Dünnes Haar? Feines Haar?

Dünnes Haar? Irgendwann kommt der Punkt, an dem Frauen, die dünnes Haar haben, genauer gesagt ausgedünntes Haar, nicht mehr herumexperimentieren wollen mit neuen Frisuren, mit einer neuen Haarfarbe oder einem Volumen-Shampoo. Denn Haarpflege und Styling überdecken vieles, verhindern aber nicht den Haarausfall, nicht die Miniaturisierung der Haare und das untrügliche Gefühl, dass immer mehr Haare ausfallen als nachwachsen. Ist es möglich gegenzusteuern?

Dünnes Haar ist eine Folge von Haarausfall und braucht mehr als Styling. Unser Angebot: Die Haardichte erhöhen.

In Kürze

  • Das Ideal vieler Frauen: eine schöne Mähne.
  • Nachlassende Haardichte bzw. dünnes Haar stehen diesem Wunsch entgegen.
  • Dünnes Haar ist eine Folge von übermäßigem Haarausfall, aber auch einer Ermüdung der Haarfollikel.
  • Styling und Volumen-Tipps helfen nur bis zu einem gewissen Grad.
  • Der Wirkstoff Thiocyanat ist ideal, um neues Haarwachstum zu stimulieren.

Was ist dünnes Haar?

Dünnes Haar heißt: Die Zahl der Haare bzw. die Haardichte auf dem Kopf nimmt ab. Das Haarkleid präsentiert sich nach und nach mit immer weniger Fülle bzw. Volumen. Das Haar lichtet sich.


Dünnes Haar oder feines Haar?

Dünnes Haar ist nicht feines Haar. Feines Haar bezieht sich auf den Durchmesser eines einzigen Haares. Fein ist ein Haar mit einem Durchmesser von 0,03 bis 0,05 mm. Haar gilt als dick ab 0,08 mm. Feine Haare dicker machen, das geht bis zu einem gewissen Grad mit Pflegeprodukten, die um jedes feine Haar einen Schutzfilm, z. B. aus Seidenproteinen, legen.


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Ursachen für dünnes Haar

Lässt die Haardichte nach, ist es ratsam, mit dem Arzt zu sprechen. Die Diagnose der Dermatologen lautet oft: diffuser Haarausfall oder androgenetische Alopezie bzw. erblich bedingter Haarausfall. Auch müssen wir dem Lebensalter Tribut zollen. Allen Körperorganen fällt es spätestens ab 30 schwerer zu regenerieren. Auch Haarfollikel altern.

1. Diffuser Haarausfall – über dem gesamten Kopf

Von diffusen Haarausfall spricht man, wenn über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare täglich ausfallen. Als Ursachen bei Frauen kommen Hormonumstellungen oder Eisenmangel in Betracht; bei Frauen und Männern: Medikamente-Nebenwirkungen, Schilddrüsenerkrankungen, fierige Infektionen, Kopfhauterkrankungen, unsausgeogene Ernährung oder Stoffwechselstörungen. Nicht zuletzt kann Stress bei den Betroffenen zu schubweisem Haarausfall führen.

2. Erblich bedingter Haarausfall

Erblich bedingter Haarausfall lässt sich leicht am Haarausfallmuster ablesen. Männer sehen, wie sich über ihren Schläfen Geheimratsecken ausbilden; am Hinterkopf entsteht eine Tonsur. Ab Mitte 30 beginnt sich das Haar der Männer auf dem Oberkopf zu lichten. Wenn die Haarausfallzonen miteinander verschmelzen, entsteht eine Glatze. Bei Frauen wird erblicher Haarausfall um die 50 mit Beginn der Wechseljahre ausgelöst. Es kommt zu einem schleichenden Haarverlust im Scheitelbereich.

