Dünnes Haar?
3 Dinge, die Frauen dagegen
unternehmen können

Irgendwann kommt der Punkt, an dem Frauen, die dünnes Haar haben, genauer gesagt, die ausgedünntes Haar haben, nicht mehr herumexperimentieren wollen: neue Frisuren, neue Haarfarbe, Volumen-Shampoo etc. Denn Pflege und Styling überdecken vieles, verhindern aber nicht den Haarausfall, nicht die Miniaturisierung der Haare und das untrügliche Gefühl, dass immer mehr Haare ausfallen als nachwachsen. Ist es möglich, dünner werdendem Haar gegenzusteuern?

Haarausfall und dünnes Haar bei Frauen

Dünnes Haar ist ein Haarausfall-Muster. Unser Angebot: Die Haardichte erhöhen.


Ursachen für dünnes Haar

Lassen Haardichte und Volumen immer weiter nach, ist es ratsam, mit dem Arzt zu sprechen. Besonders Dermatologen verhelfen zu einer wichtigen Erkenntnis: Fehlendes Volumen oder dünner werdendes Haar ist sehr oft eine Umschreibung für Haarausfall. Die Diagnose lautet oft diffuser Haarausfall oder androgenetische Alopezie. Auch müssen wir dem Lebensalter Tribut zollen. Dem Organismus fällt es ab 25 Jahren schwerer zu regenerieren. Das betrifft auch Haarfollikel und ihre Haar-Produktion.

Diffuser Haarausfall – über dem gesamten Kopf

Vom diffusen Haarausfall spricht man, wenn mehr als 100 Haare täglich über einen längeren Zeitraum ausfallen. Als Ursachen kommen Hormonumstellungen (infolge Schwangerschaft, Pubertät oder Wechseljahre), Medikamente, Schilddrüsenerkrankungen, Eisenmangel, Infektionen, Kopfhauterkrankungen, Mangelernährung oder Stoffwechselstörungen in Betracht. Nicht zuletzt kann Stress bei den Betroffenen zu schubweisem Haarausfall führen.

Androgenetische Alopezie – schleichender Haarverlust

Androgenetische Alopezie betrifft genetisch fehlprogrammierte Haarfollikel. Männer kennen Geheimratsecken und Tonsur. Ab Mitte 30 beginnt sich bei ihnen das Haar auf dem Oberkopf zu lichten. Wenn die Haarausfallzonen miteinander verschmelzen, entsteht eine Glatze.

Bei Frauen wird das Haar nur im Bereich des Mittelscheitels dünner. Männer und Frauen sind von einer nachlassenden Haardichte betroffen, weil bestimmte Haarfollikel empfindlich auf Androgene, “männliche” Sexualhormone, konkret Dihydrotestosteron (DHT), reagieren. Das hat zwei Konsequenzen:

1. Miniaturisierung der Haare, Flaumhärchen

Neue Haare wachsen nicht mehr so kräftig nach. Statt “normaler” Terminalhaare, werden zahlreiche farblose und vor allem dünnere Flaumhaare sichtbar. Flaumhaare werden maximal nur noch 1 cm lang und 0,04 mm dick. Und sie verschwinden ganz, wenn die Haarfollikel ihre Arbeit einstellen.

2. Nachlassende Haardichte, schütteres Haar

Durch den anhaltenden Prozess der Miniaturisierung lässt der Haarbestand bzw. die Haardichte nach. Kürzere Haarzyklen verbunden mit vorzeitigem Haarausfall, schütterem, dünner werdendem Haar macht nach und nach die Kopfhaut sichtbar.

Alterungsprozesse der Haarfollikel und ihrer Haare

Ein weiterer Grund für dünner werdendes Haar ist das zunehmende Lebensalter. Den Haarfollikeln fällt es im Laufe des Lebens immer schwerer, mit schädlichen Stoffwechsel-Nebenprodukten, z. B. Sauerstoffradikalen, fertig zu werden. Wenn die Haare ausgefallen sind, durchlaufen die Haarfollikel normalerweise eine Ruhephase von zwei bis drei Monaten bis ein neuer Haarzyklus beginnt. Die Regenerationsphasen können sich ab 50 Jahre auch vier, fünf oder sogar sechs Monate ausdehnen. Hinzu kommt bei Frauen mit Beginn der Wechseljahre die Absenkung der Östrogenproduktion. Fehlt das Wachstumshormon Östrogen mehren sich Anzeichen eines diffusen Haarausfalls und einer androgenetischen Alopezie.


Dünnes Haar vs. feines Haar – ein großer Unterschied

Wichtig ist zu verstehen, dass dünnes Haar und feines Haar nicht identisch sind. Dünnes Haar meint ausgedünntes Haar: Die Haardichte pro Quadratzentimeter nimmt bei Haarausfall ab. Feines Haar dagegen bezieht sich auf den Durchmesser eines Haares. Fein sind Haare mit einem Durchmesser von 0,03 bis 0,05 mm. Haar gilt als dick ab 0,08 mm. Feine Haare sind wie dicke Haare angeboren.

Wer dickere Haare bekommen möchte, will genau betrachtet den Durchmesser der feinen Haare erhöhen. Feine Haare dicker machen, das geht bis zu einem gewissen Grad mit Pflegeprodukten, die um jedes feine Haar einen Schutzfilm, z. B. aus Seidenproteinen, legen.

