Corona und Haarausfall?

Je länger die Corona-Krise dauert, desto mehr Corona-Symptome werden bekannt: Los geht es mit trockenem Husten und Fieber. Gliederschmerzen stellen sich ein, Schnupfen, ein allgemeines Krankheitsgefühl. Erkrankte verlieren den Geschmacks- und Geruchssinn. Auch blaue Flecken an den Zehen werden als Symptome gemeldet. Viele Menschen haben das Gefühl, dass eine Corona-Erkrankung sogar Haarausfall oder Alopecia areata auslösen oder zumindest verstärken könnte.

 

Es ist wohl nicht das Coronavirus, das zu Haarausfall und dünner werdendem Haar führt. Denn ab 30 reagieren die Haare einfach empfindlicher auf zahlreiche Störfaktoren, wie z. B. Schlaflosigkeit, die indirekt durch Corona ausgelöst werden können.

Die Bedeutung von Corona

Um es gleich zu sagen: Haarausfall ist keines der Symptome für Corona – jedenfalls solange es keine Studie gibt, die Corona und Haarausfall in Verbindung bringen könnte. Corona ist aber ein Weckruf und macht uns achtsamer. Viele von uns hinterfragen liebegewonnene Gewohnheiten. Wir versuchen bewusster zu leben, achten verstärkt auf unsere Gesundheit und auf unser Aussehen. Besonders Frauen stellen jetzt fest: Meine Haare waren früher schöner, glänzender, dichter. Was ist passiert?

Zu wenig Sonne

In den vielen Wochen des Corona-Lockdowns, infolge von Home-Office und Minimierung der sozialen Kontakte, waren wir weniger oft draußen unter freiem Himmel und konnten so die Sonne weniger genießen. Fehlt dem Organismus das UV-Licht der Sonne wird weniger oder gar kein Vitamin D in der Haut gebildet. Ein Mangel an Vitamin D bremst das Haarwachstum ab und kann sogar Haarausfall hervorrufen.

Viele Haare in der Dusche

Im Home-Office verzichten wir auf zeitintensives Styling oder häufiges Haarewaschen. Wenn wir den Kopf nur jeden dritten oder vierten Tag waschen – was eigentlich gut für Kopfhaut und Haar ist – , finden wir auf dem Boden der Dusche oder im Handtuch plötzlich 300 bis 400 Haare. Also doch Haarausfall durch Corona? Die Erklärung: Durch mechanische Reize wie Shampoonieren, Ausspülen und Abtrocknen lösen sich die Haare, die nur noch locker in den Haarfollikel sitzen von der Kopfhaut. 100 Haare pro Tag sind völlig normal; dementsprechend 300 Haare nach 3 Tagen.

Haarausfall ab 30

Völlig unabängig von Corona: Ab 30 fällt es dem Körper – infolge des fortschreitenden Alterungsprozesses – schwerer, organische Funktionen optimal zu regenerieren. Die Sehkraft lässt nach, die Haut verliert an Elastizität und die Haarproduktion der  Haarfollikel läuft langsamer. Außerdem reagieren die Haarfollikel mit zunehmendem Alter  empfindlicher auf bestimmte Störfaktoren. Das Haar büßt an Glanz ein, neigt zu Brüchigkeit, weil der Zellstoffwechsel der Haare an den Haarwurzeln gestört wird. Es kann dann auch zu einem übermäßigen Haarausfall kommen.

Frauen bemerken sehr schnell beim Durchbürsten ihrer Haare, dass etwas nicht stimmt. Zählen sie jeden Tag mehr als 100 ausgefallener Haare, ist das ein deutlicher Hinweis für eine Störung des Haarzyklus. Wachsen weniger Haare nach als ausfallen, steigt die Wahrscheinlichkeit für dünner werdendes Haar.


Störfaktoren, die Haarausfall bei Frauen hervorrufen können

  • Irritierte Kopfhaut
    Juckreiz und trockene Schuppen zeigen an, dass sich die Kopfhaut im Ungleichgewicht befindet. Kopfhautirritationen begünstigen Haarausfall.
  • Eisenmangel
    Bei zu wenig Eisen im Blut, genauer gesagt Ferretin, gerät der aerobe Energiestoffwechsel der Haarfollikel ins Stocken, und es fehlt die Energie, um Haare wachsen zu lassen.
  • Stress
    Stress-Botenstoffe können Entzündungsreaktionen in der Kopfhaut und in den Haarwurzeln provozieren. Die Haarfollikel stoßen ihre Haare ab.
  • Östrogenmangel
    Ein sinkender Östrogenspiegel bei Frauen führt oft zu diffusem Haarausfall, weil die Haare keine Wachstumssignale erhalten.
  • Androgene
    Kommt es im Laufe der Wechseljahre zu einem relativen Anstieg des Androgenspiegels, dünnen die Haare im Scheitelbereich aus und bilden das typisch weibliche Haarausfallmuster bei erblich bedingtem Haarausfall.

Schonende Behandlung von Haarausfall

Da übermäßiger und lang anhaltender Haarausfall bei Frauen meistens nicht nur durch einen Störfaktor ausgelöst wird, sondern durch ein Bündel von Ursachen, die sich überlagern, ist es sinnvoll, nicht diese einzelnen Ursachen zu behandeln, sondern die Haare insgesamt zu stärken und die Störfaktoren zu kompensieren, z.B. mit dem Ur-Molekül Thiocyanat.

Thiocyanat ist ein natürliches Molekül, das die Entstehung des Lebens wie Wasser von Anbeginn begleitet und deshalb für den menschlichen Organismus eine große Bedeutung besitzt – u. a. für den Zellstoffwechsel der Haare.

Die patentierte Thiocyanat-Wirkformel in Thiocyn-Haarserum stimuliert das Haarwachstum auf natürliche Weise, ohne Neben- und Wechselwirkungen, indem es

– die Haarregeneration hemmenden Sauerstoffradikale entgiftet,
– den Zellstoffwechsel an den Haarwurzeln stabilisiert,
– den gestörten Haarzyklus normalisiert.

Da Thiocyn Haarserum in keine hormonell gesteuerten Stoffwechselprozesse eingreift, bedarf seine Verwendung keiner ärztlichen Überwachung.

Nachtrag: Corona-Patientin spricht bei Markus Lanz über Haarausfall

Karoline Preißler (48) gehörte zu den ersten Corona-Infizierten im Jahr 2020, deren Erkrankung einen schweren Verlauf nahm. Als Spätfolge, rund 3 Monate nach dem Ausbruch der Covid-19-Erkrankung, registrierte sie “büschelweisen“ Haarausfall und jeden Morgen ein Kopfkissen voller Haare.   (Markus Lanz, Sendung vom 17.6.2020)

Dass Infekte mit hohem Fieber zu einem diffusen Haarausfall führen können, ist bekannt bei Grippe. Wahrscheinlich gilt das auch für Covid-19. Durch die mit Fieber verbundenen Veränderungen im Organismus – eine erhöhte Temperatur zeigt an, dass die Immunabwehr des Körpers arbeitet –  beenden die Haarfollikel die Wachstumsphase ihrer Haare.

Drei bis vier Monate nach dem auslösenden Ereignis fallen die Haare unweigerlich aus. Da bei Karoline Preißler die Haarfollikel nicht geschädigt wurden, wachsen ihre Haare nach der üblichen Ruhe- und Regenerationsphase glücklicherweise wieder nach.

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