Erblich bedingter Haarausfall –
typisch für Männer?

Erblich bedingter Haarausfall bei Männern heißt: Bestimmte Haarfollikel reagieren empfindlich auf einen Metaboliten des männlichen Sexualhormons Testosteron, Dihydrotestosteron (DHT). Schon mit Ende der Pubertät dünnt das Haar bei jungen Männern mehr oder weniger stark aus und das typische Haarausfallmuster wird sichtbar: Geheimratsecken, Tonsur, Glatze. Ein kompletter Haarverlust auf dem Oberkopf ist für manche Männer schon bis Ende 20 möglich, andere Männer erleben einen erblich bedingten Haarausfall, der mehrere Jahrzehnte andauert. Auch Frauen sind betroffen.

Erblich bedingter Haarausfall? Der natürliche Wirkstoff Thiocyanat stimuliert das Haarwachstum.

 

In Kürze

  • Erblich bedingter Haarausfall betrifft sowohl Männer als auch Frauen.
  • Die Haarproduktion reagiert empfindlich auf Androgene.
  • Männer müssen mit der Ausbildung einer Glatze rechnen.
  • Bei betroffenen Frauen dünnen die Haare aus, die Kopfhaut wird sichtbar.

Drei Ursachen für erblich bedingten Haarausfall

Haarexperten wissen, dass die genetische Veranlagung zum Haarausfall bei jungen Männern nicht nur vom Vater, sondern auch mütterlicherseits vererbt wird. Je mehr Gene gestört sind, desto früher beginnen schleichender Haarausfall und, mit dem Absterben der Haarfollikel, der unwiederbringliche Haarverlust (Alopezie).

1. Genetik

Die wichtigste Ursache für erblich bedingten Haarausfall ist die genetische Fehlprogrammierung der Haarfollikel. Bestimmte Haarfollikel bzw. ihr Androgenrezeptoren reagieren empfindlich auf DHT. Dabei spielt die Menge des an den Haarwurzeln wirkenden DHT keine Rolle, sondern ausschließlich die Veranlagung. Der Mythos, dass gerade Männer unter Haarausfall litten, weil im Vergleich zu Frauen, überdurchschnittlich viel Testosteron in ihren Körpern zirkuliere, bedarf also einer Korrektur.

2. Androgene

Die zweite Ursache für erblich bedingten Haarausfall sind Androgene, also männliche Sexualhormone, wie Dihydrotestosteron (DHT). Deshalb wird der erblich bedingte Haarausfall auch oft androgenetische Alopezie (= durch Androgene hervorgerufener Haarverlust) genannt. Dass Androgene eine große Mitverantwortung für den Ausbruch erblich bedingten Haarausfalls tragen, bestätigt sich mit Blick auf die androgenetische Alopezie von Frauen. Männer „erwischt“ es aber viel früher.

3. Alter

Bei jungen Männern lösen die mit der Geschlechtsreife produzierten Androgene den Haarausfall an den neuralgischen Punkten des Kopfes aus, lassen Geheimratsecken und Tonsur entstehen. Bei Frauen tritt erblich bedingter Haarausfall in einem Alter von ca. 50, rund um die Menopause auf. Das ist die Zeitspanne, in der immer weniger Östrogene produziert werden und Androgene ein relatives Übergewicht im weiblichen Organismus erhalten.


Klinisches Bild

  • Bei Männern als auch bei Frauen verkürzt sich die Wachstumsphase bestimmter Haare im Haarzyklus. Das führt zu einem vorzeitigen Haarausfall.
  • Die Haare wachsen zwar nach, aber der Haarzyklus überdreht. Sowohl Haarfollikel als auch Haare miniaturisieren. Das Haarkleid dünnt aus.
  • Sterben die Haarfollikel ab, können keine Haare mehr nachwachsen.

Für das finale Absterben der Haarfollikel könnten Mikroentzündungen verantwortlich sein. Das Beispiel von irreversiblen vernarbenden Alopezien zeigt, dass der Untergang eines Haarfolikels von einer Entzündung eingeleitet wird.

Dass zwischen Immunsystem, Autoimmunerkrankungen und dem Haarwachstum bzw. Haarausfall Wechselbeziehungen bestehen, zeigt sich zum Beispiel in der Transplantationsmedizin. Medikamente, die Abstoßungsreaktionen unterdrücken sollen, führen bei manchen Patienten zur Nebenwirkung eines vermehrten Haarwuchses am ganzen Körper.

Erblicher Haarausfall bei Frauen

Im Unterschied zum erblich bedingtem Haarausfall bei Männern dünnen die Haare bei Frauen im Bereich des Mittelscheitels aus, so dass nach und nach die Kopfhaut sichtbar wird. Die Ausdünnung der Haare ist bei betroffenen Frauen in jungen Jahren kaum wahrnehmbar und schreitet in der Regel nur langsam, mit Beginn der Wechseljahre schließlich auch schubweise, voran. Kommt es parallel zum erblich bedingten Haarausfall zu diffusem Haarausfall oder altersbedingtem Haarausfall, überschneiden sich mehrere Arten von Haarausfall miteinander, hat das durchaus deutliche Folgen auf die Haardichte. Licht in die Ursachen bringt die Diagnose des Arztes.

Östrogen wirkt bei Frauen wie ein natürliches Haarwuchsmittel.

 

Behandlung mit Thiocyanat                       

Diffuser Haarausfall verschwindet in der Regel, wenn seine Ursachen behoben werden. Erblich bedingter Haarausfall bzw. die genetische Veranlagung dafür ist nicht zu heilen. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang von einer „Normvariante“. Der erbliche Haarausfall und die Miniaturisierung der Haare ist aber in vielen Fällen zu stoppen.

Der Wirkstoff Finasterid (nur für Männer) zielt darauf ab, den schädigenden Einfluss des DHT an der Haarwurzel zu blockieren, der Wirkstoff Minoxidil kann die Durchblutung der durch DHT geschwächten Haarwurzeln verbessern. Der neue Wirkstoff Thiocyanat kommt ganz ohne Hormone aus und greift auch nicht in hormonell gesteuerte Prozesse ein. Das natürliche körpereigene Molekül wirkt anti-entzündlich als Radikalenfänger im Zellstoffwechsel des Haarfollikels. Die Zellleistung wird verbessert und das Haarwachstum – trotz zahlreicher Störfaktoren – stimuliert.

Neues Mittel gegen erblich bedingten Haarausfall

Über die Bedeutung von Thiocyanat im Zellstoffwechsel von Haut und Haar, insbesondere auch über erblich bedingten Haarausfall, forschte über 30 Jahre lang Prof. Dr. Axel Kramer, Universität Greifswald. Die Ergebnisse seiner Forschung sind in die Entwicklung des neuen Thiocyn Haarserums mit zum Patent angemeldeten Thiocyanat-Wirkkomplex eingeflossen.

Da das Serum gegen Haarausfall ohne hormonelle Inhaltsstoffe auskommt, ist es für Frauen und Männer jeden Alters gleichermaßen geeignet. Die drei Wirkphasen von Thiocyn Haarserum:

1. Kopfhaut beruhigen, 2. Haarausfall stoppen, 3. Haarwachstum stimulieren.

War dieser Artikel hilfreich für Sie?
Bewertungen: 6 Durchschnitt: 5

WEITERE BEITRÄGE