Haarausfall bei Chemotherapie vermeiden?

Haarausfall bei Chemotherapie ist eine voraussehbare und trotzdem sehr belastende Nebenwirkung einer Krebs-Behandlung. Auch wenn der Haarverlust nur vorübergehend ist, macht er vielen Betroffenen psychisch sehr zu schaffen. Die Frage ist: Mit welcher supportiven Therapie könnte man den Haarausfall vermeiden, minimieren oder die Haarfollikel so stärken, dass die Haare mit Beginn des neuen Haarzyklus schnell und kräftig wieder nachwachsen? Der Thiocyanat-Wirkkomplex in Thiocyn Haarserum könnte einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

 

Krebs-Patienten wollen bei der Chemo keine Haare verlieren.
Unser Angebot: Haare stärken

In Kürze

  • Bei der Behandlung von Krebs ist sehr oft eine Chemotherapie angezeigt.
  • Eine der Chemo-Nebenwirkungen ist Haarausfall.
  • Besonders Frauen leiden sehr unter temporärem Haarverlust.
  • Eine Perücke ist keine perfekte Lösung.
  • Als supportive Therapie rücken Kältehauben und Thiocyanat in den Fokus.

Chemotherapie:
Nebenwirkung Haarausfall

In der Chemotherapie kommen mit einigem Erfolg spezielle Medikamente bzw. Zytostatika zum Einsatz, welche die Zellteilung der Krebszellen stören und den Tumor nach und nach abtöten. Das Problem: Zytostatika haben auf die metabolisch hochaktiven Zellen der Haarmatrix, dort, wo unsere Haare gebildet werden, eine vergleichbare Wirkung. Zellteilung und Zellwachstum an den Haarwurzeln werden sehr stark gestört.

Zwar wachsen die Haare weiter, fallen jedoch zwei bis vier Wochen später über den ganzen Kopf verteilt aus, oder sie brechen an der wachstumsgestörten Stelle ab. Dermatologen sprechen von einem symptomatischen diffusen Effluvium vom anagen-dystrophischen Typ. Die Stärke des Haarausfalls ist abhängig von der Art der Medikamente, der Dosis sowie der körperlichen Konstitution der Patienten und lässt sich schwer vorhersagen.

Obwohl die Chemotherapie auch den Magen-Darmtrakt und das blutbildende Knochenmark in Mitleidenschaft zieht, wird Haarausfall – insbesondere von Frauen – als schwerste der Nebenwirkungen wahrgenommen. Der Grund: Haarausfall macht die Krebs-Erkrankung sichtbar und beeinträchtigt das Selbstwertgefühl.

Viele Frauen lassen sich deshalb vor Beginn der Chemotherapie vom Arzt eine Perücke verschreiben oder tragen gerne Tücher. Männer finden eine Baseballkappe praktisch, kommen aber auch gut ohne Kopfbedeckung klar. Eine Glatze ist eigentlich kein großes Problem, weil so etwas “typisch” Mann ist oder auch, weil betroffene Männer vor der Chemo meistens weder besonders volles noch besonders langes Haar hatten.

Haare nach Chemo

Da es in der Regel zu keiner massiven Schädigung der Haarfollikel infolge Chemotherapie kommt, wachsen die Haare nach, wenn die Wirkung der Medikamente nachlässt. Gelegentlich ergeben sich temporäre Veränderungen der Haarstruktur, so dass sich glatte Haare lockig oder lockige Haare auf einmal glatt zeigen. Gut drei Monate nach der letzten Behandlung sind die Haare dann wieder so lang, dass Betroffene mit neuem Selbstbewusstsein unter die Leute gehen.


Zwei supportive Therapien

Trotz einer neuen Lockerheit beim Umgang mit der Nebenwirkung Haarausfall im Rahmen einer Chemotherapie, ist der Wunsch, den Haarverlust zu vermeiden, gerade bei Frauen sehr groß. Medikamentöse Verfahren haben sich bisher als nicht erfolgreich erwiesen. Die Forscher arbeiten derzeit intensiv an einer Kühlung der Kopfhaut.

Kältekappen

Eine Möglichkeit, die Haare vor der Wirkung der Zytostatika zu bewahren, sind Kältekappen, in denen ein Kühlmittel zirkuliert, das die Kopfhaut auf 15 Grad Celsius herunterkühlt. Die auf die Kopfhaut entstehende Kälte reduziert die Durchblutung. So gelangen geringere Mengen der Zytostatika an die Haarfollikel. Ein weiterer Wirkmechanismus liegt im Herunterfahren des Zellstoffwechsels an Kopfhaut und Haarfollikeln. Die Kappen werden eine halbe Stunde vor Beginn der Behandlung aufgesetzt und bleiben bis zu 120 Minuten nach Infusionsende auf dem Kopf der Patienten. Da Anti-Krebs-Medikamente im Bereich der gekühlten Kopfhaut gegen Krebszellen wahrscheinlich weniger wirksam sind, könnte der Erfolg der Chemotherapie infolge Kühlung möglicherweise suboptimal ausfallen.

Thiocyanat

Interessante neue Perspektiven eröffnet Thiocyanat. Thiocyanat ist ein natürliches Molekül, das die Entstehung des Lebens wie Wasser oder Sauerstoff von Anbeginn begleitet und deshalb für den menschlichen Organismus eine große Bedeutung besitzt. Als körpereigener Funktionsstoff kompensiert Thiocyanat generell Störfaktoren des Zellstoffwechsels. Der patentierte Thiocyanat-Wirkkomplex in Thiocyn Haarserum stärkt die Haarwurzeln von außen und schützt sie vor wachstumsstörenden Einflüssen.

Die tägliche Anwendung von Thiocyn Haarserum verläuft schnell und unkompliziert. Die Verträglichkeit auf der Kopfhaut ist sehr gut, da Thiocyn Haarserum ohne Hormone auskommt und deshalb keine Neben- oder Wechselwirkungen verursacht. Selbst wenn nach der Chemotherapie die Haare ausfallen, werden sid mit Unterstützung der täglichen Thiocyanat-Gabe gesund und kräftig nachwachsen.

 


War dieser Artikel hilfreich für Sie?
Bewertungen: 1 Durchschnitt: 5

Weitere interessante Beiträge