keineswegs weitere, unerwünschte Nebenwirkungen aus.

Haarausfall natürlich reduzieren *

Von Haarausfall Betroffene, die Medikamente mit Nebenwirkungen verwenden, gehen gewisse Risiken ganz bewusst ein. Der Wunsch nach einem Mittel gegen Haarausfall *, das keine bekannten Neben- und Wechselwirkungen hat, wird mit Thiocyn Haarserum erfüllt. Die patentierte Wirkformel basiert auf dem natürlichen, körpereigenen Molekül Thiocyanat. Thiocyanat stabilisiert den Zellstoffwechsel und normalisiert den Haarzyklus.

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