Brauchen graue Haare eine besondere Haarpflege?

Ein graues Haar – und wir greifen zur Pinzette. Werden immer mehr Haare grau, bevorzugen wir Tönen oder Färben. Trendsetter propagieren allerdings, nichts zu unternehmen: Sind graue Haare nicht ganz natürlich und eine Haarfarbe, die wir mit Stolz tragen dürfen? Für die meisten Männer sind graue Haare eigentlich kein großes Problem, für Frauen schon. Was passiert eigentlich, wenn unsere Haare ergrauen? Ganz einfach: Die Farbpigmente werden weniger.

 

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In Kürze

  • Unser Haar wird irgendwann grau, das ist nicht zu vermeiden.
  • Graues Haar ist ein erstes Zeichen für den gestörten Zellstoffwechsel an der Haarwurzel mit zunehmendem Alter.
  • Parallel mit der Zunahme grauer Haare kann die Haarqualität abnehmen.
  • Jetzt gilt es, die Haarwurzeln gegen wachstumsstörende Einflüsse zu stärken.

 

Graue Haare? Weiße Haare?

Genau genommen gibt es keine grauen Haare. Der visuelle Eindruck „Grau“ entsteht durch die Mischung von farblosen und (noch) pigmentierten Haaren bzw. dadurch, dass nicht alle Haare gleichzeitig weiß werden, sondern farblose und pigmentierte Haare zusammen auftreten. Also: Graue Haare sind eigentlich weiße Haare.

Bedeutung von Farbpigmenten

Die individuelle Haarfarbe entsteht durch das Zusammenspiel von zwei Pigmenten, die in spezialisierten Zellen der menschlichen Haut, den Melanozyten, produziert werden: Eumelanin und Phäomelanin. Ihr Verhältnis bestimmt die Haut-, aber auch die Haarfarbe jedes Menschen.

Eumelanin liefert den Haarwurzel das Pigment für braunes und schwarzes Haar, während Phäomelanin für hellblonde, blonde und rote Haare verantwortlich ist. Beide Melanine lagern sich in den Hornschichten des Haares ab und werden so sichtbar.

Wichtige Voraussetzung für eine kräftige Farbe des Haares ist eine ausreichende Menge an Eumelanin in den Haarwurzeln. Graue Haare entstehen, wenn mit zunehmendem Alter die Produktion der Melanine nachlässt. Statt Melaninen werden dann Luftbläschen in den Haarschaft eingelagert. Die Haare reflektieren das Licht komplett und erscheinen farblos bzw. weiß.

Faktor Stress bei grauem Haar

Das Auftreten der ersten „grauen“ Haare ist genetisch festgelegt. Europäer bilden die ersten weißen Haare ab Mitte 30 aus, Afrikaner und Asiaten später. Oxydativer Stress infolge Rauchen, Alkohol oder physischer und psychischer Belastung gilt als ein weiterer verstärkender Faktor für das Ergrauen. Im Alter kann der Organismus solche störenden Einflüsse immer schlechter ausgleichen. Freie Radikale schädigen die Pigmentzellen, und schließlich wird das Haar weiß.

Farbe zurück?

Besonders für Frauen ist das Färben von grauen Haaren ein wichtiger Teil ihrer Styling- und Beauty-Aktivitäten. Dabei sind Experimente und viele Farbnuancen erlaubt. Männer wollen beim Färben der grauen Haare vor allem ihre natürliche Haarfarbe erhalten, finden es aber auch gut, wenn sich durch Aufhellen optisch mehr Fülle ergibt. Einige Verwender von Thiocyn Haarserum berichten, dass das Haar mit Beginn eines neuen Haarzyklus dunkler bzw. in der ursprünglichen Haarfarbe nachgewachsen sei.

Graue Haare und Haarpflege

Gewinnt graues bzw. weißes Haar langsam das Übergewicht, lässt oftmals die Haarqualität nach. Wie ist das zu erklären? Das Ergrauen zeigt den Beginn des Alterungsprozess des Haares an. Nach und nach fällt es den Haarfollikeln, unseren Haarorganen, schwerer, ihren Zellstoffwechsel in Gang zu halten. Die Haare wachsen langsamer; vielleicht nicht mehr 10 bis 12 cm im Jahr, sondern nur noch 5 oder 6 cm.

Die geringste Störung des  Zellstoffwechselwechsels an den Haarwurzeln, sei es durch Sauerstoff-Radikale oder Hormonungleichgewichte, kann außerdem zu Fehlverbindungen bei der Haar-Keratinisierung führen. Das Haar neigt zu Brüchigkeit und Spliss; und es trocknet leichter aus. Haarpflege heißt dann, den Haaren Feuchtigkeit geben und die Haarfollikel intensiv bei der Regeneration zu unterstützen.

Zwei gute Tipps

Sehr hilfreich für die Regeneration von Kopfhaut und Haarfollikeln erweist sich Thiocyanat. Thiocyanat ist ein bioaktives Molekül und wichtiger Bestandteil des Zellstoffwechsels im gesamten menschlichen Organismus. Thiocyanat kompensiert wachstumsstörende Einflüsse auf den Zellstoffwechsel der Haare über die Entgiftung von Sauerstoff-Radikalen. Die patentierte Thiocyanat-Wirkformel in Thiocyn Haarserum sowie im noreiz Hautberuhigenden Pflege-Shampoo – ebenfalls aus dem Hause Thiocyn – leisten einen wertvollen Beitrag, geschwächte Haarwurzeln zu stärken.


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