Drei Tipps gegen dünnes Haar

Aufgrund einer Vielzahl, teils gemeinsam auftretender Ursachen für Haarausfall und dünnes Haar, manche sprechen auch von ausgedünntem Haar, werden Dermatologen oder Gynäkologen unterschiedliche Handlungsempfehlungen geben. In jedem Fall sollten die betroffenen Frauen versuchen, den Haarzyklus wieder ins Gleichgewicht zu bringen und das Haarwachstum zu stärken. Eine ultimative Lösung oder gar ein Mittel, das in jedem Fall hilft, gibt es nicht. Damit Betroffene ihre Haare nicht über Gebühr bei der Haarpflege und beim Styling strapazieren und um ein gesundes Wachstum der Haare zu unterstützen, möchten wir ihnen drei Tipps geben.


Föhnen schafft Volumen. Thiocyanat verbessert die Haardichte.

Mehr Volumen mit heißer Luft. Besser: Die Haardichte erhöhen.

1. Ausgewogene Ernährung

Haare wachsen – vor allem in den ersten drei Lebensjahrzehnten – bis zu 0,5 mm pro Tag, 15 mm pro Monat, maximal 180 mm (= 18 cm) im Jahr. Die metabolisch hochaktiven Zellen der Haarwurzel teilen sich alle 24 Stunden und lassen das Haar perfekt wachsen. Die reibungslose Zellteilung der Haarwurzel braucht dafür genügend Nähr-, Aufbau- und Funktionsstoffe wie Glukose, Lipide und Vitamine. Einseitige Ernährung, Mangelernährung, gar “strenge” Diäten stören das Haarwachstum und begünstigen Haarausfall. Eisenmangel wiederum macht das Blut anämisch, das heißt: Die Haarzellen werden mit zu wenig Sauerstoff versorgt.

Fehlt Sauerstoff wird der Zellstoffwechsel an den Haarwurzeln gestört. Die Haarfollikel brechen das Haarwachstum ab, und die Haare fallen aus. Betroffen sind oftmals Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, insbesondere aber auch Frauen infolge der monatlichen Regelblutung. Daher benötigen Frauen rund ein Drittel mehr Eisen als Männer.

Aufgrund der hohen Relevanz von Eisen für den menschlichen Organismus empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung Frauen von 19 bis 51 Jahren eine tägliche Eisenzufuhr von 15 mg, Frauen ab 51 Jahren 10 mg, Stillenden 20 mg und Schwangeren sogar 30 mg. Eine ausreichende Eisenzufuhr kann mühelos durch eisenhaltige Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel gesichert werden.

2. Schonende Pflege von Haaren und Kopfhaut

Auch übertriebene Haarpflege kann dünnes Haar begünstigen. Das größte Problem beim Haarewaschen ist dabei nicht die Wirkung des Shampoos auf das Haar, sondern auf die Kopfhaut und die Haarwurzeln. Haarewaschen reinigt die Haare zwar von Hautfett, Hautpartikeln, Salzen oder Umwelteinflüssen. Dennoch wird bei jeder Haarwäsche auch die Kopfhaut belastet. Erste Wahl für die Pflege der Kopfhaut ist daher ein mildes Shampoo.

Vermieden werden sollten übermäßig häufige Spülungen oder intensive Kopfhaut-Peelings. Ein weitgehend noch unbekanntes Haarproblem liegt im Umstand, dass bei jeder Haarwäsche ein wichtiges körpereigenes Molekül ausgewaschen wird, das die Regeneration der Haare fördert. Dieses Molekül heißt Thiocyanat. Nun ist der Verzicht aufs Haarewaschen sicher keine Lösung, um Haarausfall zu vermeiden. Vielmehr sollte fehlendes Thiocyanat kontinuierlich von außen zugeführt werden.

3. Mittel gegen dünnes Haar: Thiocyanat

Thiocyanat ist ein natürliches Molekül, das die Entstehung des Lebens wie Wasser oder Sauerstoff von Anbeginn begleitet und deshalb für den menschlichen Organismus eine große Bedeutung besitzt – u. a. für den Zellstoffwechsel, und zwar auch an der Haarwurzel, dort, wo das Haarwachstum stattfindet. Thiocyanat wirkt auf die haarbildenden Zellen zellstabilisierend und anti-oxidativ. Das Wachstum der Haare wird auf natürliche Weise stimuliert.

Mit der patentierten Thiocyanat-Wirkformel in Thiocyn Haarserum ist es möglich, die Haarwurzeln von außen zu stärken, sie gegenüber wachstumsstörenden Einflüssen zu schützen und den Haarzyklus nachwachsender Haare zu normalisieren. Bei optimalen Verlauf wird dünnes Haar wieder dichter: Ein klinisch-dermatologischer Anwendungstest über einen Zeitraum von 36 Wochen belegt bei der Nutzung von Thiocyn Haarserum bis zu 86 % weniger Haarausfall und eine bis zu 35 % höhere Haardichte 2 .

Übrigens: Da Mittel, die dünner werdendes Haar infolge androgenetisch bedingten Haarausfalls Einhalt gebieten, dauerhaft angewendet werden müssen, ist es wichtig, ein sehr gut wirksames und dennoch verträgliches Mittel ohne Nebenwirkungen zu verwenden, wie Thiocyn Haarserum.

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