Basiswissen Haarausfall: Eigentlich ist Haarausfall ist ein ganz natürlicher Prozess: Haare müssen nach einer mehrjährigen Wachstumsphase am Ende des Haarzyklus ausfallen, damit neue, intakte Haare nachwachsen können. Ein übermäßiger Haarausfall jedoch – mit mehr als 100 Haaren am Tag über viele Wochen und Monate -, dünner werdendes Haar, schleichender Haarverlust oder gar ein kreisrunder Haarausfall ist sehr alarmierend. Jetzt kommt es darauf an, den Zellstoffwechsel der Haarfollikel zu stabilisieren und den Haarzyklus zu normalisieren.


Basiswissen Haarausfall

Zeitweiliger Haarverlust oder für immer?

Viele Männer, aber auch Frauen fragen sich mit Blick auf dünner werdendes Haar und sichtbar werdende Kopfhaut: Wann werden meine Haare wieder nachwachsen? Um diese Frage seriös zu beantworten, ist es sinnvoll, zwischen zeitweiliger Haarlosigkeit,  schleichendem Haarverlust und einem permanenten Haarverlust zu unterscheiden.

Warum Diabetes Haarausfall hervorrufen kann

Haarausfall und plötzlich dünner werdendes Haar können eines der ersten sichtbaren Symptome unentdeckter Diabetes Mellitus sein. Nach einer Diabetes-Diagnose ist Haarausfall sicher nicht das größte Problem der Betroffenen. Aber das Wissen um das Wechselspiel von Diabetes und Haarausfall sowie Möglichkeiten der Behandlung sind eine große Motivation, den Typ-2-Diabetes in den Griff zu bekommen.

Plötzlich starker Haarausfall?

Starker Haarausfall ist alarmierend und zugleich psychisch sehr belastend. Innerhalb weniger Monate, Wochen, nicht selten innerhalb weniger Tage dünnen die Haare aus und die Kopfhaut wird sichtbar. Manchmal zeigt sich starker Haarausfall praktisch über Nacht, z. B. wenn der Organismus die Immunabwehr der Haarfollikel abschaltet (Alopecia areata). Starker Haarausfall wirft zwei entscheidende Fragen auf: Gibt es ein Mittel, das sowohl den Haarausfall stoppen * als auch neues Haarwachstum stimulieren kann?

Alopezie, was ist das genau?

Die Begriffe Alopezie, Haarausfall und Haarverlust werden oft synonym gebraucht. Das ist nicht korrekt. Für das bessere Verständnis für die Arten von Haarausfall, ihre Ursachen und Folgen ist es sehr nützlich, die Unterschiede zu kennen: Übermäßiger Haarausfall (Effluvium) führt zu Haarlosigkeit (Alopezie). Die Alopezie kann zeitweilig sein oder permanent, reversibel oder irreversibel. Wenn keine Haare mehr nachwachsen (irreversible Alopezie), sprechen Dermatologen von Haarverlust.

 

Erblich bedingter Haarausfall – typisch für Männer und Frauen

Erblich bedingter Haarausfall bzw. androgenetische Alopezie bei Männern heißt, dass diese durchaus schon während der Pubertät auf dünner werdendes Haar im Spiegel schauen. Im Laufe der folgenden Jahre bilden sich Geheimratsecken und eine Tonsur aus. Eine Glatze ist für manche Männer schon bis Ende 20 möglich. Andere Männer erleben einen erblich bedingten Haarausfall, der mehrere Jahrzehnte andauert. Auch Frauen sind betroffen.

Steroide gegen Haarausfall?

Es ist ein Albtraum für jede Frau: Jada Pinkett-Smith, 46, fallen die Haare aus. Die US-Schauspielerin sagte auf Instagramm, sie hatte beim Duschen plötzlich mehrere Haarbüschel in der Hand. BILD berichtet, dass die Frau von Hollywood-Superstar Will Smith Steroide nutzt, um ihren Haarausfall zu bekämpfen und fragt: Ist das wirklich sinnvoll oder gefährlich?

Haarausfall durch Medikamente?

Ja, es stimmt! Seit einiger Zeit weiß man, dass die Verwendung bestimmter Medikamente auch Haarausfall auslösen kann. Die pharmakologischen Substanzen gelangen über den Blutkreislauf in die Kopfhaut, stören dort den Zellstoffwechsel der Haarwurzel und das Wachstum der Haare. Haarausfall durch Medikamente ist in der Regel diffus und betrifft sowohl Frauen als auch Männer.

Alopecia areata: Warum gerade ich?

Der Haarausfall bei der Alopecia areata erfolgt oft sehr plötzlich, im Extremfall über Nacht, und breitet sich dann kreisförmig aus. Neben der Kopfhaut sind auch Augenbrauen und Wimpern oder die Gesichtsbehaarung betroffen. Kein anderer Haarausfall ist so spontan und radikal. Der morgendliche Blick in den Spiegel auf haarlose Flecken ist überraschend und gleichermaßen erschreckend. Die gute Nachricht: Die Haare wachsen mit großer Wahrscheinlichkeit wieder nach.

Ist unsere Schilddrüse verantwortlich für Haarausfall?

Die Schilddrüse spielt für den menschlichen Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Schilddrüsenhormone kontrollieren eine Vielzahl von Körperfunktionen und beeinflussen Wachstumsprozesse, wie zum Beispiel den Zellstoffwechsel der Haare. Kommt es zu einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse wird das Haarwachstum erheblich gestört.