Diffuser Haarausfall
kennt viele Ursachen

Diffuser Haarausfall findet auf dem ganzen Kopf statt. Das Haar dünnt aus, und die Kopfhaut wird sichtbar. Als Ursachen für diffusen Haarausfall sind vor allem Hautkrankheiten, Allgemeinkrankheiten, Mangelzustände und Stoffwechselstörungen zu nennen, aber auch Stress oder Arzneimittelreaktionen von Kopfhaut und Haar. Werden diese Ursachen behoben, wachsen die Haare in der Regel wieder nach. Der Wirkstoff Thiocyanat unterstützt neues Haarwachstum.

Diffuser Haarausfall kennt viele Ursachen

Diffuser Haarausfall hat viele Ursachen: von Eisenmangel bis Stoffwechselkrankungen.
Unser Angebot: Störfaktoren kompensieren.

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In Kürze

  • Diffuser Haarausfall ist ein nicht klar abgegrenzter Haarausfall über den gesamten Kopf.
  • Ursachen: Mangelernährung, Hormonschwankungen (nach der Schwangerschaft, in den Wechseljahren), Stress, Medikamente u.v.a.m.
  • Diagnose und Behandlung erfolgen durch den Dermatologen.

Diagnose diffuser Haarausfall

Frauen merken sofort, wenn mit ihren Haaren etwas nicht stimmt. Ein Blick auf die Bürste voller Haare genügt. Oder in den Spiegel: dünner werdendes Haar. Wenn Frauen, aber auch Männer, über diffusen Haarausfall klagen, schlagen Arzt bzw. Dermatologe/Dermatologin zunächst eine Zählung der ausgefallenen Haare vor. Die Haarzählung sollte alle 2 bis 3 Wochen jeweils am 3. Tag nach der Haarwäsche durchgeführt werden. Alle ausgebürsteten Haare werden gesammelt, auf ein Blatt gelegt, mit einem transparenten Klebeband fixiert und gezählt. Da die Haare von Frauen meistens länger sind, fällt ihnen das naturgemäß leichter als Männern.

Deuten Haarausfallmuster und der regelmäßige Verlust von über 100 Haaren auf einen diffusen Haarausfall hin, erfolgt die Anamnese. Für den behandelnden Arzt ist es wichtig zu erfahren, seit wann der Haarausfall besteht und ob Blutsverwandte an Haarausfall leiden oder litten. Des Weiteren fragt der Arzt seine Patienten nach dem allgemeinen Gesundheitszustand, Ernährungsgewohnheiten, aktuellen Erkrankungen bzw. Stoffwechselstörungen, wie zum Beispiel:

  • Diabetes mellitus
  • Lebererkrankungen
  • Schilddrüsenunter- oder -überfunktion
  • Hyperurikämie (Gicht)
  • hormonelle Ungleichgewichte (Pille, Schwangerschaft, Wechseljahre)

Auch überwundene Erkrankungen und eingenommene Medikamente geben wichtige Hinweise. Es folgen klinische Tests. Eine mikroskopische Untersuchung, ein Trichogramm oder ein TrichoScan zeigen das Verhältnis von Haaren im Anagen oder Telogen. Bei gesundem Haar sind 80% der Haare im Anagen, in der Wachstumsphase, und 20% im Telogen, in der Ruhephase. Befinden sich mehr als 20 % der Haare in der Telogenphase, sprechen Mediziner von einem telogenen Effluvium.


Diffuser Haarausfall vom Spättyp
(Telogenes Effluvium)

Der diffuse Haarausfall vom Spättyp ist ein telogener Haarausfall, der die Haare in der letzten bzw. späten Phase eines Haarzyklus betrifft. Einige Wochen nach einer Schädigung der Haarwurzeln fallen die vorzeitig in die Ruhephase (Telogen) übergetretenen Haare aus. Weitere Ursachen sind z. B.:

