Haarausfall-Diagnose beim Dermatologen

Dünner werdendes Haar, Haarausfall (Effluvium) und Haarlosigkeit (Alopezie) zeigen uns an, dass „da oben“ etwas nicht stimmt. Doch wie viele Haare verliere ich genau? Und wie schlimm ist mein Haarproblem? fragen sich Männer und Frauen. Im Spiegel können wir einiges erkennen, aber nicht genau, vor allem nicht die Ursachen. Zur exakten Haarausfall-Diagnose und -Analyse ist der Besuch eines Arztes – vorzugsweise eines Hautarztes – sinnvoll. Danach erst folgt die individuelle Behandlung bzw. Therapie.

Neues Haarwachstum lässt sich sehr gut mit dem TrichoScan kontrollieren.

Diagnose Haarausfall

Aus der dermatologischen Praxis wissen wir, das die subjektive Klage über Haarausfall immer wieder sachlich bewertet werden muss, insbesondere auch um später die Wirksamkeit einer Behandlung beurteilen zu können. Gefragt sind reproduzierbare Messmethoden, die zu einer objektiven Diagnose führen. Grundlegend für die Diagnose Haarausfall: wenn pro Tag mehr als 100 Haare ausfallen. Dünnen das Haar aus, erscheinen es schütter, oder sind kahle Stellen zu sehen, liegt eine Alopezie vor. Die häufigste Form des Haarausfalls ist der erblich bedingte Haarausfall, androgenetische Alopezie, die sowohl beim Mann als auch bei der Frau auftreten kann.

Erster Überblick

Durch die Sichtkontrolle des Kopfes erkennt das geübte Auge zunächst, ob ein bestimmtes Haarausfallmuster vorliegt. Geheimratsecken, schütteres, dünner werdendes Haar oder eine beginnende Tonsur (bei Männern), Ausdünnung der Haare im Mittelscheitelbereich (bei Frauen) sind relativ schnell als erblich bedingter Haarausfall zu identifizieren.

Ohne Schwierigkeiten werden Dermatologen den diffusen vom kreisrunden Haarausfall (Alopecia Areata) zu unterscheiden wissen. Auch Rötungen oder Schuppungen, die auf Krankheiten wie Schuppenflechte (Psoriasis) hindeuten, sind als Ursachen für den Haarausfall nicht auszuschließen.

Mehr Einsichten – mithilfe des Auflichtmikroskops

In manchen Fällen ist es sinnvoll, eine klinische Untersuchung zur Bestimmung der Haarverankerung vorzunehmen zu lassen. Das geschieht mit dem Auflichtmikroskop. Der Arzt begutachtet die Kopfhaut mit Hilfe von Immersions-Öl, Ultraschallgel oder polarisiertem Licht sowie einem Mikroskop bis in tiefere Schichten, konkret bis zur Haarwurzel in der Lederhaut (Dermis). So lassen sich Unregelmäßigkeiten der Haare und der Kopfhaut sehr gut erkennen.

Weitere Diagnose-Möglichkeiten

Zur weiteren Haarausfall-Diagnose liefern Patientenakte und eine Auflistung aktuell genutzter Medikamente wertvolle Informationen. Die Betrachtung der Familiengeschichte gibt dem Arzt ebenfalls Aufschlüsse. Blutunter­suchungen können als Ursachen des Haarausfalls einen Mangel des Organismus an Vitaminen, Spurenelementen und Hormonen aufzeigen, aber auch Infektionen oder bislang unentdeckte Krankheiten.

Eine „klassische“ Diagnose ist nicht selten Eisenmangel oder eine Schilddrüsen­funktionsstörung, die beide zu diffusem Haarausfall führen. Bei einigen Betroffenen kann sogar eine biochemische Haar-Mineralstoffanalyse angezeigt sein oder eine Probeentnahme aus der Kopfhaut zur feingeweblichen Untersuchung erfolgen. Eine Gewebeprobe der Kopfhaut ist in der Regel nur bei narbigen oder unklaren, nicht narbigen Alopezien notwendig.

Diagnose mit dem Computer: TrichoScan

Der TrichoScan schließlich  („tricho altgr. für Haar und „scan“ engl. für absuchen) ist – im Vergleich zum klassischen Trichogramm – eine neue elegante Methode der computergestützten Haaranalyse am lebenden Haar. Der Vorteil: Haare und Kopfhaut werden bei der Analyse des Haarausfalls weitgehend geschont:

Im Kreisrund mit einem Durchmesser von ca. ein bis zwei Zentimetern werden die Haare auf eine Länge von 1 mm rasiert, nach drei Tagen farblich markiert, um kein Haar, auch nicht die hellen Haare und Flaumhaare, zu übersehen. Es folgt eine digital-mikroskopische Aufnahme mit dem Fotofinder-Auflichtmikroskop bei 20-facher Vergrößerung.

Eine spezielle Software scannt das Bild und wertet es schließlich automatisch aus. Das TrichoScan Programm erkennt den prozentualen Anteil von Haaren in der Wachstums- und Ruhephase (Haarfollikel ohne Haar), unterscheidet zwischen miniaturisierten Flaum- und ausgewachsenen Terminalhaaren, berechnet Längenwachstum, Haardichte und Haarfülle.

Da die Haaranalyse mit der Unterstützung des TrichoScan völlig schmerzfrei ist, nur wenige Minuten dauert und die Art des Haarausfalls sehr präzise bestimmt werden kann, ist sie sehr zu empfehlen. Sie wird in der dermatologischen Praxis als Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) mit 75 bis 100 Euro abgerechnet.

Messbare Erfolge und Therapie

Die digitale Speicherung der TrichoScan-Ergebnisse ermöglicht eine optimale Vergleichbarkeit. Im Laufe der Therapie kann durch Kontroll-Untersuchungen festgestellt werden, ob die gewählten Maßnahmen den gewünschten Erfolg erzielen. Als objektive und „unbestechliche“ Methode, wird der TrichoScan in klinisch-dermatologischen Studien eingesetzt. So auch in der Studie zu unserer wissenschaftlich fundierten Spezialpflege bei Haarausfall * und dünner werdendem Haar, dem Thiocyn Haarserum: Mit dem TrichoScan konnten bis zu 86 % weniger Haarausfall sowie eine bis zu 35 % höhere Haardichte nachgewiesen werden.2

Am besten aber Sie machen Ihre eigenen Erfahrungen mit der Anwendung des Thiocyn Haarserums!

Um das Wachstum der geschwächten Haarfollikel zu stimulieren, braucht es – gemessen an der Dauer eines Haarzyklus (ca. 3 – 7 Jahre) – schon ein bisschen Geduld. Die im Thiocyn Haarserum enthaltene Thiocyanat-Wirkformel (patentiert) kann ihre optimale Wirkung nur entfalten, wenn er 1 x täglich über einen längeren Zeitraum angewendet wird. Die Behandlung sollte mindestens 4 – 6 Monate fortgeführt werden, um erste Erfolge zu erkennen.

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