Haarausfall bei Frauen: die Ursachen

Haarausfall bei Frauen ist ein großes Thema. Kein Wunder, denn glänzende Haare stehen für Gesundheit und Vitalität. Und lange Haare wirken besonders weiblich und attraktiv. Doch Haare sind auch widerspenstig. Sprödes oder splissiges Haar lässt sich glücklicherweise mit Pflegeprodukten in den Griff bekommen. Extremer Haarausfall jedoch ist mehr als ein kosmetisches Problem und deutet oft auf grundlegende Störungen des Zellstoffwechsels an den Haarwurzeln und in der Kopfhaut hin. Wer die häufigsten Ursachen für Haarausfall bei Frauen und ein natürliches Mittel dagegen * kennt, muss sich weniger Sorgen machen.

Haarausfall bei Frauen: die Ursachen

Das sind sich alle Frauen einig: Haarausfall, nein danke!
Wo ist das Mittel, das Haarausfall Einhalt gebietet?

In Kürze

  • Haarausfall und möglicher Haarverlust nagen am weiblichen Selbstbewusstsein.
  • Ursachen für Haarausfall bei Frauen sind z. B. hormonelle Schwankungen oder Eisenmangel.
  • Frauen bleiben auch von erblich bedingtem Haarausfall nicht verschont.
  • Ein Mittel gegen Haarausfall sollte in keine hormonell gesteuerten Stoffwechselprozesse eingreifen.

Was ist Haarausfall?

Haarausfall ist ganz natürlich. Wenn Haare einige Jahre gewachsen sind, fallen sie aus, um Platz für neue, intakte Haare zu machen. Haare wachsen in Zyklen. Jeder Haarfollikel durchläuft dabei drei Phasen, die als Haarzyklus bezeichnet werden.

  • Die Wachstumsphase der Haare dauert durchschnittlich zwei bis sechs Jahre; bei Frauen bis zu 8 Jahre. In dieser Zeit wachsen die Haare, wenn sie ausreichend mit Nährstoffen versorgt und gut gepflegt werden, zwischen 10 und 15 cm im Jahr.
  • In der Übergangsphase stellen die Haarfollikel das Wachstum ein. Das Haar löst sich in wenigen Wochen von der Haarwurzel.
  • In der Ruhephase des Haarfollikels fallen die Haare von alleine aus – oder werden durch mechanische Reize wie Bürsten, Haarewaschen oder Abtrocknen von der Kopfhaut gelöst.
  • 2 bis 3 Monate später beginnt der neue Haarzyklus mit einem Flaumhaar bzw. Vellushaar, das zu einem kräftigen Terminalhaar heranwächst.

Übermäßiger Haarausfall

Jeder Mensch verliert pro Tag bis zu 100 Haare. Solange diese gleichmäßig über den Kopf verteilt ausfallen, ist das nicht besorgniserregend. Bei  gesunden, asynchronen Haarzyklen befinden sich Haarausfall und neues Haarwachstum im Gleichgewicht. Verschiedene Faktoren können dieses Gleichgewicht stören und die Wachstumsphasen der einzelnen Haare verkürzen. Wenn dann zeitweilig auch noch mehr Haare ausfallen als nachwachsen, lässt die Haardichte jedoch sichtbar nach.


Haarausfall bei Frauen: Das sind die häufigsten Ursachen

Alle Arten von Haarausfall wie diffuser Haarausfall, kreisrunder Haarausfall oder erblich bedingter Haarausfall betreffen Frauen genauso wie Männer. Dennoch gibt es bei Frauen einige Besonderheiten. Hervorzuheben ist ein diffuser Haarausfall infolge hormoneller Schwankungen. Wir wollen aber auch Haarausfall-Ursachen wie Eisenmangel beleuchten, falsche Haarkosmetik, körperlichen und mentalen Stress, Diätfehler, nicht zuletzt die weibliche Form der androgenetischen Alopezie (erblich bedingter Haarausfall).

1. Hormonelle Schwankungen

Nach der Einnahme oraler Kontrazeptiva verbessert sich das Haarwachstum bei Frauen infolge der darin enthaltenen Östrogene. Wird die Anti-Baby-Pille abgesetzt, kommt es zu einem Absinken des Östrogenspiegels und oft zu einem diffusem Haarausfall.

Während der Schwangerschaft freuen sich viele Frauen über ihr schönes, volles Haar. Grund für bessere Haarqualität und Haardichte ist ein höherer Östrogenspiegel. Nach der Schwangerschaft sinkt der Östrogenspiegel jedoch rasch wieder. Gewöhnlich ist der dann einsetzende diffuse Haarausfall ein vorübergehender Effekt.

Mit Beginn der Wechseljahre wird im weiblichen Organismus nach und nach weniger Östrogen produziert. Fehlt das natürliche Haarwuchsmittel Östrogen macht sich das auch in der Qualität des Haares bemerkbar. Die Haare haben weniger Glanz, die Haardichte lässt nach.