  • fiebrige Infekte
  • Eisen-, Zink-, Selen- oder Kalziummangel
  • Vitaminmangel: Vitamine K, H, A und B
  • Störungen des Energiestoffwechsels, Hunger
  • verringertes Nährstoffangebot an der Haarwurzel (Alopecia senilis)
  • Vergiftungen, z. B. durch Thalliumnitrat als Leuchtstoff in Seenotraketen
  • Stress, Burn-out-Syndrom, Fatigue-Syndrom
  • Serborrhisches Ekzem
  • Medikamente, z. B. Blutverdünner (Heparine, Kumarine); diverse Anti-Depressiva
  • große Operationen
  • diverse Hormonstörungen

Beispiel Mangelernährung

Der Zellstoffwechsel des Haares ist auf eine ausreichende Versorgung mit Sauerstoff, Glukose, Lipiden und Proteinen nicht zuletzt Vitaminen und Spurenelementen, wie Zink oder Eisen, angewiesen. Ein Proteinmangel infolge Verzichts auf Fisch, Fleisch, Milchprodukte oder Eier kann sich negativ bei der Keratinisierung der Haare bemerkbar machen. Die Haare wachsen langsamer und entwickeln eine rauhe Oberfläche ohne Glanz. Die Haare sind nicht durchgängig pigmentiert; normale und schwache Pigmentierung der Haare erzeugen einen Zebra-Effekt. Hinzu kommt eine Abnahme der Haardicke. Unterversorgte Haare beenden die genetisch programmierte Wachstumsphase früher und fallen eher aus.

Einseitige Diäten oder fleischlose Ernährung führen außerdem zu Eisenmangel. Fehlt Eisen im Blut als Sauerstofftransporter, gerät die Energiegewinnung der Haarzellen ins Stocken. Die Zellteilung an der Haarwurzel und schließlich das Haarwachstum werden unterbrochen. Die Wahrscheinlichkeit für diffusen Haarausfall steigt. Als wichtigste Ursache für den Eisenmangel bei Frauen ist jedoch die Monatsblutung zu nennen. Bei Schwangeren steigt der Eisenbedarf auf das Dreifache an. Das ist der Grund, warum Schwangere routinemäßig Eisenpräparate erhalten.

Beispiel Östrogenmangel

Diffuser Haarausfall nach Schwangerschaft und Geburt ist – bei ausreichendem Eisengehalt des Organismus – zumeist einem plötzlichen Abfall des Östrogenspiegels geschuldet. Während der Schwangerschaft führen mehr Östrogene im Blut der werdenden Mutter zu einer Verbesserung der Haarqualität, weniger Haare fallen aus. Mit dem Abfall des Blutöstrogenspiegels nach der Entbindung kommt es bei vielen Frauen zu mehr oder weniger starkem diffusen Haarausfall. Die Haare wachsen jedoch wieder gesund und kräftig nach.

In den Wechseljahren der Frauen hat der weibliche Organismus wieder mit Östrogenmangel zu tun. Die weitgehende Einstellung der Östrogenproduktion wirkt sich negativ auf den Zellstoffwechsel aus und damit auf die Bildung von Haarsubstanz in der Haarwurzel. Die Folge: diffuser Haarausfall. Erst im Laufe der weiteren Monate und Jahre arrangieren sich die Haarfollikel langsam mit dem Verlust des natürlichen „Haarwuchsmittels“ Östrogen. Ein Behandlung mit Östrogenen bzw. eine Hormontherapie hilft nur ansatzweise, da ab der Menopause die Östrogenrezeptoren vom Organismus abgebaut werden. Thiocyanat in Thiocyn Haarserum wirkt kompensierend, indem es den Zellstoffwechsel in den Haarfollikeln stärkt.


Diffuser Haarausfall sucht sich geschwächte Haarwurzeln

Diffuser Haarausfall verschwindet, wenn die Ursachen behoben werden.