Sowohl Männer als auch Frauen sind von einer nachlassenden Haardichte betroffen, weil genetisch fehlprogrammierte Haarfollikel empfindlich auf einen Abkömmling des Sexualhormons Testosteron, Dihydrotestosteron (DHT), reagieren. Das hat zwei Konsequenzen:

Miniaturisierung der Haare, Flaumhärchen

Neue Haare wachsen nicht mehr so kräftig nach. Statt “normaler” Terminalhaare, werden zahlreiche farblose und vor allem dünnere Flaumhaare sichtbar. Flaumhaare werden maximal nur noch 1 cm lang und 0,04 mm dick; sie miniaturisieren gewissermaßen. Und sie verschwinden ganz, wenn die Haarfollikel ihre Arbeit einstellen.

Nachlassende Haardichte, schütteres Haar

Durch den anhaltenden Prozess der Miniaturisierung lässt der Haarbestand bzw. die Haardichte nach. Kürzere Haarzyklen verbunden mit vorzeitigem Haarausfall führen zu lichtem bzw. schütterem Haar.

3. Ermüdung der Haarfollikel

Ein weiterer Grund für die Ausdünnung des Haarkleids ist das zunehmende Lebensalter. Den Haarfollikeln fällt es im Laufe des Lebens immer schwerer, mit schädlichen Stoffwechsel-Nebenprodukten, z. B. Sauerstoffradikalen, fertig zu werden. Wenn die Haare ausgefallen sind, durchlaufen die Haarfollikel normalerweise eine Ruhephase von zwei bis drei Monaten bis ein neuer Haarzyklus beginnt. Die Regenerationsphasen können sich ab 50 Jahre auch vier, fünf oder sogar sechs Monate ausdehnen.

Psychische Folgen von Haarausfall und dünnem Haar

Männer und Frauen reagieren auf ihren Haarausfall sehr unterschiedlich. Wir können festhalten, dass junge Männer sicher mehr unter dem Haarverlust leiden als ältere Männer, die sich mit ihrem erblich bedingten Haarausfall irgendwann arrangieren. Wahrscheinlich liegt das auch an der hohen gesellschaftlichen Akzeptanz: Männer und Haarausfall, das gehört irgendwie zusammen.

Generell kann man aber sagen, dass Männer mit kurzgeschorenen Resthaaren oder Glatze ohne Weiteres als attraktiv gelten. Haarausfall und dünner werdendes Haar bei Frauen dagegen stellt ihr weibliches Selbstbild komplett infrage. Frauen definieren sich nun mal über schönes, kräftiges, gesundes Haar. Ihre Idealvorstellung: eine Mähne.

Die besten Tipps gegen dünnes Haar

Unsere Tipps: Die Haare nicht über Gebühr bei Haarpflege und beim Styling strapazieren und vor allem das gesunde Haarwachstum unterstützen.

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Mehr Volumen mit heißer Luft? Noch besser: die Haardichte erhöhen.

1. Die richtige Frisur

Dünnes Haar wirkt durch einen guten Schnitt fülliger und schöner. Der Friseur wird Frauen bei dünnem und feinem Haar immer zu einem kürzeren Schnitt raten, vor allem die richtigen Haarpflege-Produkte empfehlen, damit Schnitte und Frisuren wie gewünscht zur Geltung kommen.

Wenn Frauen mit der Qualität ihrer Haare oder ihren Frisuren unzufrieden sind, liegt das oft an der Verwendung falscher Pflege-Produkte. So greifen Frauen, die feines Haar haben, oft zu Produkten für strukturgeschädigtes Haar. Deren Inhaltsstoffe ummanteln die Haare, um Schäden an der Außenhülle zu kaschieren. Fein Haare werden dadurch aber beschwert und hängen glatt herunter statt Volumen aufzubauen.


2. Kopfhaut schonen

Bei Haarausfall ist eine schonende Haarpflege besonders wichtig. Das größte Problem beim Haarewaschen ist dabei nicht die Wirkung von Shampoo auf das Haar, sondern auf die Haarwurzeln in der Kopfhaut.

