Erblich bedingter Haarausfall – typisch für Männer und Frauen

Erblich bedingter Haarausfall bzw. androgenetische Alopezie bei Männern heißt, dass diese durchaus schon während der Pubertät auf dünner werdendes Haar im Spiegel schauen. Im Laufe der folgenden Jahre bilden sich Geheimratsecken und eine Tonsur aus. Eine Glatze ist für manche Männer schon bis Ende 20 möglich. Andere Männer erleben einen erblich bedingten Haarausfall, der mehrere Jahrzehnte andauert. Auch Frauen sind betroffen.

Erblich bedingter Haarausfall - typisch für Männer?

Erblich bedingter Haarausfall:
Männer sind früher betroffen, Frauen mit Beginn der Wechseljahre.

In Kürze

  • Erblich bedingter Haarausfall betrifft sowohl Männer als auch Frauen.
  • Die Haare reagieren empfindlich auf Androgene.
  • Männer müssen mit der Ausbildung einer Glatze rechnen.
  • Bei betroffenen Frauen dünnen die Haare im Scheitelbereich aus – auch Geheimratsecken sind möglich

Erblich bedingter Haarausfall bei Männern

Man weiß heute, dass die Veranlagung zu Haarausfall bei Männern vererbt wird. Dabei werden die Gene für Haarausfall nicht nur vom Vater, sondern auch mütterlicherseits weitergegeben. Je mehr fehlprogrammierte Gene in den Haarfollikeln zu finden sind, desto früher beginnt Haarausfall und mit dem Absterben der Haarfollikel ein schleichender Haarverlust. 90% der Männer mit Haarausfall sind mehr oder weniger stark von erblich bedingten Haarausfall betroffen.

Drei Ursachen

1. Gene

Die wichtigste Ursache für erblich bedingten Haarausfall ist die genetische Fehlprogrammierung der Haarfollikel. Fehlprogrammierung heißt: Die Haarfollikel reagieren empfindlich auf ein bestimmtes Androgen, nämlich Dihydrotestosteron, abgekürzt DHT. Deshalb wird der erblich bedingte Haarausfall oft auch androgenetische Alopezie genannt.

2. DHT

DHT behindert den Zellstoffwechsel der Haare. Die dauerhafte Störung des Haarwachstums führt zu Haarausfall. Die Menge des an den Haarwurzeln wirkenden DHT spielt übrigens keine Rolle, sondern ausschließlich die Veranlagung. Der Mythos, dass gerade Männer unter Haarausfall leiden, weil im Vergleich zu Frauen überdurchschnittlich viele Androgene bzw. Testosteron in ihren Körpern zirkuliert, stimmt nicht.

3. Alter

Bei jungen Männern löst DHT mit der Geschlechtsreife den Haarausfall an den neuralgischen Punkten des Kopfes aus: über den Schläfen und am Hinterkopf. Es entstehen Geheimratsecken und Tonsur.


Klinisches Bild

  • Bei Männern als auch bei Frauen verkürzt sich die Wachstumsphase bestimmter Haare. Es kommt zu Haarausfall.
  • Die Haare wachsen zwar nach, aber der Haarzyklus überdreht. Sowohl Haarfollikel als auch Haare miniaturisieren. Die Haare fallen in immer kürzer werden Abständen aus.
  • Sterben die Haarfollikel ab, können keine Haare mehr nachwachsen. Das Haar dünnt aus.

Erblich bedingter Haarausfall bei Frauen

Bei gut einem Viertel der von Haarausfall betroffenen Frauen lautet die Diagnose: erblich bedingter Haarausfall. Im Unterschied zu den Männern dünnt das Haar bei Frauen im Scheitelbereich aus, so dass dort nach und nach die Kopfhaut sichtbar wird.

Bei Frauen setzt der Haarausfall zumeist in einem Alter von ca. 50, rund um die Menopause, ein. Das ist die Phase, in welcher der weibliche Organismus immer weniger Östrogene produziert und Androgene bzw. DHT ein relatives Übergewicht bekommen.

Auch Geheimratsecken sind bei Frauen möglich, wenn eine genetische Programmierung für den erblich bedingten Haarausfall des männlichen Typs vorliegt. Die Ausbildung einer Glatze ist aber sehr unwahrscheinlich.

Wird erblich bedingter Haarausfall von einem diffusen oder  altersbedingtem Haarausfall überlagert, hat das negative Folgen für die gesamte Haardichte.

Östrogen wirkt bei Frauen wie ein natürliches Haarwuchsmittel.