Neben Sexualhormonen wird der Zellstoffwechsel der Haarfollikel auch durch Schilddrüsenhormone beeinflusst. Werden von der Schilddrüse zu viele Hormone produziert, so bilden sich vermehrt weiche, dünne Haare. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion entwickeln sich die Haare dagegen spröde und brüchig. In beiden Fällen kommt es zu Haarausfall.

2. Eisenmangel

Eisenmangel bei Frauen infolge von Monatsblutung, Schwangerschaft und Stillzeit ist eine der häufigsten Ursachen für diffusen Haarausfall über den gesamten Kopf. Fehlt dem Blut Eisen, genauer gesagt, Ferretin, werden die Haarwurzeln mit weniger Sauerstoff versorgt. Außerdem verlangsamt sich Zellteilung in der Haarmatrix oder wird sogar beendet. Die Folge ist Haarausfall. Wird der Eisenmangel jedoch ausgeglichen, z.B. durch eine ausgewogene Ernährung oder ggf. durch Eisenpräparate wachsen die Haare gesund nach.

3. Stress

Warum entsteht bei Stress diffuser Haarausfall? Frauen stehen sehr oft im Spannungsfeld zwischen Beruf, Familie und Haushalt. Sie haben viel Power, ein großes Verantwortungsgefühl, können ihr Leben gut managen. Der Preis ist oftmals Stress. Wenn Stress-Botenstoffe im Organismus zirkulieren, gelangen sie recht schnell auch zu den Haarfollikeln und schalten dort die Immunabwehr aus. Die einsetzende Entzündung zwingt die empfindlichen Haarfollikel zum Abbruch der Haarproduktion. Die Haare beenden dann frühzeitig die Wachstumsphase, lösen sich aus dem Haarfollikel und fallen aus. Auch die Haarregeneration wird durch andauernden Stress erschwert.

4. Haarkosmetik

Durch Kämmen, Bürsten oder hohe UV-Belastung wird die Außenhülle des Haares (Cuticula) im Laufe der Jahre stark beansprucht. Leichte Oberflächendefekte können durch Pflegesubstanzen von Shampoos oder Spülungen ausgeglichen werden.

Bei wiederholt unsachgemäßer Durchführung von Haarpflege- bzw. Styling-Prozeduren, z. B. häufigem Färben, Dauerwellen, heißem Föhnen kann die Cuticula noch mehr geschädigt werden. Die Haare erscheinen stumpf. Wird die Haarrinde (Cortex) in Mitleidenschaft gezogen, kommt es zu Haarausfall bzw. Haarbruch.

Typisch bei jungen Frauen ist das Auftretten von Traktions-Alopezie infolge regelmäßigen Zurückbindens der Haare (Pferdeschwanz oder Dutt). Auch die Zugspannung auf Haarwurzeln – bei Verwendung zu langer und schwerer Haar-Extensions – kann Haarausfall hervorrufen. In beiden Fällen kommt es zu einem langsamen Zurückweichen der Stirn-Haar-Grenze.

5. Unausgewogene Ernährung

Häufiger als bei Männern kommen bei Frauen Diätfehler als Ursachen für Haarausfall infrage. Viele Diäten zur Gewichtsreduzierung nehmen keine Rücksicht auf den Nährstoffbedarf der Haare. Wichtig für gesundes Haarwachstum ist die Versorgung der Haarfollikel mit Eisen und Proteinen, damit diese kontinuierlich Haarsubstanz aufbauen können. Sehr empfehlenswert ist es, Lebensmittel mit hohem Thiocyanat-Gehalt für den Speiseplan zu berücksichtigen, z. B. Broccoli, Rotkohl, Grünkohl, Kohlrabi, Wirsing, Kichererbsen, Süßkartoffeln, Cashewkerne und Kresse.

Was ist Thiocyanat?

Das bioaktive Molekül Thiocyanat besteht aus Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Stickstoffatomen. Thiocyanat ist seit Beginn der Evolution auf der Erde und – genau wie Sauerstoff oder Wasser – ein wichtiger Bestandteil des Zellstoffwechsels im gesamten menschlichen Organismus, nicht zuletzt an den Haarwurzeln, wo Haare aus keratinreichen Hornzellen gebildet werden.

Die physiologische Aufgabe des Thiocyanats besteht darin, den Zellstoffwechsel an der Haarwurzel trotz verschiedenster Störfaktoren in Gang zu halten. Fehlt den Haarfollikeln Thiocyanat, kann es von außen ergänzt werden. Thiocyanat kompensiert dann wachstumshemmende Einflüsse auf die Haare über die gezielte Entgiftung von Sauerstoff-Radikalen. Die Zellbildung wird aktiv gefördert und die Haarwurzel zur Bildung neuer Haare stimuliert.

Voraussetzung für die Wirksamkeit der patentierten Thiocyanat-Wirkformel in Thiocyn Haarserum – zur Prävention von Haarausfall * und der Vermeidung von Haarverlust – sind intakte Haarfollikel.