Haarewaschen reinigt die Haare zwar von Hauttalg, Hautpartikeln, Körpersalzen oder Umwelteinflüssen. Dennoch wird bei jeder Haarwäsche auch die Kopfhaut belastet. Am besten für die Pflege der Kopfhaut ist daher ein mildes Shampoo. Eine besondere Herausforderung stellt die Pflege von feinem Haar dar, da feines Haar eher am Kopf anliegt und schneller fettet.

Ein weitgehend unbekanntes Haarproblem liegt im Umstand, dass bei jeder Haarwäsche ein wichtiges körpereigenes Molekül ausgewaschen wird, das die Regeneration der Haare fördert. Dieses Molekül heißt Thiocyanat. Das noreiz Hautberuhigende Pflege-Shampoo reinigt die Kopfhaut und Haare gründlich und spendet Thiocyanat.


3. Die richtige Ernährung

Unsere Ernährung sollte dem Organismus, inbesondere dem Zellstoffwechsel der Haare alles geben, was notwendig ist: Energie (Kohlenhydrate), Aufbaustoffe (Proteine, die zu Keratin werden), nicht zuletzt Funktionsstoffe wie Vitamine, z. B. Biotin, Spurenelemente wie Eisen oder Thiocyanat, das sich zum Beispiel in Milchprodukten, Brokkoli, Cashewkernen oder Kresse findet. Nahrungsergänzungsmittel (NEM) können bestimmte Mangelsituationen ausgleichen.

Für eine Optimierung der Ernährung oft vernachlässigt: die ausreichende Aufnahme von Wasser. Denn jeder Stoff, der wichtig für die Zellteilung und das Zellwachstum von Haarzellen ist, kann nur in Wasser gelöst über das Blutsystem zu den Haaren bzw. den Haarfollikeln gelangen. Die richtige Menge an Wasser ist individuell verschieden und liegt zwischen 1,5 und 2 Litern pro Tag.


4. Wirkstoff gegen dünnes Haar: Thiocyanat

Thiocyanat ist ein natürliches Molekül, das die Entstehung des Lebens wie Wasser von Anbeginn begleitet und deshalb für den menschlichen Organismus eine große Bedeutung besitzt – u. a. für den Zellstoffwechsel, und zwar auch an den Haarwurzeln, wo die Haare gebildet werden. Thiocyanat wirkt auf die haarbildenden Zellen zellstabilisierend und anti-oxidativ. Das Wachstum der Haare wird auf natürliche Weise stimuliert.

Als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung nehmen wir Thiocyanat über Milchprodukte, viele Kohlsorten wie Brokkoli, Süßkartoffeln und Cashewkerne oder Kresse auf. Fehlt uns Thiocyanat, können wir es von außen ergänzen.

Mit der patentierten Thiocyanat-Wirkformel in Thiocyn Haarserum ist es möglich, die Haarwurzeln von außen zu stärken, sie gegenüber wachstumsstörenden Einflüssen zu schützen und den Haarzyklus nachwachsender Haare zu normalisieren.

Bei optimalen Verlauf wird das ausgedünnte Haarkleid wieder dichter: Ein klinisch-dermatologischer Anwendungstest über einen Zeitraum von 36 Wochen belegt bei der Verwendung von Thiocyn Haarserum bis zu 86 % weniger Haarausfall und eine bis zu 35 % höhere Haardichte 2 .

Übrigens: Da Mittel, die dünner werdendes Haar infolge androgenetisch bedingten Haarausfalls Einhalt gebieten, dauerhaft angewendet werden sollten, ist es gerade für Frauen wichtig, dass diese Mittel nicht in hormonell gesteuerte Stoffwechselprozesse eingreifen.


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Häufige Fragen an unser Service-Team

Habe ich nun feines Haar oder dünnes Haar?

„Feines Haar“ bezieht sich auf den Durchmesser eines Haares. Feines Haar hat einen Durchmesser um die 0,05 mm. Von kräftigem Haar spricht man ab 0,08 mm.