Behandlung mit Thiocyanat                       

Dem erblich bedingten Haarausfall und der Miniaturisierung der Haare lässt sich Einhalt gebieten. Mit dem Wirkstoff Thiocyanat wird die Zellteilung und Zellwachstum der Haarzellen verbessert und das Haarwachstum – trotz zahlreicher Störfaktoren – stimuliert.

Über die Bedeutung von Thiocyanat im Zellstoffwechsel von Haut und Haar, insbesondere auch über erblich bedingten Haarausfall, forschte über 30 Jahre lang Prof. Dr. Axel Kramer, Universität Greifswald. Die Ergebnisse seiner Forschung sind in die Entwicklung des neuen Thiocyn Haarserums mit patentierter Thiocyanat-Wirkformel eingeflossen.

Da das Serum gegen Haarausfall * in keine hormonell gesteuerten Stoffwechselvorgänge eingreift, ist es für Frauen und Männer jeden Alters gleichermaßen geeignet. Die drei Wirkphasen von Thiocyn Haarserum:

1. Kopfhaut beruhigen, 2. Haarausfall stoppen *, 3. Haarwachstum stimulieren.

Fragen an unser Service-Team

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen erblich bedingtem Haarausfall und androgenetischer Alopezie?

Erblich bedingter Haarausfall sieht mehr auf die Haarfollikel, die infolge eines genetischen Defekts empfindlich auf DHT reagieren und die Haare abstoßen. Androgenetische Alopezie fokussiert mehr auf die Folgen des Haarausfalls: die Haarlosigkeit. Androgenetische Alopezie heißt wörtlich: die durch Androgene verursachte Haarlosigkeit.

Warum heißt es immer: Geheimratsecken, das ist androgenetische Alopezie?

Geheimratsecken sind einerseits ein Symptom, andererseits das erste Ergebnis einer androgenetischen Alopezie: Haarlosigkeit. Fallen die Haare ohne erkennbares Muster aus, sprechen Dermatologen von einem diffusen Haarausfall.

Meine Brüder sind seit Jahren auf dem Weg zur Glatze. Ich habe noch nicht mal eine leichte Tonsur und frage mich, was ich tun soll?

Männer, in deren Familie Haarausfall verbreitet ist, sind höchstwahrscheinlich erblich vorbelastet und werden dann wohl auch eine Glatze entwickeln. Wichtig wäre es jetzt vorzubeugen, die Haarwurzeln zu stärken und gegen wachstumsstörende Faktoren zu schützen, z. B. mit Thiocyn Haarserum.

Warum fallen die Haare bei Männern mit erblich bedingtem Haarausfall an den Seiten nicht aus?

Die Haare an den Seiten des Kopfes und am Hinterkopf vom Nacken aufwärts reagieren nicht auf DHT. Diese Haare sind deshalb ideal für die Haartransplantation geeignet.

Wie schnell schreitet androgenetische Alopezie bei Männern voran?

Das ist individuell verschieden. Viele Männer bemerken dünner werdendes Haar zunächst gar nicht, weil das Haar im Scheitelbereich eine höhere Dichte aufweist. Nach einem ersten Haarausfall-Schub verlangsamt sich der Haarverlust oft zwischen 30 und 40. Ab 40 verschmelzen die kahlen Stellen über Stirn und Schläfen langsam mit der Tonsur zur Glatze.

Warum juckt die Kopfhaut bei Haarausfall?

Der Juckreiz der Kopfhaut ist nicht die Ursache für Haarausfall, sondern eher ein Nebeneffekt. Männer und Frauen, die von dünner werdendem Haar betroffen sind, intensivieren erfahrungsgemäß Haarpflege und Styling. Werden die Haare aber zu häufig gewaschen und gefönt, neigt die Kopfhaut zu Trockenheit. Auch ein ungeeignetes Shampoo oder häufiges Färben setzt der Kopfhaut zu. Hautirritationen sind die Folge, die Juckreiz auslösen können.

Welche Rolle spielt die Kopfhaut für das Wachstum der Haare?

Die Qualität und die Wachstumsgeschwindigkeit der Haare ist in hohem Maße vom Zustand der Kopfhaut abhängig. Denn Haarfollikel und ihre Haare sind als Hautanhangsgebilde Teile der Kopfhaut. Eine intakte Kopfhaut ist die Basis für gesundes Haarwachstum.

Stimmt es, dass sich die patentierte Thiocyanat-Wirkformel positiv auf die Kopfhaut auswirkt?

Ja, absolut, Thiocyanat verbessert die Zellleistung der Hautzellen. Gereizte, gerötete Kopfhaut wird beruhigt und regeneriert. Insbesondere Juckreiz, leichte Entzündungen, Rötungen, Schuppen verschwinden.

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