Dünner werdendes Haar bei Frauen – eine Frage des Alters

Dünner werdendes Haar ist zunächst kaum mehr als eine Ahnung. Doch beim wiederholt kritischen Blick in den Spiegel erkennen viele Frauen um die 50, dass ihr Haar tatsächlich an Volumen und Fülle verliert. Das Haar lichtet sich, weil die Menge der aktiven Haarfollikel mit zunehmendem Alter abnimmt. Wie kommt es dazu? Und gibt es Möglichkeiten, diesen Prozess aufzuhalten?

Dünner werdendes Haar, ich auch, denkt diese Frau um die 50

Alterungsprozesse und Östrogenmangel der Haarfollikel führen zu dünner werdendem Haar

In Kürze

  • Wie alle anderen organischen Funktionen können sich auch Haarfollikel der Alterung nicht entziehen.
  • Bei Frauen wird das Haarwachstum durch Sauerstoffradikale und Östrogenmangel der Wechseljahre gestört.
  • Die Haare wachsen langsamer und feiner, das Haar dünnt aus.
  • Der natürliche Wirkstoff Thiocyanat kann Störfaktoren kompensieren.

Wenn Haarfollikel altern …

Unsere Haarfollikel produzieren Jahr für Jahr viele 1.000 Meter Haarsubstanz. Nach vielen Jahrzehnten reibungsloser Haarproduktion steigt irgendwann die Wahrscheinlichkeit für Störungen im Zellstoffwechsel der Haarfollikel. Alterung der Haarfollikel bedeutet: Das Haarwachstum wird durch oxidativen Stress und – bei Frauen – durch Östrogenmangel im Vorfeld und mit Beginn der Wechseljahre gehemmt.

Haarfollikel und oxidativer Stress

Als wichtigster Faktor für das Altern organischer Funktionen wie z.B. der Haarfollikel wird von der Wissenschaft oxidativer Stress genannt. Oxidativer Stress entsteht durch Bildung von reaktiven Sauerstoff-Spezies, einem Nebenprodukt der Zellatmung – vereinfachend auch als Sauerstoffradikale bezeichnet.

Oxidativer Stress behindert die Zellteilung und Zellwachstum an den Haarwurzeln in dreierlei Hinsicht:

1. Verlangsamtes Haarwachstum

Können Sauerstoffradikale weniger gut entgiftet werden, wachsen die Haare viel langsamer: statt durchschnittlich 0,3 mm vielleicht nur noch 0,1 mm pro Tag. Das entspräche einem jährlichen Haarwachstum von 3 – 4 cm statt 10 – 15 cm.

2. Feinere Haare

Die geschwächten Haarfollikel fahren gewissermaßen ein Notprogramm und bilden feinere Haare. Normal dicke Haare haben einen Durchmesser von 0,10 mm, feine Haare nur noch einen Durchmesser von 0,03 bis 0,05 mm.

3. Dünner werdendes Haar

Statt 2 bis 3 Monate kann es 5 oder 6 Monate nach dem Haarausfall dauern, bevor neue Haare nachwachsen. Wenn mehr Haare ausfallen als nachwachsen, kommt es zu einer temporären Haarlosigkeit.

Verlangsamtes Haarwachstum, feinere Haare sowie dünner werdendes Haar nehmen der Frisur Volumen und Fülle.


Haarfollikel und Östrogenmangel

Ihr Leben lang haben die allermeisten Frauen im Vergleich zu Männern dichteres, kräftigeres und längeres Haar. Das liegt am Wachstumshormon Östrogen. Im Vorfeld der Wechseljahre, spätestens mit der Menopause (durchschnittlich um die 55) sinkt der Östrogenspiegel. Wenn die Haarfollikel auf Östrogen verzichten müssen, kann das Haar so massiv ausdünnen, dass die Kopfhaut sichtbar wird.

Östrogenmangel ist Auslöser für zwei Arten von Haarausfall und kann außerdem zu einem Nachlassen der Haarqualität in Form brüchiger und splissiger Haare führen.

Diffuser Haarausfall

Fehlendes Östrogen im Zellstoffwechsel der Haarfollikel löst über dem gesamten Kopf einen diffusen Haarausfall aus, wenn die Haarfollikel die Wachstumsphase ihrer Haare frühzeitig beenden.

Androgenetische Alopezie

Fehlt das natürliche „Haarwuchsmittel“ Östrogen dauerhaft, kommt es im Organismus zu einem relativen Anstieg von Androgenen, konkret Dihydrotestosteron (DHT). Genetisch fehlprogrammierte Haarfollikel reagieren sehr empfindlich auf den DHT-Einfluss, und der Haarzyklus überdreht. Wenn die Haare miniaturisieren, nicht mehr über die Größe von Flaumhärchen hinauskommen, klagen betroffene Frauen über dünner werdendes Haar im Scheitelbereich.

Stumpfe und brüchige Haare

Infolge der Östrogenunterversorgung an den Haarwurzeln entstehen Verbindungsfehler bei der Haarkeratinisierung, also beim Aufbau der Haarstruktur. Stumpfe und brüchige Haare ohne Glanz ergeben sich, wenn ihre Außenhülle (Cuticula) nicht glatt auf dem Faserstamm (Cortex) aufliegt.


Dünner werdendes Haar vermeiden

Es ist klar, dass Frauen, die von dünner werdendem Haar betroffen sind, etwas dagegen tun wollen. Die Frage ist nur, was genau? Shampoos, Spülungen, Haarkuren, Anti-Aging-Substanzen, Repair-Systeme können die Haarstrukur verbessern, aber nicht das Nachlassen der Haardichte verhindern.

Eine Hormontherapie gegen Haarausfall und dünner werdendes Haar gibt es nicht. Frauen, die Hormone gegen die typischen Wechseljahresbeschwerden infolge Östrogenmangels, wie z. B. Osteoporose verschrieben bekommen, können evtl. hoffen, dass von den verabreichten Hormonen auch die Haarfollikel profitieren. Wissenschaftlich erwiesen ist das aber nicht.

Die patentierte Thiocyanat-Wirkformel in Thiocyn-Haarserum ist in diesem Dilemma eine sehr attraktive Option. Das bioaktive Thiocyanat stimuliert das Haarwachstum auf natürliche Weise, ohne bekannte Neben- und Wechselwirkungen, indem es

– die Haarregeneration hemmenden Sauerstoffradikale entgiftet,
– den Zellstoffwechsel stabilisiert,
– den gestörten Haarzyklus normalisiert,
– die Haarwurzel stärkt,
– und dadurch den Zellstoffwechsel der Haarfollikel gegenüber vielen wachstumsstörenden Einflüssen schützt.

Da Thiocyn Haarserum in keine hormonell gesteuerten Stoffwechselprozesse eingreift, bedarf seine Verwendung keiner ärztlichen Überwachung.

 

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