„Nach drei Monaten, ging der Haarausfall zurück. “

Stephan Schulz, Leipzig

Es war im Sommer 2016 als sich meine Haarbürste morgendlich mit mehr und mehr Haaren füllte und mir nach und nach den Schweiß auf die Stirn trieb. Ein paar Wochen habe ich gewartet, beobachtet, gezählt. 70, 130, und schließlich über 200 befanden sich sowohl im Duschsieb als auch in meiner Wildschweinborstenbürste, welche ich Tag für Tag mit mehr Argwohn betrachtete.


Ich hatte also ein Problem. Ein haariges Problem. Von dort an versuchte ich alles. Angefangen vom panischen Abladen meiner Befürchtungen bei Freunden, welche schon lange keine Haare mehr hatten und mich etwas skeptisch ansahen, bis hin zur basischen Ernährung war alles dabei. Nach zwei Tagen ohne säurehaltige Lebensmittel entschied ich mich, eine andere Lösung zu finden. Zu allererst suchte ich einen Hautarzt heim, welcher mir, ohne irgendeinen Test, desinteressiert erklärte, dass es sich um erblich bedingten Haarausfall handele. Ein “hmm” folgte auf die Information, dass es sowas meiner Familie bisher nicht gibt. Nun gut, weiter gehts.

Die Situation wurde heikler, die Haare lichter und die Kopfhaut sichtbarer. Jeder Kammschwung den die Friseurin durchführte ließ mich innerlich erschauern und so mied ich nach und nach die Friseurbesuche. Ein Jahr geißelte mich diese Qual nun bereits. Nachdem ich gelesen habe, dass verschiedene andere Produkte so freudige Nebenwirkungen wie Unfruchtbarkeit oder aber die Verformung der Lunge mit sich bringen, entschied ich mich dazu, das Ganze zu akzeptieren.

Nach ein oder zwei Monaten las ich einen Artikel, ich glaube es war auf Zeit.de, in welchem es um Kuhspeichel, Osteuropa und eine norddeutsche, also für mich heimische, Universität ging. Da tauchte das erste Mal der Name des Produkts auf, welchen ich bis heute falsch schreibe: Thyrocin.

Ich hatte nicht viel Hoffnung, als ich die erste Flasche in der Hand hielt und eine viel zu große Menge auftrug. Meine Haare sahen aus, als hätte ich Zwei Kilogramm Pomade verwendet. Aus diesem Grund entschied ich mich dazu, doch ausnahmsweise die Verwendungshinweise zu lesen. Siehe da, es war nicht so kompliziert, wie ich es erwartet hatte.

Nach zwei Wochen war das Produkt in meiner morgendlichen Routine eingebaut, nach drei Monaten, ging der Haarausfall zurück und heute, nach über einem Jahr, habe ich tatsächlich wieder jenen Schopf, welchen ich verloren geglaubt hatte.

 

Nach zwei Wochen war das Produkt in meiner morgendlichen Routine eingebaut, nach drei Monaten, ging der Haarausfall zurück und heute, nach über einem Jahr, habe ich tatsächlich wieder jenen Schopf, welchen ich verloren geglaubt hatte. Natürlich geht das Ganze ins Geld, speziell als Niedriglöhner / Student / etc.

Aber: Haare sind super.

Ich kann daher nur jedem empfehlen, es wenigstens drei bis vier Monate zu tun. Danach kann man sich immer noch seinem Schicksal ergeben.

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