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Diffuser Haarausfall vom Frühtyp (dystrophischer Haarausfall)

Beim diffusen Haarausfall vom Frühtyp befinden sich viele krankhaft veränderte Haare in der Wachstumsphase (Anagen) bzw. in der frühen Phase des Haarzyklus. Der Haarausfall setzt schon wenige Tage nach Einwirken der Schädigung (Noxe) ein. Infolge gehemmter Zellteilung in der Haarmatrix brechen die Haarschäfte leicht ab, meist schon im Haarfollikel, sehr oft kurz über der Kopfhaut. Ursachen sind z. B.:

– Zytostatika im Rahmen einer Chemotherapie
– schwere Infektionen wie Typhus abdominalis oder AIDS
– schwere Stress-Situationen, Burn-out-Syndrom

Beispiel Chemotherapie

In der Chemotherapie werden Zytostatika, toxische Substanzen, verwendet, um bösartige Tumoren zu bekämpfen, indem sie deren Zellteilung hemmen. Auf die metabolisch hochaktiven Haarmatrixzellen haben Zytostatika allerdings genau dieselbe Wirkung. Die Zellteilung an der Haarwurzel wird unterbrochen, die Haare fallen aus, genauer gesagt sie brechen ab.

Eine Möglichkeit, die Haare gegen die Wirkung der Zytostatika zu wappnen, ist das Tragen von Kältekappen aus Silikon. Dort zirkuliert ein Kühlmittel, das die Kopfhaut auf 15 Grad Celsius herunterkühlt und die Durchblutung reduziert. So gelangen geringere Mengen Zytostatika an die Haarfollikel der Betroffenen.

Um die Haarwurzeln vor der Anflutung der Chemotherapeutika zu stärken, ist es außerdem möglich, die Thiocyanat-Wirkformel in Thiocyn Haarserum zu nutzen. Selbst wenn die Haare abbrechen, können sie mit Unterstützung einer täglichen Thiocyanat-Gabe gesünder nachwachsen.

Beispiel Stress

Psychische Belastungen wie seelischer oder körperlicher Stress können bei Frauen und Männern zu einem vorübergehenden diffusen Haarausfall führen. Der Körper reagiert auf Stress mit der Ausschüttung von Botenstoffen, die den Gestressten helfen, eine angemessene Reaktion zu finden. Zu viele Stress-Situationen bzw. zu viele Stress-Botenstoffe wie Noradrenalin rufen aber auch Entzündungen an den Haarfollikeln hervor. Diese blockieren den Zellstoffwechsel und die pigmentbildende Aktivität der Matrixzellen. Die Haare wachsen nicht optimal, d.h. dystrophisch. Je nach Stärke und Dauer der Entzündung kommt es an der fehlgebildeten Stellen der Haare durch Haarbruch zu einem moderaten bis stärkeren Haarausfall.


Diffuser Haarausfall bei Männern

Neben dem diffusen Haarausfall vom Früh- und vom Spättyp wird von vielen Dermatologen auch die androgenetische Alopezie, Alopecia androgenetica, als diffuser Haarausfall klassifiziert. Männer sind besonders stark betroffen.

Die Ursache für erblich bedingten Haarausfall liegt in einer erhöhten Empfindlichkeit bestimmter Haarfollikel im Stirn-Schläfen-Bereich und am Hinterkopf. Die Diagnose einer androgenetischen Alopezie wird anhand des Haarausfallmusters (Geheimratsecken, Tonsur) gestellt und durch miniaturisierte Haare im Randbereich der Haarausfallzone bestätigt. Jeder zweite Mann ist mehr oder weniger stark betroffen. Viele junge Männer haben schon kurz nach der Pubertät mit dem androgenetischen Haarausfall zu tun, bei anderen Männern verläuft der Haarausfall gemäßigter bzw. langsamer ab.

Wenn Geheimratsecken und Tonsur langsam verschmelzen, beschleunigt Alopecia senilis die Bildung der Männer-Glatze. Die Ursache für altersbedingten Haarausfall: Die Haarfollikel werden durch oxidativen Stress, ein Abfallprodukt des Zellstoffwechsels, geschwächt und fallen frühzeitig aus.


Fazit zu diffusem Haarausfall

Diffuser Haarausfall ist in den allermeisten Fällen reversibel, wenn die Ursachen beseitigt sind und / oder die Matrixzellen der Haarwurzeln durch die Störfaktoren nicht beschädigt wurden. Der Wirkstoff Thiocyanat leistet sowohl bei Frauen als auch bei Männern einen wertvollen Beitrag, Störfaktoren zu kompensieren, den Zellstoffwechsel an den Haarwurzeln zu regenerieren, Haarausfall zu reduzieren * und neues Haarwachstum zu stimulieren.

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