Corona und Haarausfall:
Hinweise mehren sich

Während weltweit fieberhaft an einem Impfstoff gegen COVID-19 geforscht wird, werden immer mehr Symptome oder Begleiterscheinungen der Erkrankung bekannt. Lesen Sie mehr über den Zusammenhang von COVID-19 und Haarausfall.

Haarausfall nach einer Corona-Infektion:
Vermutlich stört die körpereigene Immunabwehr den Zellstoffwechsel der Haarfollikel.

 


Anfang Mai 2020


Corona und Haarausfall?

Wir hatten an dieser Stelle schon Anfang Mai darauf hingewiesen, dass COVID-19 bzw. das Coronavirus, nicht nur die Atemwege angreift, zu Herzbeschwerden führt oder zu einem Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, sondern auch Haarausfall auslösen könnte. Nun verdichten sich die Anzeichen, dass ein Begleitsymptom für COVID-19 Haarausfall ist.


Mitte Juni 2020


Deutsche Corona-Patientin spricht über Haarausfall

Karoline Preißler (48) gehörte zu den ersten Corona-Infizierten im Jahr 2020, deren Erkrankung einen schweren Verlauf nahm. Als Spätfolge, rund 3 Monate nach dem Ausbruch der COVID-19-Erkrankung, registrierte sie “büschelweisen“ Haarausfall und jeden Morgen ein Kopfkissen voller Haare.  (Markus Lanz, Sendung vom 17.6.2020)


Anfang August 2020


Bestätigung von Haarausfall durch die Wissenschaft

Dr. Esther E. Freeman, Dermatologin am Massachusetts General Hospital in Boston und Leiterin des globalen COVID-19-Registers für Dermatologie – eine Datenbank der American Academy of Dermatology (Rosemont, IL) – wies auf NBC hin, dass immer mehr Meldungen von diffusem Haarausfall nach COVID-19 registriert werden. Genaue Zahlen sind nach Aufbereitung der Daten zu erwarten.

Unabhängig vom COVID-19-Register sehen US-amerikanische Ärzte vermehrt stressbedingten diffusen Haarausfall ohne COVID-19-Erkrankung, weil die Betroffenen in diesem Jahr verstärkt unter psychischen Belastungen leiden: sei es durch die Sorge, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, sich an das Leben in Quarantäne anzupassen oder den Arbeitsplatz zu verlieren.

Wie läuft Haarausfall bei COVID-19 ab?

Dass Infekte mit hohem Fieber zu diffusem Haarausfall führen können, ist bekannt, z. B. bei Grippe. Vergleichbares gilt wohl für COVID-19. Der Zellstoffwechsel der Haarfollikel wird durch die starken Reaktionen der körpereigenen Immunabwehr auf das Coronavirus intensiv gestört. In der Folge stellen viele Haarfollikel das Haarwachstum frühzeitig ein. Die Haare sitzen nur noch lose im Haarfollikel und fallen dann zwei, drei Monate nach dem belastenden Ereignis von alleine aus – oder bei Bürstenkontakt, Haarewaschen oder Styling. Es kommt zu einem übermäßigen Haarausfall.

Was heißt übermäßiger Haarausfall?

50 bis 100 Haare pro Tag zu verlieren, gilt Dermatologen als das normale Maß: So viele Haare müssen am Ende eines Haarzyklus sogar ausfallen, damit neue Haare nachwachsen können. Beenden Haarfollikel die Wachstumsphase ihrer Haare durch ein störendes Ereignis früher, fallen täglich 200, 300 und mehr Haare aus. Dauert dieser übermäßige Haarausfall über viele Wochen und Monate an, lässt die Haardichte sichtbar nach und die Sorgen wachsen, ob die Haare jemals wiederkommen. Glücklicherweise ist diffuser Haarausfall umkehrbar.

Beispiel Karoline Preißler: Da die Haarfollikel durch COVID-19 nicht geschädigt wurden, wachsen die Haare bei ihr – nach der üblichen Ruhe- und Regenerationsphase – längst schon wieder.


Behandlung von diffusem Haarausfall

Beginnt nach dem Haarausfall ein neuer Haarzyklus, ist es von Vorteil, das Haarwachstum zu unterstützen, d. h. die Haarwurzeln zu stärken und vor wachstumsstörenden Einflüssen zu schützen.

Da übermäßiger und lang anhaltender Haarausfall meistens nicht nur durch einen Störfaktor ausgelöst wird, sondern durch ein Bündel von Ursachen, die sich überlagern können, ist es sinnvoll, nicht diese einzelnen Ursachen zu bekämpfen, sondern die Haare insgesamt zu stärken und die Störfaktoren zu kompensieren, z.B. mit dem Ur-Molekül Thiocyanat.

Thiocyanat ist ein natürliches Molekül, das die Entstehung des Lebens wie Wasser von Anbeginn begleitet und deshalb für den menschlichen Organismus eine große Bedeutung besitzt – u. a. für den Zellstoffwechsel der Haare.

Die patentierte Thiocyanat-Wirkformel in Thiocyn-Haarserum stimuliert das Haarwachstum auf natürliche Weise, ohne Neben- und Wechselwirkungen, indem es

– die Haarregeneration hemmenden Sauerstoffradikale entgiftet,
– den Zellstoffwechsel der Haarfollikel stabilisiert,
– den gestörten Haarzyklus normalisiert.

Da Thiocyn Haarserum in keine hormonell gesteuerten Stoffwechselprozesse eingreift, bedarf seine Verwendung keiner ärztlichen Überwachung.


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