Der Begriff „dünnes Haar“ meint die Haardichte pro Quadratzentimeter. Die größte Haardichte haben wir in jungen Jahren. Je dicker die Haare und je dichter das Haar bzw. das Haarkleid, desto größer ist das Volumen der Haare.

Mein Haar dünnt aus, aber ich habe keinen Haarausfall …

Vermutlich sind Sie von erblich bedingtem Haarausfall betroffen. Das bedeutet nicht, dass Sie einen übermäßigen, sprich auffälligen Haarausfall haben müssen – mit mehr als 100 Haaren pro Tag über viele Wochen und Monate. Das eigentliche Problem ist der schleichende Haarverlust: Wenn die Haarfollikel ihre Regenerationsphase verlängern, miniaturisieren oder die Arbeit einstellen, lässt die Haardichte nach.

Dünnt das Haar über den Schläfen aus (Geheimratsecken) und/oder am Hinterkopf (Tonsur), sind das Hinweise auf erblich bedingten Haarausfall des männlichen Typs. Frauen sind bei erblich bedingten Haarausfall von dünner werdendem Haar im Scheitelbereich betroffen.

Warum wird mein Haar immer dünner?

Dünnt das Haar am ganzen Kopf aus und nimmt die Haarfülle bzw. Haardichte ab, ist es wahrscheinlich, dass Sie von einem diffusen Haarausfall betroffen sind. Als Auslöser kommen z. B. Stress, fieberhafte Infekte, Eisenmangel, Stoffwechselerkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten infrage; Kombinationsbilder sind nicht auszuschließen.

Diffuser Haarausfall ist prinzipiell reversibel, wenn die Ursachen entfallen oder therapiert werden. Sehr feines, teils flaumiges Haar wäre prinzipiell ein gutes Zeichen, weil ein neuer Haarzyklus beginnt.

Kann man dünnes Haar messen?

Ja. Allerdings ist dünnes Haar eine relative Größe – abhängig von der Haarfarbe. So zählen wir bei blondhaarigen Menschen – Frauen und Männer – durchschnittlich 150.000 Haare, Schwarzhaarige verfügen über rund 110.000, Brünette über 100.000 und Rothaarige über 75.000. Fallen einer rothaarigen Frau über einen Zeitraum von drei Monaten pro Tag im Durchschnitt 300 Haare aus, so büßt sie knapp ein Drittel ihrer Haare in 90 Tagen ein (300 x 90 Tage = 27.000 Haare). Blondhaarige Frauen würden „nur“ ein Fünftel ihrer Haare verlieren.

Führt Färben der Haare zu Haarausfall?

Immer mehr Frauen nutzen Tönungen und Haarfarben, nicht nur um graue Haare abzudecken, sondern vor allem um die natürliche Haarfarbe zu verändern. Für eine permanente Färbung werden die Pigmente der Haare durch Blondieren oxidiert. Besonders bei der Nutzung von Wasserstoffperoxid  kann es zu Reizungen der Hautreizungen kommen. Auch wird die Außenhülle der Haare bei wiederholtem Färben angegriffen. Färbeprozeduren führen aber nicht zu einem übermäßigem Haarausfall.

Wie oft kann ein Haar nachwachsen?

Ein Haar kann immer wieder nachwachsen, sofern sein Haarfollikel intakt ist. Das durchschnittliche Wachstum von Haaren liegt etwa bei 1 bis 1,5 cm pro Monat, ca. im 12 bis 15 cm im Jahr. Je nach genetischer Prädisposition wächst ein Haar jeden Tag 0,3 mm und durchschnittlich 4 bis 5 Jahre, bis ihre Haarfollikel die Wachstumsphase beenden. Bei Frauen wachsen Haare infolge des „Haarwuchsmittels“ Östrogen länger – bis zu 8 Jahre lang.

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