Brünette haben rund 100.000 Haare

Bekannt ist, dass die Haarfülle auch bei Frauen im Laufe der Jahre abnimmt.

6. Erblich bedingter Haarausfall

Erblich bedingter Haarausfall, auch androgenetische Alopezie (lat. “Haarlosigkeit infolge männlicher Hormone“) genannt, wird durch die hohe Empfindlichkeit genetisch fehlprogrammierter Haarfollikel gegenüber einem Testosteron-Abkömmling (DHT) hervorgerufen. Die Haare fallen aus, wachsen nach, miniaturisieren gewissermaßen infolge immer kürzerer Haarzyklen. Die Haarfollikel verkümmern, bis sie schließlich keine Haare mehr produzieren. Der Haarausfall mündet in Haarverlust.

Im Unterschied zu androgenetischer Alopezie bei Männern, die schon während der Pubertät auftreten kann und im Laufe der Jahre zu Geheimratsecken, Tonsur und einem großflächigem Haarverlust (Glatze) führt, dünnen bei Frauen die Haare mit Beginn der Wechseljahre im Scheitelbereich aus, so dass die Kopfhaut stärker sichtbar wird.

Zur Stirn hin kommt es zu einer Verbreiterung der Haarausfall-Zone. Charakteristisch bei Frauen: Die Haarlinie auf der Stirn bleibt vom Haarausfall verschont, da sie frei von fehlprogrammierten Haarfollikeln ist. Auch zu einer Glatzenbildung wie bei Männern kommt es nicht.

Ein besonderes Problem für Frauen mit androgentischer Alopezie stellt die zusätzliche Ausdünnung des Haarkleids infolge von Alterungsprozessen dar. Verschleiß und Abnutzung sowie Durchblutungs- und Stoffwechselstörungen an den Haarwurzeln oder nachlassende Fähigkeit zur Regeneration verringern die Fähigkeit der Haarfollikel zur Produktion von Haarsubstanz.


Haarausfall bei Frauen ist reversibel *

Frauen haben im Laufe des Lebens immer mal wieder Phasen, in denen diffuser Haarausfall zur Ausdünnung des Haares führt. Oft ist übermäßiger Haarausfall ein zeitlich begrenztes Problem und reguliert sich von selbst. Eine Behandlung ist dann nicht angezeigt.

Selbst androgenetische Alopezie (lat. alopecia = Haarlosigkeit) bei Frauen ist nicht gleichbedeutend mit Haarverlust, wenn es gelingt, den Zellstoffwechsel zu stabilisieren und den überdrehten Haarzyklus zu normalisieren.

Unsere Empfehlung: Thiocyn Haarserum beruhigt die Kopfhaut, stärkt die Haarwurzeln, schützt sie vor wachstumsstörenden Einflüssen und fördert so das Haarwachstum – ohne dabei in hormonelle gesteuerte Stoffwechselprozesse einzugreifen. Und ist deshalb das ideale Mittel für Frauen, dünner werdendes Haar zu vermeiden.


 

Fragen an unser Service-Team

Mal war die Ursache meines Haarausfalls Eisenmangel, dann ein fiebriger Infekt. Jetzt sagt mein Arzt: wahrscheinlich hormonell. Was ist denn nun die Ursache?

Eine Ursache kann durchaus die andere ablösen. Auch Kombinationsbilder sind möglich. Wahrscheinlich haben Sie besonders empfindliche Haarwurzeln, die auf viele Störfaktoren reagieren. Gut ist in jedem Fall, wenn ein neuer Haarzyklus beginnt. Unsere patentierte Thiocyanat-Wirkformel stärkt die Haarwurzeln.

Kann erblich bedingter Haarausfall bei Frauen auch in jungen Jahren einsetzen?

Durchaus, bei wenigen Frauen ist die genetische Veranlagung so stark, dass Haarausfall schon zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr zu einer sichtbaren Haarlichtung im Scheitelbereich führt.

Kann diffuser Haarausfall zu Haarverlust führen?

Ein Haarausfall infolge Eisenmangel, Stress oder unausgewogener Ernährung ist reversibel, wenn die Ursache wegfällt. Wenn sich die Haarfollikel nach dem Haarausfall für mehrere Monate in einer Ruhe- und Regenerationsphase befinden, in der Zeit mehr Haare ausfallen als nachwachsen, empfinden betroffene Frauen diese temporäre Haarlosigkeit als Haarverlust. Das nachwachsende Haar ist aber nicht „verloren“, sondern noch nicht sichtbar.

Können Medikamente Haarausfall auslösen?

Ja, verschiedene Medikamente, z.B. Blutdrucksenker, Mittel zur Reduzierung des Blutfetts, einige Blutgerinnungshemmer – ausgenommen ASS, Antibiotika und Antidepressiva, auch Antischmerz- und Rheuma-Medikamente können als eine Nebenwirkung zu Haarausfall führen – der Beipackzettel gibt Auskunft. Oft besteht die Möglichkeit, nicht verträgliche Medikamente gegen Medikamente einer anderen Substanzklasse auszutauschen.

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