Eigentlich ist Haarausfall ist ein ganz natürlicher Prozess: Haare müssen nach einer mehrjährigen Wachstumsphase am Ende des Haarzyklus ausfallen, damit neue, intakte Haare nachwachsen können. Ein übermäßiger Haarausfall jedoch – mit mehr als 100 Haaren am Tag über viele Wochen und Monate -, dünner werdendes Haar, schleichender Haarverlust oder gar ein kreisrunder Haarausfall ist sehr alarmierend. Jetzt kommt es darauf an, den Zellstoffwechsel der Haarfollikel zu stabilisieren und den Haarzyklus zu normalisieren.


Basiswissen Haarausfall

Corona und Haarausfall?

Je länger die Corona-Krise dauert, desto mehr Corona-Symptome werden bekannt: Los geht es mit trockenem Husten und Fieber. Gliederschmerzen stellen sich ein, Schnupfen, ein allgemeines Krankheitsgefühl. Erkrankte verlieren den Geschmacks- und Geruchssinn. Auch blaue Flecken an den Zehen werden als Symptome gemeldet. Viele Menschen haben das Gefühl, dass eine Corona-Erkrankung sogar Haarausfall oder Alopecia areata auslösen oder zumindest verstärken könnte.

 

Zeitweiliger Haarverlust oder für immer?

Viele Männer, aber auch Frauen fragen sich mit Blick auf dünner werdendes Haar und sichtbar werdende Kopfhaut: Wann werden meine Haare wieder nachwachsen? Um diese Frage seriös zu beantworten, ist es sinnvoll, zwischen zeitweiliger Haarlosigkeit,  schleichendem Haarverlust und einem permanenten Haarverlust zu unterscheiden.

Warum Diabetes Haarausfall hervorrufen kann

Haarausfall und plötzlich dünner werdendes Haar können eines der ersten sichtbaren Symptome unentdeckter Diabetes Mellitus sein. Nach einer Diabetes-Diagnose ist Haarausfall sicher nicht das größte Problem der Betroffenen. Aber das Wissen um das Wechselspiel von Diabetes und Haarausfall sowie Möglichkeiten der Behandlung sind eine große Motivation, den Typ-2-Diabetes in den Griff zu bekommen.

Plötzlich starker Haarausfall?

Starker Haarausfall ist alarmierend und zugleich psychisch sehr belastend. Innerhalb weniger Monate, Wochen, nicht selten innerhalb weniger Tage dünnen die Haare aus und die Kopfhaut wird sichtbar. Manchmal zeigt sich starker Haarausfall praktisch über Nacht, z. B. wenn der Organismus die Immunabwehr der Haarfollikel abschaltet (Alopecia areata). Starker Haarausfall wirft zwei entscheidende Fragen auf: Gibt es ein Mittel, das sowohl den Haarausfall stoppen * als auch neues Haarwachstum stimulieren kann?

Was ist Alopezie?

Haarausfall, Alopezie und Haarverlust werden oft als Synonyme gebraucht. Das ist nicht korrekt. Übermäßiger Haarausfall (Effluvium) führt zu Haarlosigkeit (Alopezie). Die Alopezie kann zeitweilig sein oder permanent, reversibel oder irreversibel. Erst wenn keine Haare mehr nachwachsen (irreversible Alopezie), sprechen Dermatologen von Haarverlust.

 

Erblich bedingter Haarausfall – typisch für Männer?

Erblich bedingter Haarausfall bei Männern heißt, dass diese durchaus schon während der Pubertät mit dünner werdendem Haar zu tun haben. Im Laufe der folgenden Jahre wird langsam das typische Haarausfallmuster erkennbar: Geheimratsecken und Tonsur. Eine Glatze ist für manche Männer schon bis Ende 20 möglich, andere Männer erleben einen erblich bedingten Haarausfall, der mehrere Jahrzehnte andauert. Auch Frauen sind betroffen.

Steroide gegen Haarausfall?

Es ist ein Albtraum für jede Frau: Jada Pinkett-Smith, 46, fallen die Haare aus. Die US-Schauspielerin sagte auf Instagramm, sie hatte beim Duschen plötzlich mehrere Haarbüschel in der Hand. BILD berichtet, dass die Frau von Hollywood-Superstar Will Smith Steroide nutzt, um ihren Haarausfall zu bekämpfen und fragt: Ist das wirklich sinnvoll oder gefährlich?

Haarausfall durch Medikamente?

Ja, es stimmt! Seit einiger Zeit weiß man, dass die Verwendung bestimmter Medikamente auch Haarausfall auslösen kann. Die pharmakologischen Substanzen gelangen über den Blutkreislauf in die Kopfhaut, stören dort den Zellstoffwechsel der Haarwurzel und das Wachstum der Haare. Haarausfall durch Medikamente ist in der Regel diffus und betrifft sowohl Frauen als auch Männer.

Alopecia areata: Warum gerade ich?

Der Haarausfall bei der Alopecia areata erfolgt oft sehr plötzlich, im Extremfall über Nacht, und breitet sich dann kreisförmig aus. Neben der Kopfhaut sind auch Augenbrauen und Wimpern oder die Gesichtsbehaarung betroffen. Kein anderer Haarausfall ist so spontan und radikal. Der morgendliche Blick in den Spiegel auf haarlose Flecken ist überraschend und gleichermaßen erschreckend. Die gute Nachricht: Die Haare wachsen mit großer Wahrscheinlichkeit wieder nach.

Ist unsere Schilddrüse verantwortlich für Haarausfall?

Die Schilddrüse spielt für den menschlichen Stoffwechsel eine wichtige Rolle. Schilddrüsenhormone kontrollieren eine Vielzahl von Körperfunktionen und beeinflussen Wachstumsprozesse, wie zum Beispiel den Zellstoffwechsel der Haare. Kommt es zu einer Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse wird das Haarwachstum erheblich gestört.

Haarausfall stoppen *, aber wie?

Während unserer Kindheit hatten wir keine Zweifel: Haare wachsen, und zwar für immer. Im Laufe des Lebens ändert sich diese Gewissheit. Unsere Haare reagieren sensibel auf eine Vielzahl von Störfaktoren. Männer haben meistens mit erblich bedingten Haarausfall zu tun. Frauen leiden vor allem an diffusem Haarausfall infolge hormoneller Ungleichgewichte nach der Schwangerschaft oder während der Wechseljahre sowie aufgrund diverser Mangelerscheinungen, wie zum Beispiel Eisenmangel. Wer den Haarausfall stoppen * will, muss verstehen, was an der Haarwurzel passiert.